Anreise:
Aus Panama City mit dem Flugzeug
vom Nationalen Flughafen
(Hotel und Flug sind über
Aviatur am Flughafen buchbar: Tel. 315-0307 od. 315-0308)
Flughafen der Hauptinsel: El Porvenier
Kosten (Hin&Rückflug, eine Übernachtung,
zwei warme Mahlzeiten, Transfer, Ausflüge): ca. 120 US$
Lage:
Die San Blas Inseln befinden sich
auf der Karibik-Seite nordöstlich von Panama City.
Info:
Die 365 Inseln im San Blas Gebiet
gehören sicherlich zu einer der schönsten Gegenden im Land.
Der Flug von Panama ist allerdings
nichts für schwache Nerven, die Flugzeuge sind museumsreif, aber dafür
ist der Pilot noch ein richtiger Pionier, der sein Handwerk verstehen muss.
Elektronische Geräte (ausser Funkgerät) besitzen die Maschinen
nicht und sehr vertrauenserweckend sehen sie auch nicht aus:

Einen Copiloten gibt es auch nicht, der Platz wird mit
Passagieren aufgefüllt.
Sehr früh morgens kommt man in El Porvenier an,
wird freundlich von einem der Kuna Indianer begrüsst, die sogar etwas
Englisch sprechen.Dann wird man zu einem Boot begleitet und zum Hotel auf
einer der Nebeninseln gebracht.
Das Hotel ist sehr einfach aus Bambus (aber mit festem
Dach) gebaut, vor den Zimmern befindet sich eine kleine Veranda mit Hängematten.
Eine Toilette mit Spülwasser ist vorhanden, die
Duschen werden vom Regenwassersammelbecken versorgt. Gepäck kann in
den Zimmern unbedenklich verstaut werden, Diebstahl ist noch ein Fremdwort
bei den Indianern.
Kaum angekommen geht es mit einem der Indianer auch schon
wieder aufs Boot zur Besichtigung der Nachbarinseln.
Bei Spaziergängen durch die Dörfer werden die
bekannten Molas
angeboten, auch wenn man schon zehn gekauft hat versuchen die Bewohner
ihre Güter weiter anzupreisen, es fällt dann oft schwer einfach
weiterzugehen.
Mit dem Boot geht es nun weiter zum Baden auf ein entfernteres
Atoll, wo bis zum einsetzen der typischen Nachmittagswinde frei verweilt
wird. Die kleine Insel ist von einem weissen Sandstrand und Korallenriffen
umgeben, auf der Insel ist ein Wald von Kokospalmen. Jeder der von der
einsamen Kokosinsel in der Karibik (wie auf Reisebüropostern) träumt
kommt hier voll auf seine Kosten, ja es gibt sie wirklich:


Eigene Kokosnüsse dürfen von der Palme geerntet
werden, es gehört sich einem der Inselbewohnern 1 US$ zu geben, nicht
vollständig verschlossene Kokosnüsse wegwerfen (Infektionsgefahr)!!!!
Beim Baden besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht auf
Tiere (vor allem Seeigeln im Sand).
Ansonsten kann man es sich im Schatten der Kokospalme
oder im Meer richtig gut gehen lassen (ABC Ausrüstung mitnehmen).
Gegen Nachmittag ist wieder Aufbruch zur Hotelinsel.
Dort kann man sich frei bewegen, allerdings sind viele der Einwohner im
Dorf sehr scheu und distanziert Fremden gegenüber und weichen aus.
Man fühlt sich also schon etwas komisch. Das Essen macht dann alles
wieder gut, z.B. Hummer und frische Fische des Tages werden geboten. Es
wird empfohlen einen Trinkwasservorrat mit auf die Inseln zu nehmen, ist
aber auch an kioskähnlichen Hütten erhältlich. Um 18.00h
wird man dann von der Dunkelheit überrascht, es gibt keinen Strom
auf den Inseln, so dass man die Hand nicht mehr vor den Augen sieht. Auf
die batteriebetriebene Zimmerlampe haben wir auch verzichtet, da diese
allerlei Untier anzieht. Hier geht man also früh schlafen und steht
dafür früh wieder auf, um viel vom Tag zu haben. Die Maschine
nach Panama fliegt auch wieder sehr früh zurück und klappert
auf dem Weg noch einige Inseln und Regenwaldflughäfen ab (sehr sehenswerter
Rundflug).