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Krebs - Erkrankungen

 

 

Allgemeine Hinweise


 

Zum Vorgehen bei der Suche nach Informationsquellen zu einem Thema und zur Beschaffung von deren Inhalten sei auf eine andere Site verwiesen [4]. Informationen zum Thema "Praktische medizinische Untersuchungen" sind ebenfalls dort zu finden.

 

 

 

Adressen zur Hilfe bei Krebs


 

 

Bibliographie

 

Mars. Zorn, F. Fischer Taschenbuch - Verlag: Frankfurt 1999 (24. Aufl.). [Autobiographie eines an Krebs Erkrankten.]

Tour des Lebens / Wie ich den Krebs besiegte und die Tour de France gewann. Armstrong, L. / Jenkins, S. Verlag Lübbe: 2001 (7. Aufl.).

Eine Woche im August / Brustkrebs / Ein Tagebuch. Kolpatzig, K. (Hg.). Kompart Verlag: Frankfurt 2007.

[Infoheft zu Prostata - Krebs der Gesundheitsberichterstattung (GBE).] Gratis bei: Robert Koch - Institut, GBE, Seestr. 10, 13353 Berlin. Mail: gbe@rki.de Site: http://www.rki.de

Britta Petersen: Ein Leben durch den Marathon. In: Nassauische Neue Presse 25.10.2007. Veröffentlicht im Internet: http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=4080770 [Die Sportlerin hat 3 Ausbrüche einer Krebs - Erkrankung mit Operationen, Reanimationen, Bestrahlungen, Chemotherapien und zeitweiliger Aufgabe durch die ärztlich Behandelnden überstanden. Danach zunächst auf einen Rollstuhl angewiesen, will sie nun wieder an Marathon - Läufen teilnehmen.]

Daniel / Ein Kind besiegt den Krebs. Scheppa, C. / et al. Verlag Pattloch.

Mensch & Krebs / Die Zeitung für Menschen mit Krebs. Site: http://www.mensch-und-krebs.de/

www.doccancers / All references to the best documents about cancers. Site: http://www.doccancers.info/ [Deutsche Übersetzung mit kleinen Fehlern: http://www.doccancers.info/de/]

Bilder, die bleiben. Dokumentarfilm von K. Gruber und G. Tuchtenhagen. Verleih: Lebenskünstlerinnen e. V., Faulerstr. 20, 79098 Freiburg, Telephon 0761 - 33676, http://www.lebenskuenstlerinnen.de. [Film über die letzten 3 Lebensmonate der an Krebs erkrankten Frau Gesine Meerwein.]

Heute bin ich blond / Das Mädchen mit den neun Perücken. van der Stap, S. Verlag Droemer - Knaur. [Bericht der Autorin über ihre Krebs - Erkrankung (Rhabdomyosarkom).]

Nicht mutlos werden! In: Öko-Test Dezember 2008; (12): 50 - 57. [Beispiele von an Krebs erkrankten Menschen, die nach Ansicht des Bearbeiters deutlich machen, dass es, auch wenn es gemäß einem psychologischen Dogma keine Krebs - fördernde Persönlichkeitstypen geben sollte, sehr wohl psychische Einflüsse auf den Verlauf der Erkrankungen gibt.]

Leben trotz Krebs / Eine Farbe mehr. Reuter, E. Verlag Schattauer: Stuttgart 2010.

[Umwelt - Einflüsse bei Krebs - Erkrankungen:] Siehe auch die Site "Umwelt und Gesundheit im Test" des Verfassers: http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/index.htm"]

 

 

Vorbeugung


 

Maßnahmen zur Vorbeugung von Krebs - Erkrankungen verhindern entweder die Umwandlung normaler Zellen in Krebs - Zellen oder deren Vermehrung. Sie machen auch bei einer bereits aufgetretenen Krebs - Erkrankung Sinn, da neue primäre Krebs - Herde den Gesamtzustand der Betroffenen weiter verschlimmern können.

Neben Tabak - Rauch und Alkohol als Krebs - Verursacher sollte auch dem radioaktiven Boden - Gas Radon als Lungenkrebs - Verursacher mehr Beachtung geschenkt werden [8].

Manche Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln wirken der Entstehung von Krebszellen entgegen. Zur Nutzung dieses Effekts wird generell eine Obst - und Gemüse - reiche Ernährung empfohlen. Zu bevorzugen sind Produkte aus ökologischer Landwirtschaft, da die langfristige Wirkung von Biozid - Rückständen bei Menschen noch der Aufklärung bedarf. Andere natürliche oder bei der Bearbeitung entstehende Inhaltsstoffe wirken Krebs - erregend oder - begünstigend, zum Beispiel Schimmelpilz - Gifte oder beim Backen oder Braten entstehende Stoffe (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, Acrylamid).

Da Papilloma - Viren als Risiko - Faktor für Gebärmutterhals - Krebs gelten, wird der frühzeitigen Impfung von Frauen gegen diese Viren eine Krebs - vorbeugende Wirkung zugeschrieben. Ebenfalls prophylaktisch wirkt die Reinigung der Vorhaut des Penis, einem bevorzugten Aufenthaltsort der Viren.

 

Bibliographie

 

Impfstoff gegen Hautkrebs? Stoll, A. In: Nassauische Neue Presse 16.12.2006: KuS 14. [Krankheitserreger können Krebserkrankungen begünstigen, zum Beispiel das Bakterium Helicobacter pylori Magenkrebs, Hepatitis - Viren Leberkrebs und humane Papilloma - Viren Gebärmutterhalskrebs. In diesen Fällen wirkt eine Bekämpfung der Erreger vorbeugend gegen Krebs. Andere Infektionskrankheiten oder Impfungen regen aber möglicherweise das Immunsystem zur Abwehr von Krebszellen an. Epidemiologische Studien ergaben Hinweise auf eine Krebs - verhindernde Wirkung von Kontakten mit Erreger - Antigenen.]

Bunter Krebsschutz. N. N. In: Apotheken Umschau 01. Juli 2007; (A 07): 66. [Erhöhter Konsum von Flavonolen, das sind Inhaltsstoffe zum Beispiel von Äpfeln und Beeren, ist statistisch mit einer verringerten Rate der Erkrankung an Krebs der Bauchspeicheldrüse verknüpft.]

Strahlenschutz mit Lücken. N. N. In: Apotheken Umschau 15. Juli 2007; (B 07): 16 - 18. [Die Zahl der Leberflecke oder Muttermale (Naevi) gilt als wichtigster Risiko - Faktor für Schwarzen Hautkrebs (Melanom); sie steigt mit der summierten Zeit der Sonnenlicht - Exposition vom 2. bis zum 7. Lebensjahr unabhängig von der Zahl erlittener Sonnenbrände und der Intensität der Anwendung von Sonnenschutzmitteln.]

Sonne / Heilsam, aber gefährlich. N. N. In: Apotheken Umschau 15. Juli 2007; (B 07): 10 - 16. [Statistisch steigt das Risiko, an Brust - oder Darm - Krebs zu erkranken, mit abnehmendem Vitamin D - Gehalt im Blut; auch gegen andere Krebs - Arten soll das Vitamin vorbeugend wirken.]

Lungenkrebs: Kein Schutz durch Vitaminpillen. In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht im Internet am 29.02.2008 unter der Adresse: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_aktuell_vitamin_1204294670.htm&n=1. [Die Einnahme von Multivitamin -, Vitamin C - und Folsäure - Präparaten scheint ohne Einfluss auf das Lungenkrebs - Risiko zu sein. Einer Studie von C. Slatore, veröffentlicht in Am. J. Respir. Crit. Care Med. 2008; 177: 524 - 530, zufolge nimmt bei Einnahme von Vitamin E - Präparaten das Lungenkrebs - Risiko sogar um 7 % pro 100 mg Vitamin E täglich zu. Konsum von Früchten ist dagegen statistisch mit einer Abnahme des Krebs - Risikos verknüpft.]

Tierisches Eiweiß erhöht Risiko für Prostatakarzinom. Weiß, J. In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht im Internet am 20.05.2008 [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_urologie_prostata_prostatakarzinom_121128653565.htm&n=1 [Statistisch steigt das Risiko für eine Prostatakrebs - Erkrankung um 32 Prozent mit Zunahme der täglich konsumierten Menge an Milch - Protein um 35 g. Die Statistik zeigt auch eine Steigerung der Erkrankungsrate um 9 Prozent pro Anstieg der Calcium - Zufuhr aus Milch um 0,3 g. Calcium aus anderen Quellen hatte dagegen keinen Einfluss. Quelle: British Journal of Cancer 2008; 98: 1574 - 1581.]

Gesättigte Fettsäuren beeinträchtigen Prostata-Behandlung. In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht im Internet am 08.05.2008 [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_urologie_prostata_prostatakarzinom_121024893756.htm&n=1 [Nach Radikalentfernung der Prostata waren die Zeiten bis zu einem erneuten Anstieg der PSA - Werte bei hohem Anteil gesättigter Fettsäuren in der Nahrung und bei Übergewicht wesentlich kürzer als bei Vergleichspatienten. Quelle: Aufsatz von S. Strom et al. in: International Journal of Cancer.]

Wurstwaren und rotes Fleisch erhöhen Krebsrisiko. In: Reform Rundschau Februar 2008; (2): 2. [Statistisch ist erhöhter Konsum von rotem Fleisch mit erhöhtem Risiko verknüpft, an Krebs von Darm, Leber, Lunge und Speiseröhre zu erkranken. Eine analoge Beziehung wurde gefunden zwischen dem Verzehr von Wurstwaren und dem Risiko für Krebs in Darm und Lunge.]

Hautkrebs / Den Kopf nicht vergessen. (ste) In: Öko-Test August 2008; (8): 98. [Beim Hautkrebs - Vorsorge - Check sollten auch Kopf und Nacken untersucht werden. Dort entstandene Tumore sind besonders aggressiv.]

Krebs: "Sport wirkt wie ein Medikament". ap In: Nassauische Neue Presse 17.01.2009: KuS 10. [Internationale Studien ergaben übereinstimmend, dass intensive körperliche Betätigung vorbeugend gegen Krebs und heilungsfördernd nach dessen Auftreten wirkt. Anmerkung des Bearbeiters: Bei Erkrankten, die zu schwach sind um aktiv Sport zu treiben, könnten vielleicht auch passive Bewegungsübungen, ausgeführt durch Betreuende oder elektromotorisierte Trainingsgeräte, zumindest tendenziell ähnlich wirken.]

Kalzium schützt vor Krebs. (fs) In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe, vom 26.02.2009. [Bei Frauen wurde statistisch eine Verringerung des allgemeinen Krebs - Risikos, besonders aber des Risikos für Krebs des Magen - Darm - Trakts, besonders für den des Dick- und Enddarms, mit steigender Zufuhr von Calcium (Ca) bis zu einer Menge von 1,3 g / Tag gefunden. Bei Männern war dieser Zusammenhang nur für Krebs des Magen - Darm - Trakts nachweisbar. Auch im Labor - Versuch kann Ca abnormes Zellwachstum hemmen. Nach einer Veröffentlichung von Y. Park und Anderen in der Zeitschrift Archives of Internal Medicine 2009; 169: 391 - 401.]

Dietary folate, methionine, riboflavin, and vitamin B-6 and risk of sporadic colorectal cancer. de Vogel, S. / et al. In: The Journal of Nutrition 2008; 138: 2372 - 2378. [Eine Studie in den Niederlanden kam zu folgenden Ergebnissen bezüglich Aufnahme der im Aufsatz - Titel genannten Stoffe und Krebs an Dick- und Mastdarm: Folat (Vitamin Folsäure) → Kein Zusammenhang. Methionin → Negative Korrelation mit Risiko für Dickdarm - Krebs bei Männern und für Mastdarm - Krebs bei Frauen. Riboflavin (Vitamin B 2) → Negative Korrelation mit Risiko für Dickdarm - Krebs bei Frauen. Vitamin B 6: Stark positive Korrelation mit Risiko für Mastdarm - Krebs bei Frauen, was auch in einer anderen Studie gefunden wurde.]

Darmkrebs: Bewegung nützlich. apd In: Nassauische Neue Presse 02. Februar 2010: KuS 6. [Körperliche Bewegung senkt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Laut einer in der Zeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlichten Studie am Dana - Farber - Krebsinstitut ist die Schutzwirkung unabhängig von Alter und Körper - Gewicht.]

Träger Behördenapparat. In: Öko-Test Februar 2010; (2): 28. [Bei Erhitzung von Lebensmitteln kann sich die Krebs - erzeugende Substanz Furan bilden. Erwachsene nehmen sie vor Allem mit Röstkaffee auf, Kinder mit Getreide - Produkten, Babies mit Gemüse - Konserven.]

Kalzium senkt Brustkrebsgefahr. apn In: Nassauische Neue Presse 04. Mai 2010: KuS 6. [Nach Untersuchungen von Mediziner/inne/n unter Leitung von Jaime Matta, Universität von Ponce, Puerto Rico, ist die Einnahme von Calcium - und Vitamin - Präparaten statistisch mit einer Verringerung der Erkrankungsrate für Brustkrebs bei Frauen verknüpft.]

Wenig ASS schützt vor Darmkrebs. dapd In: Nassauische Neue Presse 12.10.2010: KuS 6. [Im Rahmen einer an der Universität von Edinburgh durchgeführten Studie wurde entdeckt, dass die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) statistisch mit einer Abnahme des Risikos verbunden war, an Darm - Krebs zu erkranken. Bei Einnahme von Mengen ab 0,3 g / Monat sank das Erkrankungsrisiko innerhalb eines Jahres um 22 Prozent und innerhalb von 5 Jahren um 30 Prozent. Die Studie wurde im Fachmagazin "Gut" veröffentlicht.]

Mädchen vor erstem Sex gegen HPV impfen. dapd In: Nassauische Neue Presse 12.10.2010: KuS 6. [Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) empfiehlt die Impfung von Frauen gegen Humane Papillomviren (HPV) vor dem ersten Geschlechtsverkehr, da die Schutz - Wirkung der Impfung vor einer Erstinfektion am größten ist. HP - Viren gelten als Risiko - Faktoren für Gebärmutterhals - Krebs. In Deutschland wird die Impfung für Frauen im Alter von 12 bis 17 Jahre von den Krankenkassen bezahlt.]

Selen schützt vor Blasenkrebs. dapd In: Nassauische Neue Presse 22.10.2010: KuS 4. [7 vom spanischen nationalen Krebsforschungszentrum (CNIO) ausgewertete Studien zum Zusammenhang zwischen Selen (Se) und Blasenkrebs ergab, dass eine Zunahme der Se - Versorgung des Körpers statistisch mit einer Abnahme des Blasenkrebs - Risikos verknüpft war, besonders deutlich bei Frauen. Die Studie wurde im Fachmagazin "Cancer Epidemiology, Biomarkers, and Prevention" veröffentlicht.]

Mehr Bewegung und weniger Hormone. dapd In: Nassauische Neue Presse 22.03.2011: KuS 6. [Nach einer Studie unter Leitung von Karen Steindorf am Deutschen Krebsforschungszentrum sind Frühzeitigkeit der 1. Regelblutung, später Beginn der Wechseljahre und gehäuftes Auftreten von Brust - Krebs bei Verwandten Anzeiger eines erhöhten Risikos, an Brust - Krebs zu erkranken. Nach statistischen Berechnungen könnten 19,4 % aller Brust - Krebs - Erkrankungen nach den Wechseljahren durch Verzicht auf eine Hormon - Ersatz - Therapie und 12,8 % durch mehr körperliche Bewegung verhindert werden. Alkohol - Konsum und Übergewicht waren statistisch nur mit einer relativ geringen Steigerung des Erkrankungsrisikos verknüpft.]

Creme schützt vor Krebs. In: Test April 2011; (4): 16. [Eine Studie in Australien an 1600 Proband/inn/en konnte eine deutliche Verringerung der Rate der Erkrankungen an Schwarzem Hautkrebs (Melanom) nach 15 Jahre lang praktiziertem Eincremen der Haut mit Sonnenschutz - Creme mehrmals täglich zeigen im Vergleich zu an der Studie Beteiligten, die diese Schutzmaßnahme unterließen.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeine Hinweise" oben.]

[Zu medizinischen Wirkungen von Früchten siehe auch die Site "Früchte in Ernährung und Medizin" des Verfassers: http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/fruechte/index.htm]

 

 

Diagnostik und Früherkennung


 

Auch Pflegebedürftigen können Möglichkeiten zur Früherkennung von Krebs nutzbar gemacht werden. Diese sind auch bei bestehender schwerer gesundheitlicher Beeinträchtigung oder hohem Alter sinnvoll, da für solche Menschen eine fortschreitende Krebs - Erkrankung genauso quälend ist wie für Andere.

Angehörige von an Darm - Krebs Erkrankten haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls daran zu erkranken. bei ihnen ist Früherkennung daher besonders wichtig. Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, der nicht durch Medikamente oder die Ernährung erklärbar ist, kann Hinweis auf eine Entartung der Darm - Wand sein.

Zur Untersuchung von Stuhl - Proben auf Blut sind verschiedene Tests mit unterschiedlicher Treffsicherheit und Störanfälligkeit anwendbar. Ist eine ärztliche Untersuchung nicht möglich, kann ein Test - Set auch privat über Apotheken oder den Medizinbedarf - Handel erworben werden [7].

Die Durchführbarkeit einer Darm - Spiegelung hängt von der Fähigkeit der zu Untersuchenden ab, die vorbereitende Darm - Entleerung zu tolerieren, und der Transportfähigkeit zum Untersuchungsort. Gutartige Wucherungen (Polypen) im Darm können während der Spiegelung entfernt werden. Mit nichtinvasiven bildgebenden Untersuchungsverfahren kann eine räumliche Darstellung des Darms erzeugt werden (Virtuelle Darmspiegelung). Funk - Kameras in schluckbaren Kapseln können Bilder aus dem Inneren einiger Darm - Abschnitte senden. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kann dieses Verfahren die anderen noch nicht ersetzen, aber als einzig mögliche Alternative bei Pflegebedürftigen in Frage kommen. Zur Entfernung gefundener Polypen ist aber eine endoskopische Spiegelung notwendig.

Frühsymptome von Krebs der Harnblase wie Blut im Harn, das mit Teststreifen schon in mit bloßem Auge nicht erkennbarer Konzentration nachgewiesen werden kann, Störungen beim Harn - Abgang oder häufiger Harndrang ähneln denen einer Blasenentzündung. Wird ohne weitere Abklärung auf Letztere behandelt, können bei vorhandenem Krebs Heilungschancen verspielt werden! Die Suche nach Krebs - Zellen im Harn ist zur Früherkennung von begrenztem Wert. Die Tests "NMP22 BladderChek" [9] oder "DiaPat-BC" [10] sollen per Harn - Probe Blasenkrebs im Frühstadium entdecken können. Die Tests können für selbst Zahlende bei Urolog/inn/en und Gynäkolog/inn/en durchgeführt werden.

Pflegende sollten im Rahmen der Körper - Pflege bei ihren Betreuten auf Krebs - verdächtige Haut - Veränderungen achten. Hilfreich kann bei Immobilität von Betreuten die Vorlage von Photos solcher Stellen bei Fachärzt/inn/en sein. Vielleicht findet sich ein/e Haut - Ärztin/- Arzt, die/der bettlägerige Patient/inn/en in deren Wohnung untersucht. Ab 01. Juli 2008 zahlen in Deutschland gesetzliche Krankenkassen für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr Ganzkörper - Vorsorgeuntersuchungen auf Hautkrebs im 2 Jahre - Abstand.

Bei der Zahn - und Zungen - Pflege bei Betreuungsbedürftigen auffallende Veränderungen an Organen der Mundhöhle sollten Anlass zu ärztlicher Untersuchung auf Krebs sein. Auch hier können vielleicht bei Bettlägerigen Photos zur ersten Begutachtung Zahnärzt/inn/en oder Ärzt/inn/en vorgelegt werden. Besser ist jedoch ein Hausbesuch durch eine/n Zahnärztin/Zahnarzt, den manche Praxen anbieten.

Das Risiko für Prostata - Krebs steigt mit zunehmendem Alter. Die Bestimmung des Prostata - spezifischen Antigen (PSA) im Blut in ihren verschiedenen Test - Varianten kann Hinweise auf Krebs in diesem Organ liefern. Wenn ärztlicherseits ein Test auf Kassenkosten mit dem Argument verringerter Lebenserwartung von Patienten abgelehnt wird, kann er auch von selbst zahlenden Betreuenden veranlasst werden. Wird mit gleichem Argument eine Therapie abgelehnt, können Betreuende vielleicht durch besondere Pflegemaßnahmen das Fortschreiten eines Prostata - Krebses bremsen, siehe Hinweise zu Therapien in diesem Kapitel. Zur Erfolgskontrolle solcher Maßnahmen kann ebenfalls der PSA - Test herangezogen werden.

Auch Männer können an Brust - Krebs erkranken. Die Rate beträgt allerdings nur etwa 1 Prozent derjenigen bei Frauen. Spürt ein Mann im Bereich seiner Brüste Verhärtungen oder Geschwulste, sollte er sofort ärztliche Beratung in Anspruch nehmen. Eine Ultraschall - Untersuchung alleine reicht zur diagnostischen Abklärung nicht aus.

Auf Krebs als mögliche Ursache sollten nach H. - J. Nentwich vom Berufsverband der Kinder- und Jungendärzte folgende Symptome bei Kindern abgeklärt werden [11]:

  • Mehr als 2 Wochen andauerndes Fieber ohne erkennbaren Grund.
  • Über mehrere Tage hinweg auftretendes Erbrechen, vor Allem nachts. Übelkeit morgens beim Aufstehen.
  • Zunehmend häufigere oder stärkere Kopfschmerzen.
  • Wochen andauernde Gang - Unsicherheit, Krampf - Anfälle oder Knochen - oder Muskel - Schmerzen ohne vorausgegangene Verletzung.
  • Anhaltender Husten oder Schwellungen an Bauch, Hals, Armen oder Beinen ohne bekannte Ursache.
  • Andauernder Gewichtsverlust, Mattigkeit, Blutungsneigung, blaue Flecken ohne vorausgegangene Gewalt - Einwirkung oder roter, punktförmiger Ausschlag.

 

Bibliographie

 

Haarige Angelegenheit. N. N. In: Apotheken Umschau 15. August 2007; (B 08): 21. [Die gegen Haarausfall verwendete Substanz Finasterid verringert die PSA - Konzentration im Blut, was zu Fehldiagnosen führen kann.]

Krebs im Blick. N. N. In: Apotheken Umschau 2007; (A 06): 7. [Bei Tastuntersuchung, Sonographie und Röntgen - Darstellung (Mammographie) verborgen gebliebene Tumore der Brust können mittels Magnet - Resonanz - Tomographie (MRT) entdeckt werden.]

Sichere Diagnose bei Brustkrebs. N. N. In: bild der wissenschaft 2007; (8): 11. [Studie einer Gruppe um Constance D. Lehmann, University of Washington, Seattle, zur MRT - Diagnostik.]

Darmkrebs / Neuer Stuhltest. ste In: Öko - Test Juni 2007; (6): 60. [Blutende und nichtblutende Polypen und Krebsgeschwulste geben ein Enzym ab, das mit dem M2 - PK - Stuhltest nachgewiesen werden kann. Blut aus anderen Quellen, zum Beispiel Hämorrhoiden, stört nicht. Die Treffsicherheit wird mit 85 Prozent angegeben. Der Test ist in Apotheken erhätlich, kann aber auch vom Hausarzt durchgeführt werden.]

Netzwerk für präsymptomatische Tumordiagnostik. Site: http://www.tumornetzwerk.de/servlet/engine/index.html

Diagnose meist sehr spät. In: Nassauische Neue Presse 12. Februar 2010: KuS 8. [Frühsymptome einer Krebs - Erkrankung der Scheide (Vulva): Kleine erhabene rötliche, Warzen oder Narben ähnliche Verhärtungen oder Flecken, wiederholter starker Juckreiz, blutiger Ausfluss, Schmerzen spontan oder nach Geschlechtsverkehr.]

Streit um Brustkrebsvorsorge. Willems, W. In: Nassauische Neue Presse 13. April 2010: KuS 6. [Bei 5 bis 10 Prozent der Frauen Deutschlands liegt eine Mutation auf dem Gen BRCA1 oder dem Gen BRCA2 vor, die mit 60- bis 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens zu einer Brustkrebs - Erkrankung führt. Bei allen deutschen Frauen liegt die Erkrankungswahrscheinlichkeit bei 11 Prozent. Im Rahmen einer von Christiane Kuhl, Uniklinik Bonn, koordinierten Studie wurden von mittels Mammographie (Röntgen), Magnetresonanztomographie (MRT) und Sonographie (Ultraschall - Bildgebung) entdeckten 27 Brust - Tumoren 25 mittels MRT gefunden, mittels Mammographie nur 9, mit dabei aber 2 der MRT verborgen gebliebene Krebs - Vorstufen (Falsch negative Befunde bei MRT). Eine MRT - Untersuchung ist 4 mal teurer als eine Mammographie und macht mehr fälschlich für Krebs gehaltene Veränderungen sichtbar (Falsch positive Befunde bei MRT) als die Mammographie, die jedoch auch eine Belastung der Frauen mit Zellen schädigender Röntgen - Strahlung mit sich bringt.]

Glaube an die Superröhre. Hackenbroch, V. In: Der Spiegel 26.07.2010; (30): 112. [Die Kombination von Computer - Tomographie (CT), die Strukturen des Körper - Inneren bildhaft darstellt, und Positronen - Emissionstomographie (PET), mit der radioaktive Kontrastmittel anreichernde Krebs - Gewebe abgebildet werden können, gilt als derzeit effektivste Methode der Krebs - Diagnostik. Zwar können damit zum Beispiel Narben einer überwundenen Tuberkulose in der Lunge von Krebs - Geschwulsten dort unterschieden werden. Ein Beispiel - Fall zeigt aber auch die Gefahr falsch negativer Untersuchungsergebnisse: Bei einem Patienten wurde einige Zeit nach einer erfolgreichen Prostata - Carcinom - Therapie ein Anstieg des Krebs - Marker - Stoffes PSA festgestellt. Die CT - PET - Diagnostik ergab jedoch keine Hinweise auf Krebs - Geschwulste, obwohl zu diesem Zeitpunkt sich bereits Metastasen in Lymphknoten gebildet hatten.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeine Hinweise" oben.]

 

 

Therapien und Heilungsphänomene


 

Allgemeine Hinweise zu Therapie - Verfahren sind in einem anderen Kapitel zu finden [6]. Rückbildungen von Krebs - Geschwulsten ohne direkten Zusammenhang mit speziellen Therapien liefern möglicherweise Hinweise auf bisher unbekannte Heilkräfte [1].

 

Bibliographie

 

Gelbe Gefahr für den Krebs. N. N. In: GEO / Das neue Bild der Erde September 2007; (9): 162. [Curcumin, gelber Inhaltsstoff der Gewürz - Pflanze Gelbwurz, Curcuma longa, ist beim Menschen gegen verschiedene Krebs - Arten therapeutisch wirksam. Wegen der geringen Wasserlöslichkeit (Lipophilie) und damit geringen Rate des Übergangs vom Darm - Inhalt ins Blut (Resorption) waren in den Studien Einnahmen großer Mengen Curcumin erforderlich. Das Team um Anirban Maitra, John Hopkins University, Baltimore, und Universität Delhi, konnte durch Mikroverkapselung die Resorption steigern. Curcumin wirkt auch antibakteriell, entzündungshemmend und antioxidativ. Anm. des Bearb.: Für Selbstversuche könnte vielleicht Curcuma - Pulver, möglichst Bio - Qualität (Bioläden, Reformhäuser), im trockenen Zustand in etwas Öl eingerührt und als Gewürz zu Speisen gegeben werden. Vielleicht wird Curcumin so zusammen mit lipophilen Fett - Abbauprodukten besser aus dem Darm resorbiert. Achtung: Bereits geringe Feuchte des Curcuma - Pulvers hemmt die Benetzung durch Öl! Curry - Pulver besteht nur zum Teil aus Curcuma und ist daher für eine Curcumin - Therapie weniger geeignet.]

Kampf dem Brechreiz. N. N. In: GEO / Das neue Bild der Erde September 2007; (9): 164 - 165. [Anti - Krebs - Chemotherapeutika zerstören im Verdauungstrakt Serotonin - erzeugende Zellen. So freigesetzte abnorme Mengen dieses Neurotransmitters bewirken eine Übererregung von Rezeptoren in der Magen - Darm - Schleimhaut, die an der Steuerung der Magen - Darm - Muskeln beteiligt sind. Letzten Endes kann dies zu Erbrechen führen.]

Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe. Hirneise, L. Sensei - Verlag: 2002 (4. Aufl.). [Enzyklopädie der unkonventionellen Krebstherapien.]

Spontanheilungen. Wenn Krankheiten von allein verschwinden. Hirshberg, C. / Barasch, M. I. Verlag Bechtermünz: 2002.

Gesund werden aus eigener Kraft. Spontanheilung bei Krebs. Hirshberg, C. / Barasch, M. I. Verlag Droemer Knaur: 1997.

Prognose Hoffnung. Liebe, Medizin und Wunder. Siegel, B. S. Ullstein Verlag 2003.

Auf dem Wege der Besserung. Schritte zur körperlichen und spirituellen Heilung. Simonton, O. C. / et al. Verlag Rowohlt Taschenbuch 2004.

Krebszellen mögen keine Himbeeren. Nahrungsmittel gegen Krebs. Béliveau, R. / Gingras, D. Kösel Verlag 2007.

110 wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs. Irmey, G. / Jordan, A. - L. Haug Sachbuch im Trias Verlag: August 2005.

Heilungschancen bei Krebs. Wegweiser im Krankheitsfall. Kroiss, T. Verlag Herbig 2004 (2. Aufl.).

Der Krebsheiler-Report. Nowak, K. W. Verlag Silberschnur 2004.

Rebell gegen den Krebs. Biologische Intensivtherapie - Neue Hoffnung für Patienten? Maar, K. Verlag Neomedica 2004.

Die Wahrheit über Prostatakrebs - Neue Wege in Behandlung und Vorsorge. Maar, K. Verlag Neomedica 2006.

Diagnose Krebs. Wendepunkt und Neubeginn. LeShan, L. Verlag Klett-Cotta 2004.

"Krebstherapie - Begleitsystem" Site: http://www.krebstherapie-media.de [Auf CD zu erwerben oder als Audio - Datei gratis downloadbar.]

Gesundheit aus der Apotheke Gottes. Treben, M. Verlag Wilhelm Ennsthaler: Steyr 1980 und neuere Auflagen. [Beispiele für Besserungen von Krebs - Erkrankungen nach Heilkräuter - Anwendungen. Frische Presssäfte aus Heilpflanzen sollen therapeutisch besonders wirksam sein, bergen aber hygienische Risiken bei der Gewinnung [6].]

Hoffnung aus Fernost. N. N. In: Apotheken Umschau 2007; (A 06): 55. [Die Pflanzeninhaltsstoffe Wogonin und Rocaglamid zerstören im Labor - Versuch Blutkrebs - Zellen.]

Rinde gegen Augenkrebs. N. N. In: Apotheken Umschau 2007; (A 06): 54. [Der Lapacho - Baum, auch Argentinischer Flammenbaum genannt, botanisch Tabebuia impetiginosa, enthält die Substanz Beta - Lapachon, die im Laborversuch Retinoblastom - Zellen hemmt und sie in 2 bis 4 Tagen zerstört.]

[Ohne Titel.] N. N. In: bild der wissenschaft 2007; (7): 9. [Nach einer Studie an der Universitätsklinik Malmö und der Universität Lund hemmt ein Wirkstoff aus dem Pilz Galiella rufa das Wachstum von Prostata - Krebs.]

Stress fördert Krebszellen. N. N. In: Geo / Das neue Bild der Erde Juli 2007; (07): 187. [Das Stress - Hormon Adrenalin verringert die Gift - Wirkung von Chemotherapeutika auf Krebs - Zellen im Labor - Versuch. An Krebs Erkrankte könnten daher versuchen, durch Verringerung von unangenehmen und Vermehrung von angenehmen Gefühlen in ihrem Leben die Wirkung von Chemotherapien zu erhöhen.]

[Ohne Titel.] Site: http://www.gamma-knife.de [Eine Alternative zur operativen Entfernung von Gehirn - Tumoren ist die eng auf den Tumor begrenzte Zellen - Zerstörung mit Gamma - Strahlen.]

Kassen müssen für Mistelpräparat zahlen. N. N. In: Öko - Test September 2007; (09): 62. [Sozialgericht Speyer. Az.: S 7 KR 283/06: Kassen müssen Kosten für alternative Therapien erstatten, wenn diese zum Therapie - Standard geworden sind.]

[Entscheidung des Sozialgerichts (SG) Dresden:] Krankenkassen müssen die Kosten für eine palliative oder unterstützende Krebs - Therapie mit Mistel - Präparaten übernehmen: Az.: S 28 KR 534/05.

Unglaublich! Die Welt des Unbegreiflichen. Berlitz, C. Verlag Knaur: München 1992: 188 - 189 (2. Buch - Teil) [Die Heilkräfte des Padre Pio]. [In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verweigerte ein an Gehirntumor Erkrankter aus Abneigung gegen Wundergläubigkeit zunächst einen Heilversuch des paranormal begabten Mönchs Padre Pio. Als die Hoffnung des Patienten auf einen leichten Tod schwand, akzeptierte er doch einen Besuch des Padre und wurde danach wieder gesund.]

Eine Krebs - Therapie. Gerson, M. Hyperion - Verlag: Freiburg im Breisgau 1961. [Der Verfasser empfiehlt eine Früchte - und Gemüse - reiche Ernährung mit, abgesehen von Milch, wenig tierischen Produkten. Die Nahrungsmittel sollten nur so wenig wie hygienisch und ernährungsphysiologisch vertretbar erhitzt werden. Auch hält er Nahrungsmittel aus Biozid - unterstützter Agrarwirtschaft für ungeeignet. Die Erfolge einer solchen, durch weitere Maßnahmen unterstützten Therapie wird anhand von 50 Berichten über schwer an Krebs Erkrankte dokumentiert. Anm. des Bearb.: Die empfohlene völlige Meidung von Kochsalz sollte nur unter laufender Überwachung des Wasser - und Elektrolyt - Haushalts praktiziert werden; starkes Schwitzen zum Beispiel kann eine Zufuhr von Kochsalz erforderlich machen. Auch die ernährungsmedizinische Beurteilung hoch ungesättigter Fettsäuren in Ölen und Samenkernen hat sich inzwischen etwas geändert.]

Zelltod im elektrischen Feld. In: Geo November 2007; (11): 215. [Eine Gruppe um Eilon Kirson beobachtete bei 10 an Glioblastom Erkrankten unter bis zu 1 1/2 Jahren dauernder Therapie mit über 4 Kopfelektroden - Gruppen appliziertem Wechselstrom von 200 KHz bei 4 Personen Stopp der Zunahme und bei 4 Personen Abnahme der Geschwulst - Größe; bei einer Person verschwand der Tumor ganz. Als einzige Nebenwirkung traten Haut - Reizungen auf. Das Wechselfeld hemmt die Teilung der Tumor - Zellen durch Deformierung bestimmter Zellstrukturen. Dieser Effekt erfordert bestimmte Stellungen der Zielstrukturen in den Zellen und der Feldlinien zueinander. Da erstere in alle Raumrichtungen ausgerichtet sind, wurden die Elektroden so angesteuert, dass sie in Sekunden - Intervallen immer neue Ausrichtungen der Feldlinien erzeugen. Allgemein sinkt die wirksame Frequenz mit Zunahme der Größe einer Krebszellen - Art.]

Ionenstrahlen sollen Krebspatienten retten. In: Nassauische Neue Presse 14.12.2007: 3. [Nach einer 10-jährigen Erprobungsphase mit 400 erfolgreich behandelten Patient/inn/en beginnt im Mai 2008 das Ionen - Therapie - Zentrum in Heidelberg mit dem klinischen Einsatz von Ionen - Strahlen, die inoperable Tumore nebenwirkungsarm zerstören können.]

Prostatakrebs. In: Öko-Test Februar 2008; (02): 89. [Auch schon geringe Aussichten auf Wirkung einer alternativen Krebs - Behandlung, hier der ECT - Galvanotherapie, rechtfertigen die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse. Entscheidung des Landgerichts Nürnberg - Fürth: Az. 8 S 4509/06.]

Krebszellen sterblich machen. Haas, G. In: Öko-Test November 2007; (11): 84 - 89. [Das Anion Dichloracetat (DCA) kann im Labor - Versuch die in Krebszellen funktionsgestörten Mitochondrien reaktivieren. Dadurch wird bei den Krebszellen prinzipiell auch eine zuvor bei ihnen ebenfalls blockierteSelbstzerstörung wieder möglich, die im Körper für defekte Zellen vorgesehen ist. Da die Prüfung einer entsprechenden Wirkung bei Menschen sehr langwierig ist, beschaffen sich viele Krebskranke DCA als Chemikalie und nehmen sie ein, siehe auch die Site: http://www.thedcasite.com Fachleute warnen wegen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Chemotherapeutika vor einer Einnahme von DCA ohne ärztliche Kontrolle.]

Mit Cannabis gegen Krebs. In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht im Internet am 06.02.2008 [Registrierung erforderlich]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_homepage_aktuell_cannabinoide_1202310174.htm&n=1 [Im Laborversuch stimulieren Cannabinoide menschliche Tumor - Zellen zur Produktion des Proteins TIMP-1, das die Aktivität von Matrix - Metalloproteinasen (MMP) genannten Enzymen hemmt, mittels denen sich Tumor - Zellen im Körper ausbreiten. Hier auch Link zum Abstract der betreffenden Originalveröffentlichung im Journal of the National Cancer Institute.]

Walking & Co. gegen die Fatigue. In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht im Internet am 16.04.2008 [Registrierung erforderlich]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_palliativtherapie_fatigue_120834319472.htm&n=1 [Gegen Erschöpfung (Fatigue) als Nebenwirkung einer Therapie gegen Krebs hilft nach Behebung einer eventuellen Anämie oder einer Unterfunktion der Schilddrüse körperliche Bewegung. Anm. des Bearb.: Vielleicht ist auch bereits passive Bewegung wirksam, zum Beispiel mittels eines Motor - getriebenen Stand - Fahrrads.]

Unterwegs in die nächste Dimension. Kuby, C. Goldmann Verlag: München 2008: Kapitel "Laurence Cacteng - Philippinen", "U Shein - Burma" und "Don Agustin - Peru". [Für den Autor sind Rituale und körperliche Manipulationen von Geistheiler/inne/n Hilfsmittel, mit denen das Wecken heilender Kraft für Patient/inn/en sinnlich begreifbar gemacht wird. Er nennt Beispiele für Heilung von Krebs, auch bei einer von europäischen Ärzt/inn/en aufgegebenen Patientin. Misserfolge erklärt er zum Einen mit begrenzten Fähigkeiten auch von Geistheiler/inne/n, zum Anderen mit fehlender Bereitschaft von Patient/inn/en zur Infragestellung bisheriger Lebensphilosophien.]

Einsichten / Fallgeschichten aus der jenseitigen Welt. Browne, S. Goldmann Verlag: München 2007: Kapitel "10 Heilungen". [Die Autorin berichtet von mehreren medizinisch dokumentierten Heilungen von Krebs durch seelische Selbst- und Fremdbeeinflussung.]

Chemotherapie schädigt Zentralnervensystem. In: Bild der Wissenschaft 2008; (7): 8. [Das Chemotherapeutikum 5 - Fluorouracil wirkt stark giftig auf Oligodendrozyten, die im Zentralnervensystem die Myelin - Hülle, eine Schutzschicht um Nervenfasern und -zellen, produzieren und regenerieren. Zu wenige Oligodendrozyten könnten eine Ursache neurologischer Störungen nach Chemotherapie ("Chemo - Brain") sein.]

Gottes Spuren / Die Wunder der katholischen Kirche. Englisch, A. Wilhelm Goldmann Verlag: München 2008. Darin Kapitel "6 Wirken Päpste Wunder?", "8 Medjugorje: Verlogenes Komplott um Maria?" und "12 Wunderhauptstadt Lourdes". [Schilderungen von mit etablierter Schulmedizin nicht erklärbaren Heilungen sehr schwer an Krebs Erkrankter.]

Neue Hoffnung für Krebskranke Teil 1. Rosen, J. Freiherr von In: Reform Rundschau Januar 2009; (1): 14 - 15. [Naturheilkundliche Prinzipien einer ganzheitlichen Krebs - Therapie: Vermeidung eines Aufenthalts im Bereich von geopathischen Reizzonen ("Wasseradern"), Vermeidung einer Elektrosmog - Exposition, Entfernung abgestorbener Zahn - Nerven, Ausscheidung vergiftend wirkender Depots an chemischen Elementen (Zum Beispiel Schwermetallen), Ausscheidung vergiftend wirkender Depots an organischen Fremdstoffen (Bioziden, Arzneimitteln), sorgfältiges Kauen beim Essen zur Verhinderung einer Fäulnis von wegen ihrer Größe im Darm nicht normal verdaubaren Nahrungsteilchen.]

Kongregation erkennt Wunder an / Heiligsprechung des seligen Pater Damien De Veuster möglich. KM Veröffentlicht im Internet unter der Adresse: http://www.damian.sscc.de/381.0.html?&tx_ttnews%5BpS%5D=1214863200&tx_ttnews%5BpL%5D=2678399&tx_ttnews%5Barc%5D=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=113&tx_ttnews%5BbackPid%5D=328&cHash=f3dacfb57d / Heilte toter Priester Lungenkrebs? Rauers, J. Beitrag zur Site RP Online vom 11.08.2008. Adresse der Veröffentlichung: http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/600671/Heilte-toter-Priester-Lungenkrebs.html / Ihre Heilung gilt als Wunder. Nelißen, K. In: Der Sonntag / Kirchenzeitung für das Bistum Limburg 11. Oktober 2009; 63 (41): 1. [Bei Audrey Toguchi, in Honolulu in Hawaii lebend, bildete sich 1998 ein metastasierender Lungenkrebs, der nach ärztlicher Feststellung eine Restlebenszeit von einem halben Jahr erwarten ließ und von dem bis dahin noch Niemand geheilt worden sei, nach intensiven Gebeten von ihr und ihren Angehörigen und Freunden zu Pater Damian de Veuster ohne Chemotherapie zurück. Dieser hatte im 19. Jahrhundert in der Lepra - Kolonie Molokai in Hawaii Kranke gepflegt bis er selbst an Lepra verstarb. Audrey Toguchi war 1999 frei von Krebs und ist es vorläufig bis 2009 geblieben.]

Krebszellen mit Eisen in den Tod getrieben. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe. Veröffentlicht am 07.04.2009 unter folgender Adresse [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_lymphome_t-zell-lymphom_123911635627.htm [Am Deutschen Krebsforschungszentrum wurde vom Team um Karsten Gülow in der Abteilung von Peter H. Krammer entdeckt, dass aus in Krebs - Zellen mehr als in gesunden Zellen vorhandenem Eisenspeicherprotein freigesetzte Eisen(II) - Ionen mit Produkten des intensiven Stoffwechsels dieser Zellen unter Bildung von Sauerstoff - Radikalen reagieren, die zerstörend auf die Krebs - Zellen wirken. Eine erste Anwendung dieses potentiellen Therapie - Prinzips erfolgte bei Patient/inn/en mit einem besonders aggressiven cutanen T - Zellen - Lymphom ("Sézary - Syndrom"). Gesunde Zellen mit weniger intensivem Stoffwechsel und geringeren Eisen - Gehalten bleiben dabei erhalten. Link zum Abstract der Original - Publikation in: Cancer Res. 2009; 69: 2365 - 2374: http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/abstract/69/6/2365]

Heilsame Hitze. Hömberg, E. In: Bild der Wissenschaft 2009; (10): 32 - 35. [Krebs - Zellen werden bei Temperaturen über 40 ° C leichter zerstörbar. Ihre Resistenz gegen Chemotherapeutika, Strahlen - Therapien und die Körper - eigene Immunabwehr sowie ihre Fähigkeit zur Behebung eigener Schädigungen nehmen bei derartigen Temperaturen ab. Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Vernichtung von Krebs - Resten nach Operationen durch hohes Fieber beobachtet. Wichtig für therapeutische Erfolge ist Sicherung einer Überwärmung (Hyperthermie) von Krebs - Gewebe für mindestens 1 Stunde unter Krebsherd - naher Temperatur - Kontrolle und ärztlicher Aufsicht wegen der Gefährlichkeit solcher Übertemperaturen für den Körper. Weitere Infos bietet die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Hyperthermie (IAH): http://www.hyperthermie.org

Handbuch der Krebsheilung. Rétyi, A. von Kopp Verlag.

Der verkleidete Segen. Erschreckende Nah-Todeserfahrungen und ihre Verwandlung. Rommer, B Santiago Verlag: Goch 2004: Kapitel "Eins / Kurzer Rückblick und Zusammenfassung von Berichten über angenehm erlebte Nahtoderfahrungen" und Kapitel "Sieben / Durch Nahtoderfahrungen ausgelöste Veränderungen in Einstellung und Verhalten". [Hinweise auf Spontanheilungen von Krebs - Erkrankungen nach Nahtod - Erfahrungen.]

Diagnose Krebs / Der Ausweg aus Angst und Hoffnungslosigkeit / Über die heilsame Natur der menschlichen Seele. Maltzahn, U. von Edition CO´MED. [Siehe auch die Site: http://www.rosa-sanat.com]

Anstoß zu natürlicher Heilung? Hürtgen, G. In: Krebs als Chance [Beiheft in Provokant 2009; (4)] 2009; (4): 8 - 11. [Beispiele für Verkleinerung oder Verschwinden von Krebs - Geschwulsten bei Patient/inn/en nach intraperitonealer Ozon - Therapie. Mail - Adresse des Autors: dr-huertgen@gmx.de]

Hoffnung bei Krebs / Der Geist hilft dem Körper. Weber, W. Verlag Herbig.

Darmkrebs: Bewegung nützlich. apd In: Nassauische Neue Presse 02. Februar 2010: KuS 6. [Körperliche Bewegung senkt die Rückfall - Quote nach überstandener Darmkrebs - Erkrankung. Laut einer in der Zeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlichten Studie am Dana - Farber - Krebsinstitut ist die Schutzwirkung unabhängig von Alter, Körper - Gewicht, Krebs - Stadium und Intensität der körperlichen Aktivität vor einer Erkrankung.]

Es fühlt sich an wie Gott / Mit Kindern nach Lourdes pilgern. Lobkowicz, M. - S. Verlag Präsenz Kunst und Buch: Hünfelden - Gnadenthal 2010: Darin Kapitel "Pfingstmontag". [Die Autorin schildert die Heilung eines an Leukämie erkrankten Bekannten mit einer ärztlich geschätzten Restlebenszeit von wenigen Wochen nach dem Trinken von Lourdes - Wasser. Bemerkenswert ist, dass der Betroffene das Wasser keineswegs mit einem tiefen Glauben an dessen Heilwirkung konsumierte sondern mit erheblicher Skepsis bezüglich dessen hygienischer Qualität.]

Das Anti Krebs Buch. Servan - Schreiber, D. Verlag Antje Kunstmann: 2008. [Der Autor erkrankte als Arzt an einem Gehirn - Tumor und wurde nach Ausschöpfung der Standard - Krebs - Therapien unter der Anwendung alternativer Therapien wieder gesund.]

"Was kann ich selbst tun?" [Interview mit Jutta Hübner, Leiterin der Palliativmedizin, der komplementären und der supportiven Onkologie am Universitätsklinikum in Frankfurt am Main.] In: Apotheken Umschau 15. Oktober 2010; (B 10): 16. [Chirurgie, Chemotherapie und Radiotherapie ergänzende Behandlungen von Krebs müssen mit den 3 Erstgenannten verträglich sein. Ingwer kann gegen Übelkeit während einer Chemotherapie helfen, Sport gegen Muskel - oder Gelenk - Schmerz durch hormonell wirksame Medikamente. Auch Vitamin D kann Beschwerden lindern, wobei die Giftigkeit von Überdosen beachtet werden muss. Etherische Öle haben ein weites Spektrum befindensverbessernder Wirkungen. Die entspannende Wirkung von Autogenem Training, progressiver Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga oder Meditation wurde in Studien bestätigt. Gesundheitsfördernd wirkt auch eine Obst - und Gemüse - reiche, an Tierfetten arme Ernährung. Während einer Chemotherapie werden Vollkorn - Produkte, Salat oder Bohnen oft schlecht vertragen.]

Herpes heilt Krebs. In: Bild der Wissenschaft 2010; (11): 7. [Einem Team um Kevin Harrington am Institute of Cancer Research, London, ist es gelungen, durch Verabreichung des gentechnisch veränderten Herpes - Virus OncoVEX an 17 an Krebs der Mundhöhle im fortgeschrittenen Stadium Erkrankte nach Behandlung durch Operation, Chemotherapie und Bestrahlung bei 16 der Betroffenen den Befall mit Krebs - Zellen unter die Grenze der Nachweisbarkeit zu senken. Die Viren greifen selektiv die Krebs - Zellen an, gesundes Gewebe bleibt erhalten. Zugleich stimulieren die Viren das Immunsystem. Als Nebenwirkungen traten Müdigkeit und Fieber auf.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeine Hinweise".]

[Therapie - Verfahren allgemein:] Siehe auch Kapitel "Bibliographie "Therapie - Verfahren"".

[Medizinische Wirkungen von Früchten:] Siehe auch Site "Früchte in Ernährung und Medizin": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/fruechte/index.htm

 

 

Eigene Erfahrungen


 

Nach Einnahme des frischen Presssaftes der Pflanzen - Arten Echtes Labkraut (Galium verum L.) und Wiesen - Labkraut (Galium mollugo L.) aufgrund einer Empfehlung in der Literatur [3] bildete sich ein Krebsherd im Kehlkopf bei einer Verwandten des Verfassers dieser Site zurück.

Nach Auftragen von Pflanzen - Extrakten [2] über längere Zeit und Einnahme von Carotin -, Multivitamin -, Mineralstoff - und Spurenelement - Präparaten bildete sich ein Basaliom bei der Mutter des Verfassers zurück.

 

 

Quellen und Anmerkungen


 

1. Fälle sind in der Datenbank des National Center for Biotechnology Information (NCBI) und der U.S. National Library of Medicine unter der Suchwort - Kombination "tumor spontaneous regression" recherchierbar: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/
2. Calendula - Hautöl der Fa. Weleda, Ringelblumen - Salbe, Japanisches Heilpflanzenöl, Tinktur aus frischen Ringelblumen - Blüten.
3. Treben, M.: Gesundheit aus der Apotheke Gottes. Verlag Wilhelm Ennsthaler: Steyr 1980: 31 - 33.
4. Siehe Kapitel "Informationen suchen und beschaffen" und verschiedene Kapitel zu praktischen medizinischen Untersuchungen der Site "Umwelt und Gesundheit im Test": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/freirech/informat.htm und http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/index.htm
6. Siehe Kapitel "Bibliographie "Therapie - Verfahren"".
7. Siehe auch die Seite "Kommerzielle medizinische chemische Test - Sets": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/arbeitst/medunter/medchemu/komctest.htm
8. Siehe auch die Seite "Bibliographie "Umwelt und Gesundheit": Schlagworte C..." → "Chemische Elemente" → "Radon": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/biblumge/biumge_c.htm
9. Homepage der Firma Matritech: http://www.matritech.de/nmp22.html
10. Siehe Site: http://mosaiques-diagnostics.de/diapatpcms/groupcms/front_content.php?idcat=45
11. ap: Krebs bei Kindern frühzeitig erkennen. In: Nassauische Neue Presse 21. Juli 2009: KuS 6.

 

Zuletzt aktualisiert am 10.06.2011
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