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MELATONIN

Die folgenden Ausführungen basieren auf verschiedenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, in der Hauptsache jedoch auf der kürzlich erschienenen deutschen Übersetzung des Buches "Melatonin - Schlüssel zu ewiger Jugend, Gesundheit und Fitness" von Dr. Dr. Walter Pierpaoli (Schweiz/Italien) und Dr. William Regelson (USA), erschienen im Goldmann Verlag, München, April 1996, ISBN 3-442-12710-6.

Pierpaoli und Regelson sind zwei der profiliertesten Wissenschafter auf dem Gebiet der Altersforschung. Bereits sehr früh stiessen sie bei ihrer Arbeit auf das Zirbeldrüsenhormon Melatonin und erkannten rasch die weitreichende Bedeutung dieser noch wenig bekannten Substanz und des Organs in dem sie entsteht. In zahlreichen Tierversuchen und daraus resultierenden wissenschaftlichen Arbeiten haben sie während mehr als dreissig Jahren die Wirkung dieses Hormons auf den Organismus, insbesondere seinen Einfluss auf das endokrine Drüsensystem, untersucht und dabei die erstaunlichsten Erkenntnisse gewonnen.


Die Zirbeldrüse: Epiphyse, Corpus pineale
Bis vor etwa drei Jahrzehnten nahm man an, die Zirbeldrüse habe keine besondere Bedeutung. Manche Wissenschafter glaubten, es handle sich um ein Organ aus den Anfängen der menschlichen Entwicklung, das
durch die Evolution des Organismus überflüssig geworden war. Man wusste lediglich, dass sie bei manchen Tieren die Hautfarbe beeinflusst und nahm an, sie sei auch am Prozess der sexuellen Reifung beteiligt. Im übrigen aber wurde der Zirbeldrüse eine eher "metaphysische" Bedeutung beigemessen. So vermutete Descartes (Renatus Cartesius, 1596-1650), der Begründer des Rationalismus und einer der Väter neuzeitlichen philosophischen Denkens, in ihr den Sitz der menschlichen Seele. Nach der traditionellen fernöstlichen Denkweise und in der indisch-taoistischen Chakra-Lehre stellt sie die Verbindung zwischen Mensch und Kosmos her und beeinflusst damit direkt die spirituell-geistige Entwicklung.

Im Jahre 1958 isolierten die Forscher A.B. Lerner und J.D. Case erstmals eine von der Zirbeldrüse ausgeschiedene "geheimnisvolle" Substanz, die sie Melatonin (griech. Melas = schwarz, tosos = Labor) nannten. Sie hatten festgestellt, dass diese Substanz bei Laborfröschen eine Veränderung der Hautpigmentzellen und damit ihrer Hautfarbe hervorrief. 1963 konnte erstmals nachgewiesen werden, dass Melatonin die Geschlechtsfunktion von Ratten beeinflussen kann. In der Folge wurde Melatonin als Hormon eingestuft. Für eine kleine Zahl ausgesuchter Wissenschafter begann damit eine äusserst interessante und spannende Entdeckungsreise auf einem Gebiet, das bis dahin von der Forschung relativ unberührt geblieben war.

Die wesentlichsten Forschungsergebnisse nach der Entdeckung des Melatonins können so zusammengefasst werden:
Die Zirbeldrüse: "Der Regler aller Regler"
Den beiden Wissenschaftern Pierpaoli und Regelson, ihren Mitarbeitern, sowie zahlreichen Kolleginnen und Kollegen in aller Welt ist es zu verdanken, dass uns heute wesentlich weitreichendere Erkenntnisse über die Bedeutung der Zirbeldrüse und ihres "Wunderhormons" Melatonin zur Verfügung stehen. Während mehr als drei Jahrzehnten intensiver Forschungen auf dem Gebiet des Alterns stiessen sie immer wieder auf dieses Organ und sein Hormon und gelangten schliesslich zu der Erkenntnis, dass es sich dabei um den "Regler aller Regler" handelt.

Die Zirbeldrüse "herrscht" während unseres ganzen Lebens über das gesamte endokrine Drüsensystem, das seinerseits Hormone produziert, die für alle unsere Körperfunktionen verantwortlich sind. Als "intelligente" Drüse die das Richtige zur richtigen Zeit tut, und zwar schnell und gründlich, steuert sie die Tätigkeiten aller anderen Drüsen und kontrolliert dadurch direkt die Tätigkeiten jeder einzelnen Körperzelle. Damit beeinflusst sie die unterschiedlichsten Funktionen, wie Melatonin ist ein "zustandsabhängiges" Hormon, das heisst, es wirkt indirekt auf alle Organe ein. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Spiegel der anderen Hormone zu regeln, den Ausgleich oder die Homöostase des Körpers aufrechtzuerhalten und somit den anderen Hormonen bei der Ausübung ihrer Funktion beizustehen. Bei wechselndem Melatoninspiegel werden bestimme Hormone unterbunden, andere gesteigert. Melatonin steuert die Hormonproduktion und stellt sicher, dass weder zu hohe noch zu tiefe Hormonspiegel entstehen.

Pierpaoli und Regelson haben bei ihren Untersuchungen ebenfalls festgestellt, dass ein normaler Melatoninspiegel auch dafür sorgt, dass das Immunsystem "feindliche Vektoren" und Erreger sofort und zielsicher entdeckt und vernichtet. Als eines der wirksamsten Antioxydanzien sorgt Melatonin ausserdem für die Vernichtung "freier Radikale", von denen man weiss, dass sie zur Entstehung von Krebszellen führen können. Spezifische onkologische Untersuchungen haben ausserdem gezeigt, dass Melatonin in der chemotherapeutischen Krebsbehandlung die krebsbekämpfende Wirkung bestimmter Medikamente verstärken und ihre zum Teil gefährlichen Nebenwirkungen auf ein verantwortbares Mass reduzieren kann.

Der wesentlichste Beitrag von Pierpaoli und Regelson scheint jedoch die Erkenntnis zu sein, dass die Zirbeldrüse mithilfe ihres Hormons Melatonin den Alterungsprozess steuert und die eigentliche, von der Wissenschaft lange gesuchte "Altersuhr" darstellt.

Die Zirbeldrüse: Die "Altersuhr"
Die Zirbeldrüse erreicht ihre Höchstleistung in der Melatoninproduktion während und kurz nach Abschluss der Pubertät. Bei den meisten Menschen werden spätestens nach Erreichen des 25. Lebensjahres sinkende Melatoninspiegel festgestellt. Mit zunehmendem Alter beginnt die Zirbeldrüse nach und nach zu versagen und bei Röntgenuntersuchungen älterer Menschen wurde festgestellt, dass sie oft Kalkablagerungen oder sogenannten "Gehirnsand" aufweist. Man nimmt an, dass diese fortschreitende Verkalkung auch die Melatoninproduktion einschränkt und dadurch eine ganze Reihe von Fehlfunktionen des Organismus ausgelöst werden.

Während unseres ganzen Lebens ist die Zirbeldrüse ein regelrechtes Kraftwerk, das eine enorme Energiemenge abgibt und alle anderen Körpersysteme steuert, einstellt und überwacht. So erscheint es eigentlich nur logisch, dass sie mit der Zeit "ausbrennt" und Unregelmässigkeiten in ihrer Funktion auftreten. Sie beginnt langsam zu schrumpfen - und verliert dabei viele ihrer Pinealocyten, jene Zellen, die Melatonin und andere wichtige Substanzen produzieren. Gleichzeitig beginnt auch unsere zweite innere Körperuhr, der suprachiasmatische Kern, der die Lichtsignale von der Netzhaut des Auges an die Zirbeldrüse weiterleitet, Zellen zu verlieren und büsst so seinen Einfluss auf die Zirbeldrüse ein.

Wenn die Funktion der Zirbeldrüse allmählich nachlässt, hört sie auch damit auf, wie bisher Melatonin in Umlauf zu bringen. Der Organismus verliert nach und nach Energie und kann sich nicht mehr so schnell an seine Umgebung anpassen. Die Steuerung des endokrinen Drüsensystems wird "unregelmässig", Schlafstörungen machen sich bemerkbar, die Empfindlichkeit gegen Kälte und Hitze steigt an, Verdauung und Harnausscheidung lassen nach, das Immunsystem wird beeinträchtigt und der Körper wird anfälliger gegen Störungen von aussen (Infektionen, Allergien, Entstehung von Krebszellen, usw.). Diese Verkettung von Störereignissen wird allgemein als Alterung oder Vergreisung bezeichnet.

Andere Zirbeldrüsensubstanzen
Heute weiss man, dass die Zirbeldrüse für die Produktion einer ganzen Reihe von Substanzen verantwortlich ist - Melatonin ist nur eine davon.
Melatonin im Lebensrhythmus
Beim Menschen wird der Fötus bereits während der Schwangerschaft durch die Plazenta von der Mutter mit Melatonin versorgt. Die eigene Melatoninproduktion setzt erst einige Tage nach der Geburt ein und es dauert mitunter ein ganzes Jahr, bis sich der natürliche Versorgungszyklus durch die Zirbeldrüse einreguliert. Dieser Umstand scheint möglicherweise zu erklären, warum Säuglinge oft so unregelmässig schlafen.

Bis das Kind etwa sieben Jahre alt ist, steigt der Melatoninspiegel stetig an. Dabei veranlasst das Melatonin während der Schlafphasen die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) Wachstumshormone auszuschütten. Bei Kleinkindern findet der stärkste Wachstumsschub dann statt, wenn sie am häufigsten schlafen, von der Geburt bis zu etwa drei Jahren.

Kommt das Kind in die Pubertät, sinkt - bedingt durch das körperliche Grössenwachstum - das Blutvolumen. Dadurch kommt es zu einer "Verdünnung" der täglichen Melatoninausschüttung. Das Absinken des Melatoninspiegels führt zu einer erhöhten Ausschüttung zweier bestimmter Sexualhormone, LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (Follikel-stimulierendes Hormon), die die eigentliche Pubertät auslösen. Bei Knaben führt dies zur Samenproduktion, bei Mädchen zum Beginn des Menstruationszyklus.

Nach Abschluss der Pubertät beginnt die Melatoninproduktion langsam und stetig nachzulassen. Im Alter von etwa 45 Jahren findet das abrupteste Absinken des Melatoninspiegels statt. Die Zirbeldrüse bringt nicht mehr genug Melatonin in Umlauf und dadurch wird der eigentliche Alterungsprozess eingeleitet. Bei Frauen beginnen dann meist die sogenannten Wechseljahre. Männer bleiben wohl weiterhin fruchtbar, doch sinkt die Sexualfunktion merklich ab. Diese und andere Anzeichen des Alterns sind die unmittelbare Folge des Funktionsverlustes der Zirbeldrüse: sie verliert allmählich ihre Kontrolle über den restlichen Organismus. Pierpaoli meint dazu, ". . . dem Dirigenten geht der Saft aus."

Störungen der Zirbeldrüse
In jüngster Zeit wurde an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich nachgewiesen, dass das menschliche Gehirn (wie übrigens das Gehirn aller Wirbeltiere) magnetisierbares Material (Magneteisenmoleküle) in feinster Verteilung enthält. Amerikanische, deutsche und italienische Forscher haben diese Erkenntnis bestätigt. Anhand von Untersuchungen an kanadischen Graugänsen, die bei ihrer jährlichen Wanderung von Nordeuropa nach Kanada tausende von Kilometern quer über den Nordatlantik im Non-Stop-Flug zurücklegen, wurde nachgewiesen, dass diese Vögel sich nach dem Magnetfeld der Erde orientieren. Ihnen dienen die Magneteisenmoleküle im Gehirn sozusagen als "eingebauter Kompass".

Wissenschafter der Tierärztlichen Hochschule Hannover (BRD) haben kürzlich in einer Veröffentlichung (1995) berichtet, dass auch in der Zirbeldrüse Konzentrationen von Magneteisenmolekülen festgestellt wurden. Im gleichen Forschungsbericht wurde ausserdem ausführlich dargelegt, wie in Tierversuchen eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass die Zirbeldrüsenfunktion bereits durch relativ schwache elektromagnetische Felder ungünstig beeinflusst wird. Dabei wurde festgestellt, dass bereits Felder, wie sie von gewissen Haushaltsgeräten (Fernsehapparaten, Transformatoren, Mikrowellengeräten und Funktelefonen), sowie von Computern und Hochspannungsleitungen abgestrahlt werden, die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse dramatisch reduzieren können. Im Tierversuch an Labormäusen wurde gezeigt, dass bei einem Ausfall der natürlichen Melatoninversorgung aufgrund der Bestrahlung durch "Elektrosmog" die Entstehung von Brustkrebs durch Östrogene oder Pseudo-Östrogene dramatisch anstieg. Mit diesen Erkenntnisse wird sich die Krebsforschung in Zukunft noch eingehend zu beschäftigen haben.

Nach dem heutigen Stand der Forschung wird die normale Funktion der Zirbeldrüse und die von ihr gesteuerte Melatoninproduktion durch folgende Umstände ungünstig beeinflusst: Die Störung der normalen Zirbeldrüsenfunktion von "aussen" scheint die Alterung und den Verfall dieses Organs zu beschleunigen. Die sich daraus ergebenden negativen Folgeerscheinungen könnten eine Erklärung dafür sein, wieso gerade in den Industrieländern in den vergangenen dreissig Jahren bestimmte degenerative Krankheiten unverhältnismässig stark angestiegen sind (Immunschwächen, insbesondere im Bereich bestimmter Krebserkrankungen - Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern, Kreislauf- und Herzerkrankungen, Gefässerkrankungen, Arhtritis und andere rheumatische Erkrankungen, sowie auch Allergien, Schlafstörungen, Gedächtnisstörungen und andere "Alterserkrankungen").

Melatonin: das Verjüngungsversprechen
Die Forschungen des Teams Pierpaoli und Regelson haben in zahlreichen Tierversuchen gezeigt, dass der Verfall der Zirbeldrüse und alle sich daraus ergebenden Folgen für den Organismus kein "unabwendbares Schicksal" darstellen, sondern im Gegenteil nicht nur aufgehalten, sondern sogar umgekehrt werden können. Führte man "alten" Mäusen, bei denen der Rückgang der Zirbeldrüse bereits sehr fortgeschritten war, von aussen Melatonin zu, konnte man bereits nach wenigen Monaten deutliche Veränderungen feststellen: Die mit Melatonin behandelten Mäuse überlebten ihre unbehandelten Artgenossen deutlich um etwa dreissig Prozent ihrer Gesamtlebensdauer (Standardmäuse mit einer Lebenserwartung von 24 Monaten wurden bis zu 33 Monate alt, was auf den Menschen übertragen etwa 30 zusätzlichen Lebensjahren entspricht). Und trotz dieses methusalemischen Alters erfreuten sich die behandelten Mäuse bis zuletzt einer "strotzenden" Gesundheit.

Pierpaoli und Regelson erklären dieses Phänomen so:

". . . es hat alles mit Energie zu tun . . ." Eine der Hauptaufgaben der Zirbeldrüse und ihres Hormons Melatonin ist der Schutz des Energiesystems des Organismus. Im Verbund überwachen und steuern sie dieses System, das die Zellen ernährt und alle Körperfunktionen sichert. Bei einer Störung in der Energieversorgung geraten alle anderen Körpersysteme aus dem Gleichgewicht.

Durch die Steuerung der Umsetzung von Thyreoidhormonen in der Schilddrüse in hochenergetische Substanzen beeinflusst die Zirbeldrüse den Energiefluss auf direkte Weise. Unser Körper braucht diese Energie um Wärme zu erzeugen, die sowohl zur Erwärmung als auch zur Abkühlung erforderlich ist. Ausserdem benötigt der Körper Energie um noch mehr Energie erzeugen zu können. In den Zellen geschieht dies durch mikroskopische Strukturen, die sogenannten Mitochondrien. Diese wiederum produzieren ATP (Adenosintriphosphat), das im wahrsten Sinne des Wortes der Treibstoff unseres Organismus ist. Wenn wir altern, altern auch unsere Mitochondrien. Sie verlieren ihre Form und Struktur, verhärten sich oder verkalken und verlieren vor allem ihre Fähigkeit, sich zu regenerieren und neue funktionstüchtige Mitochondrien herzustellen. Dadurch geht die ATP Produktion stetig zurück und der Körper verfügt über immer weniger Energie. Dies wiederum äussert sich nicht nur darin, dass er bei Anstrengungen rascher ermüdet, sondern dieser Energiemangel reicht bis in die hinterste kleinste Körperzelle. Mit der Zeit stellen sämtliche Körpersysteme ihre Arbeit an der Zellreparatur und -erneuerung ein, schlicht und einfach deshalb, weil es an der dafür notwendigen Energie fehlt: kurzum, der Körper altert.

Sauerstoff ist für die Herstellung von ATP "essentiell" und wird im Prozess der Energieumwandlung "verbrannt". Nimmt die ATP Produktion seitens der Mitochondrien ab, kommt es zu einem Sauerstoffüberschuss, der zur Entstehung sogenannter "freier Radikale" führen kann. Dabei handelt es sich um chemische Verbindungen mit einem "freien" Sauerstoffatom, das bereit ist, sich mit anderen Substanzen zu verbinden und auf diese Weise das Körpergewebe auf Zellebene direkt anzugreifen. Im schlimmsten Fall führt ein solcher Angriff freier Radikale zur Entwicklung von Krebszellen.

Lässt die Funktion der Zirbeldrüse nach, beginnen die Mitochondrien zu verkümmern und den Zellen geht durch den Rückgang der ATP Produktion die Energie aus. Dieser Energiemangel hat auch seine Auswirkungen auf die Zirbeldrüse selbst; auch sie leidet darunter und reduziert ihre Funktion dementsprechend weiter. Statt des lebenserhaltenden ATP's erzeugen die Zellen nun einen absolut schädigenden Stoff: das Pyrophosphat. Diese chemische Substanz geht eine Verbindung mit dem in allen Zellen vorkommenden Kalzium zu Kalziumsalz ein. Dieser Vorgang führt letztlich auch zur Verkalkung der Zirbeldrüse und zu einem daraus resultierenden weiteren Rückgang der Melatoninherstellung. Fällt der Melatoninspiegel, ändern sich auch die Spiegel weiterer wichtiger Hormone wie zum Beispiel des Thyreoidhormons und das wiederum führt zu einer weiteren Energiereduktion in anderen Organen und Körperbereichen. Statt ATP und damit Energie zu erzeugen, stellen die Zellen Pyrophosphat her, das die Verkalkung fördert. Dies gilt vor allem für die Blutgefässe (Arteriosklerose), aber auch für andere Organe. Kalkablagerungen wurden sogar im Gehirn und im Herzen selbst festgestellt.

Damit entsteht ein echter "Teufelskreis": Der in der Zirbeldrüse beginnende Verkalkungsprozess breitet sich langsam aber sicher im ganzen Körper aus und verursacht die allmähliche Zerstörung jeder Zelle und jedes Organsystems. Oder anders gesagt: Wenn die Zirbeldrüse ihre Arbeit nicht mehr länger machen kann, führt das im gesamten Körper zum Versagen der Mitochondrien, dem Kraftwerk der Zellen, das für die Energieerzeugung zuständig ist. Versagen die Mitochondrien, kommt es im gesamten Organismus zu einer Kettenreaktion, die mit der Zeit den Zusammenbruch aller anderen Körpersysteme nach sich zieht.

Die langjährige Forschungsarbeit von Pierpaoli und Regelson hat diese beiden Wissenschafter, sowie zahlreiche ihrer Kolleginnen und Kollegen davon überzeugt, dass die geschilderten Verfallsvorgänge im menschlichen Organismus die man Alterung nennt, kein unabwendbares Schicksal darstellen und dass auch eine bereits gealterte Zirbeldrüse durch die regelmässige Einnahme von Melatonin über einen längeren Zeitraum hinweg regeneriert und zu "alter Frische" wiedererweckt werden kann. Damit wird der Ausbruch aus dem oben geschilderten "Teufelskreis" und eine Rückkehr zu nahezu jugendlicher Gesundheit und Fitness auch im fortgeschrittenen Alter in greifbare Nähe gerückt.

Melatonin: es ist nie zu spät . . .
In den obigen Ausführungen haben wir versucht, die wohl wichtigsten Erkenntnisse und Erfahrungen der beiden Wissenschafter, Dr. Dr. Walter Pierpaoli und Dr. William Regelson, kurz und verständlich zusammenzufassen. Wir haben uns dabei, wie eingangs erwähnt, möglichst genau an die Ausführungen der Autoren in ihrem Buch "Melatonin - Schlüssel zu ewiger Jugend, Gesundheit und Fitness" (Titel des amerikanischen Originals "The Melatonin Miracle", Simon & Schuster, New York 1995) gehalten, ohne jedoch den Anspruch erheben zu wollen, alle darin ausführlich und auch für den Laien leicht verständlich beschriebenen Aspekte zum Thema Zirbeldrüse und Melatonin erschöpfend behandelt zu haben. Dies wäre auch nicht unsere Aufgabe und wir möchten auf keinen Fall Ihrer eigenen Lektüre dieses Buches die Spannung nehmen.

Eines sei an dieser Stelle jedoch noch deutlich gesagt: " . . . es ist nie zu spät . . ." ! Auch wenn man die 45 schon vor längerer Zeit überschritten hat, kann man durch die regelmässige tägliche Einnahme von Melatonin, die Zirbeldrüsenfunktion wieder normalisieren und die natürliche, körpereigene Melatoninproduktion auf ein Niveau bringen, das einem wesentlich jüngeren Organismus entspricht. Die logische Erklärung für den Mechanismus dieser "Verjüngung" ergibt sich aus den geschilderten Alterungsvorgängen: . . . der "Teufelskreis" schliesst sich und der Alterungsprozess nimmt seinen Lauf.

Wird dem Körper nun von aussen jene Melatoninmenge zugeführt, die er dazu benötigen würde die Energieversorgung auf Zellebene wieder zu gewährleisten, so wird er dies auch tun. Das Melatonin wird im Verdauungstrakt leicht resorbiert (im Verdauungstrakt wird auch im jugendlichen Körper eine erhöhte Melatoninkonzentration festgestellt) und gelangt über die Blutbahn in die Körperzellen, sowie in die endokrinen Drüsen und auch in die Zirbeldrüse selbst. Dort erfüllt es wieder seine ursprüngliche Aufgabe, nämlich die Sicherstellung der Energieversorgung. Die Produktion des schädlichen Pyrophosphats wird unterbunden und durch das hochenergetische ATP ersetzt. Die so gewonnene Energie erlaubt den Mitochondrien wieder sich zu erneuern und ihre ursprüngliche Funktion wieder aufzunehmen. Auch die Zirbeldrüse selbst erhält wieder genügend Energie um ihre normale Arbeit ausführen zu können und ihre eigene Melatoninproduktion zu erhöhen. Der Teufelskreis ist durchbrochen!

Selbstverständlich benötigt dieser Vorgang etwas Zeit. Doch schon nach wenigen Monaten der Melatonineinnahme werden Sie an sich selbst wesentliche und erstaunliche Veränderungen feststellen können.

ZUSAMMENFASSUNG:

Das Zirbeldrüsenhormon Melatonin erfüllt eine Reihe für unseren Organismus lebenswichtiger Aufgaben. Seine natürliche Produktion wird jedoch zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Altersjahr merklich reduziert. Dies leitet den Alterungsprozess mit allen ihm verhafteten Verfallsvorgängen ein. Der genaue Beginn und Verlauf dieses Prozesses unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und ist von unterschiedlichen Gegebenheiten, wie Vererbung und Anlagen, allgemeiner Konstitution, Lebensgewohnheiten, usw., abhängig.

Melatonin kann dazu beitragen, diesen Prozess günstig zu beeinflussen. Die Wissenschafter Dr. Dr. Walter Pierpaoli und Dr. William Regelson, sowie zahlreiche ihrer Kolleginnen und Kollegen in aller Welt sind nach langen Jahren intensiver Forschungstätigkeit von der Richtigkeit ihrer diesbezüglichen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen überzeugt. Bei keinem einzigen ihrer Versuche konnten irgendwelche negativen Nebenwirkungen nach der Verabreichung von Melatonin festgestellt werden. Als einfache Aminosäure ist Melatonin nicht toxisch und selbst Dosen von 1000 Milligramm pro Tag wurden von Versuchspersonen problemlos toleriert.

Einige Fragen, die sich aufdrängen:
  1. Wenn Melatonin wirklich sicher ist und wenn es tatsächlich all die ihm nachgesagten aussergewöhnlichen Wirkungen hat, wieso kommt es dann, dass es in den meisten europäischen Staaten nicht zugelassen ist?
Für diesen Umstand gibt es verschiedene Gründe: Die einzigen Institutionen, die von den Wirkungen des Hormons Melatonin wirtschaftlichen Nutzen ziehen könnten, wären die Krankenkassen. Doch ob von dieser Seite in naher Zukunft mit entsprechenden Vorstössen gerechnet werden kann ist fraglich.

Wir schliessen uns aus diesem Grunde der Meinung von Dr. William Regelson an, der im Vorwort zu seinem Buch folgendes schreibt:

"Ich bin siebzig Jahre alt. Zu meiner Überraschung bin ich mir plötzlich meiner Sterblichkeit bewusst geworden. Ich kann es mir nicht leisten, weitere dreissig Jahre zu warten. Ich möchte nicht zusehen, wie meine Kreativität, meine Fähigkeit, die Schönheit dieser Erde zu geniessen, und die sinnliche Freude meines Körpers durch einen Prozess zerstört werden, den unsere Untersuchungen uns als reversibel und gar als vermeidbar darstellen."
  1. Ist Melatonin wirklich frei von Nebenwirkungen? Kann ich es gefahrlos über längere Zeit hinweg einnehmen, auch wenn ich auf gewisse andere Substanzen allergisch bin?
Wie bereits in den obigen Ausführungen erwähnt, ist Melatonin chemisch als einfache Aminosäure einzuordnen, die innert weniger Stunden vom Organismus vollständig verarbeitet wird. Sie ist absolut nicht-toxisch, d.h. giftfrei. In mehr als 30 Jahren intensiver internationaler Forschungstätigkeit wurden keinerlei Nebenwirkungen festgestellt, die auf die Einnahme von Melatonin zurückgeführt werden konnten. Vergessen Sie nicht, Melatonin wird von Ihrem eigenen Organismus bis zu einem Alter von etwa 45 Jahren in reichlicher Menge produziert, ohne dass Sie darunter zu leiden hätten, im Gegenteil - es verhilft Ihnen zu Gesundheit und Wohlbefinden.

Das amerikanische National Institute of Health (die nationale Gesundheitsbehörde der USA) hat in zahlreichen Studien festgestellt, dass die Einnahme von Melatonin sicher ist und keine Nebenwirkungen zeigt. 1990 hat eine Sonderkommission des gleichen Instituts darauf hingewiesen, dass andere Schlafmittel oft eine Abhängigkeit bewirken, die Traumphasen im Schlaf stören und zudem mit der Zeit in ihrer Wirkung nachlassen. Melatonin als Schlafhilfe verabreicht, zeigt keine dieser Nebenwirkungen.

Die Qualität und Reinheit kommerziell erhältlichen Melatonins ist je nach Hersteller sehr unterschiedlich. Verschiedene Anbieter "strecken" ihr Produkt, indem sie einer nur geringen Menge reinen Melatonins (1 bis 1 1/2 Milligramm) andere Substanzen pflanzlichen, mineralischen oder chemischen Ursprungs beimengen. Um die für die gewünschte Wirkung notwendige Dosis zu erreichen, müssen in der Regel mehrere Kapseln oder Tabletten pro Tag eingenommen werden. Je nach Zusammensetzung der Beimengstoffe können dabei auch allergische Reaktionen auftreten.

Das von uns angebotene Produkt wird von der Firma Cévan International, einem der Markführer in den USA, für PhysioLogics hergestellt. Die Produktion, sowie die Reinheit und Qualität des Produktes werden nach den geltenden Bestimmungen der Food and Drug Administration (FDA, die nationale Nahrungs- und Arzneimittelbehörde der USA) laufend einer rigorosen Kontrolle unterzogen und vom Hersteller ausdrücklich garantiert.

PhysioLogics Melatonin GPN™ (Guaranteed Purity Nutrient) wird in Kapseln geliefert, von denen jede 3 Milligramm garantiert reines, synthetisches Melatonin enthält (von Pierpaoli und Regelson empfohlen). Als Füllmittel wird neutraler Reispuder verwendet, der die Resorption des Wirkstoffes im Verdauungstrakt unterstützt. Die Kapseln enthalten sonst keine weiteren Zusatz- oder Beimengstoffe. Das Produkt ist frei von jeglichen allergenen Substanzen, wie Weizen-, Hefe-, Mais-, Soja-, Hafer-, Milch- und Milchzucker-, Zitrus-, Fisch- oder Eibestandteilen. Ausserdem sind darin keine künstlichen Geschmacksstoffe, Zucker oder künstliche Süssstoffe, Salze, Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Salicylate enthalten.
PhysioLogics Melatonin GPN™ ist garantiert frei von Rinderbestandteilen.
  1. Gibt es bei der Einnahme von Melatonin Einschränkungen in Bezug auf andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsprodukte, wie zum Beispiel Vitaminpräparate und dergleichen?
Ja, zumindest teilweise. Nach Pierpaoli und Regelson gibt es eine Reihe von Medikamenten, die den natürlichen Melatoninzyklus ernsthaft beeinträchtigen können. Solche Medikamente sollten nach Möglichkeit vermieden oder nur mit Vorsicht eingenommen werden. Zu diesen Medikamenten gehören vor allem nicht-steroidale, entzündungshemmende Medikamente (NSAIDS), wie Aspirin oder Ibuprofen. Solche Mittel werden häufig bei chronischen Beschwerden wie Arthritis oder anderen Gelenk- und Muskelschmerzen verschrieben. Da sie den nächtlichen Melatoninzyklus unterbrechen können, klagen viele Patienten über Schlafstörungen oder depressive Zustände. In einem solchen Fall sollten Sie sich mit Ihrem Arzt besprechen und ihn bitten, Ihnen ein anderes Mittel zu verschreiben.

Sogenannte Betablocker, die bei der Behandlung von Bluthochdruck und verschiedenen Herzleiden verwendet werden, sind eine weitere Klasse von Arzneimitteln, bei denen eine Beeinträchtigung der natürlichen Melatoninproduktion nachgewiesen wurde. Besonders wenn Betablocker am Abend eingenommen werden, können sie die nächtliche Steigerung der Melatoninwerte gänzlich unterbinden. Da die Einnahme von Melatonin auch dazu beitragen kann einen zu hohen Blutdruck zu normalisieren, scheint die gleichzeitige Verabreichung von Betablockern kontraproduktiv zu sein. Setzen Sie jedoch nie ein Medikament ab, ohne sich vorher mit Ihrem Arzt beraten zu haben. Es gibt verschiedene ausgezeichnete Mittel gegen Bluthochdruck, die anstelle von Betablockern verabreicht werden können. Ihr Arzt wird Sie gerne und fachkundig beraten.

Auch Patienten die sogenannte "Serotoninhemmer", Anti-Depressiva oder Corticosteroidpräparate einnehmen, sollten sich vor der Einnahme von Melatonin unbedingt mit ihrem Arzt beraten.

Bezüglich Nahrungsergänzungsprodukte wie Vitaminpräparate, Phytopharmaka, Coenzym Q10 und andere vom jugendlichen Körper reichlich produzierte Substanzen, oder Präparate auf Basis von Spurenelementen (Metallen oder Mineralien) und dergleichen mehr, bestehen keine Einschränkungen. Da auch das natürlich im Körper vorkommende Melatonin die Verdauungsorgane dabei unterstützt, alle lebensnotwendigen Stoffe aus der Nahrung aufzunehmen, kann es geschehen, dass Sie nach einer bestimmten Zeit regelmässiger Melatonineinnahme keine weiteren Zusatzstoffe mehr benötigen.
  1. Wer sollte Melatonin nicht einnehmen?
Wie bei jeder Selbstmedikation, sollten Sie auch bezüglich der Einnahme von Melatonin daran denken, dass weder die obigen Ausführungen noch anderweitig verfügbare Literatur die Dienste eines Arztes, erfahrenen Naturheilpraktikers oder Ernährungsspezialisten ersetzen. Beschwerdefreie Menschen können gefahrlos selbst darüber entscheiden, ob sie Melatonin einnehmen möchten. Wenn Sie jedoch andauernde gesundheitliche Beschwerden haben, sollten Sie unbedingt vorgängig Ihren Arzt konsultieren. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie regelmässig rezeptpflichtige Medikamente einnehmen. In manchen Fällen kann Melatonin die Wirkung gewisser Arzneimittel verstärken, was unter Umständen eine Reduktion der Dosierung erforderlich machen könnte. Jede Selbstmedikation geschieht auf eigenes Risiko.
  1. Wann, wie und in welcher Dosis soll ich Melatonin einnehmen?
Jede Melatonineinnahme sollte grundsätzlich abends, nach Einbruch der Dunkelheit erfolgen, am besten etwa 40 bis 20 Minuten vor dem Zubettgehen. Sie erinnern sich: Die Zirbeldrüse beginnt natürlicherweise mit der Melatoninausschüttung erst nachdem über die Netzhaut Ihrer Augen ein merklicher Rückgang des Umgebungslichtes an Ihr Gehirn weitergeleitet wurde. Sind Sie Nachtarbeiter, bestimmt Ihr täglicher Schlafrhythmus, wann Sie Ihre Dosis einnehmen sollen.
Zur Erleichterung der individuellen, persönlichen Dosierung, die Ihrem jeweiligen Bedürfnis komfortabel angepasst werden kann, bieten wir Melatonin GPN™ sowohl in 1mg-Kapseln, als auch in 3mg-Kapseln an.

Für die richtige Dosierung möchten wir die folgenden Anregungen von Pierpaoli und Regelson empfehlen: Zur Beachtung: Wenn Sie feststellen, dass Sie sich am Morgen nach der Melatonineinnahme nicht richtig wach fühlen, war Ihre abendliche Dosis zu hoch. Reduzieren Sie sie wieder schrittweise um jeweils ein Milligramm, bis Sie nach dem Aufwachen wieder hellwach sind.
  1. Darf ich Melatonin einnehmen auch wenn ich bereits andere Hormonersatzpräparate erhalte?
Ja. Millionen von Frauen unterziehen sich nach Einsetzen der Wechseljahre einer Hormonersatztherapie, um das Östrogen zu ersetzen, das durch das Ende des Menstruationszyklus verloren geht. Heute bestehen die meisten der in solchen Fällen verabreichten Präparate aus einer Kombination von Östrogen und Progesteron. Manche Frauen machen diese Behandlung nur für relativ kurze Zeit, um die unangenehmen Wechseljahrsymptome, wie Hitzewallungen und Schlafstörungen, zu lindern. Viele Frauen bekommen aber eine solche Therapie auch verschrieben, um möglichen Herzleiden oder Knochenschwund - der gefürchteten Osteoporose - vorzubeugen, den zwei häufigsten Problemen älterer Frauen.

Die Einnahme von Melatonin bei gleichzeitiger Hormonersatztherapie schafft nach Meinung der Wissenschafter keine Konflikte irgendwelcher Art. Alle genannten Hormone existieren im Körper einer jungen Frau (vor der Menopause) gleichzeitig, ohne irgendwelche Beschwerden hervorzurufen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dies könnte sich im späteren Leben ändern.
  1. Was kann ich sonst noch tun, um die Wirkung von Melatonin aktiv zu unterstützen?
Melatonin ist ein wirksames Mittel, um den Alterungsprozess zu verzögern, das Leben zu verlängern und die Gesundheit aufrechtzuerhalten. Man sollte jedoch nicht der Meinung verfallen, eine Kapsel täglich genüge und im übrigen könne man den Körper ungestraft weiter vernachlässigen. So einfach ist es auch wieder nicht und Melatonin kann seine Arbeit nur dann wirkungsvoll verrichten, wenn Sie es zulassen und dabei unterstützen. Hier einige einfache Empfehlungen, die Ihnen dabei helfen sollen, gesund zu bleiben und Ihre innere Melatoninversorgung möglichst lange zu erhalten: Sie sehen, es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihrer Gesundheit dienen können, ohne deshalb unbedingt auf die Annehmlichkeiten eines modernen Lebens verzichten zu müssen.

Zum Abschluss möchten wir die beiden Autoren und Wissenschafter, Dr. Dr. Walter Pierpaoli und Dr. William Regelson, noch einmal selbst zu Wort kommen lassen und direkt aus dem Nachwort zu ihrem Buch zitieren:

"Das Wunderbare an Melatonin ist, dass es Ihr Leben verlängern und Ihre Gesundheit und Vitalität erhalten kann. Das wirklich Wunderbare an Melatonin ist die grosse Wirkung, die es auf unsere und auf zukünftige Generationen haben wird. Wir begeben uns auf ein gemeinsames Abenteuer und sind die erste Generation, die die Macht hat, die Krankheiten und Schwächen zu vermeiden, die als typisch für eine "normale" Alterung gelten. Zum ersten Mal haben wir die Macht, unsere Jugendlichkeit zu bewahren und unser ganzes Leben lang kräftig und munter zu bleiben. Zum ersten Mal können wir nicht nur den körperlichen Verfall vermeiden, der mit der Alterung verbunden ist, sondern wir sind in der Lage, den Alterungsprozess hinauszuzögern und sogar umzukehren. Das ist das echte Melatonin-Wunder."

Und noch 1x von vorne

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