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Neurologische und psychische Störungen: Teil 1

 

 

Die Themen


 

Die verlinkten Einträge in nachfolgender Übersicht führen zu den thematischen Abschnitten im vorliegenden Kapitel.

Allgemeines zu den Störungen
Amyotrophe Lateralsklerose
Angst - Störungen
Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung (ADS und ADHS)
Autismus
Chorea
Demenz
Depressionen
Epilepsie
Gedächtnis - Störungen
Gilles de la Tourette - Syndrom
Koma - Zustände
Lähmungen
Locked in - Syndrom (LIS)
Multiple Sklerose (MS)

 

 

Allgemeines zu den Störungen


 

Wegen des großen Umfangs und ständiger Zunahme des Wissens über neurologische und psychische Störungen wird Interessierten eigenes Recherchieren aktueller Informationen empfohlen. Hilfen zur Suche nach Informationsquellen und zur Beschaffung von deren Inhalten sind zum Beispiel auf einer anderen Site zu finden [7], die auch über medizinische Untersuchungsverfahren und Umwelt - Einflüsse bei Gesundheitsstörungen informiert. Infektionskrankheiten und Krebs des Nervensystems sind an anderen Stellen der vorliegenden Site berücksichtigt [12][23].

Bei der medikamentösen Behandlung von Gesundheitsstörungen müssen erhöhte Anfälligkeiten für schädliche Nebenwirkungen bei manchen Personen - Gruppen beachtet werden [8].

 

Adressen zu Nerven - und Gemütsstörungen allgemein


 

  • Psychotherapie - Informationsdienst. Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin. Telephon: (030) 209166330. Internet: http://www.psychotherapiesuche.de Persönliche Beratung: Montags und dienstags 10 bis 13 und 16 bis 19 Uhr sowie mittwochs und donnerstags 13 bis 16 Uhr [Stand 2009].

  • Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e. V. (BApK). Am Michaelshof 4 b, 53177 Bonn. Telephon: (0228) 632646. Beratung: Montags bis freitags 10 bis 12 Uhr [Stand 2009]. Internet: http://www.bapk.de

  • Familien-Selbsthilfe Psychiatrie im Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e. V. (BApK). Info - Site für Kinder psychisch kranker Menschen: http://www.kipsy.net/

  • Telefonseelsorge. Rufnummern: (0800) 1110111 und (0800) 1110222. Speziell für Kinder und Jugendliche: (0800) 1110333. Internet: http://www.telefonseelsorge.de

  • Psychiatrienetz. Site: http://www.psychiatrie.de

  • Geronto-Psychiatrisches Zentrum. 1090 Wien. Telephon 0043 - (0)1 - 3100016.

  • Dachverband der Vereine und Gesellschaften für psychische und soziale Gesundheit. Figulystr. 32, 4020 Linz. Telephon 0043 - (0)732 - 656103.

 

Psychische Einflüsse können neurologische Symptome ohne physische Ursachen auslösen, zum Beispiel Koma - artige Reaktionslosigkeit oder Lähmungen [33].

Dass körperliche Störungen die Gehirn - Funktion beeinträchtigen können, dürften viele Menschen aus eigener Erfahrung wissen. Eine leicht übersehbare Ursache für psychische Veränderungen bei betreuten hilfsbedürftigen Menschen ist die Verarmung des Körpers an Wasser durch zu geringe Wasser - Aufnahme oder verstärkten Wasser - Verlust. Bei heißer, feuchter Witterung ist eine gesteigerte Abgabe von Wasser über die Haut an der Bildung von Schweiß erkennbar, da dessen Verdunstung wegen hoher Luft - Feuchte behindert ist. Ist die Luft jedoch relativ trocken, kann auch eine hohe Wasser - Abgabe durch die Haut wegen deren Trockenheit unterschätzt werden. Ein Zeichen für Austrocknung des Körpers ist das Bestehenbleiben einer mit den Fingern durch Zusammendrücken der Haut erzeugten Falte. Wasser - Mangel im Körper kann eine verringerte Durchblutung des Gehirns zur Folge haben, was wiederum zu neurologischen und intellektuellen Störungen führen kann. Ein Wasser - Verlust durch Schwitzen ist mit einem Verlust an Natriumchlorid (NaCl) verbunden, das dann in Form von Kochsalz dem Körper zusammen mit Wasser zugeführt werden sollte, zum Beispiel in Form von NaCl - reichem Mineralwasser (Deklaration auf Flaschenetikett) oder von Suppe.

Die gebürtige Schweizerin Elisabeth Kübler - Ross berichtet, dass sie als junge Ärztin in einem Krankenhaus in den USA infolge psychischer Frustration und sozialer Isolation ihre in ähnlichem Zustand befindlichen psychisch kranken Patient/inn/en als einzige Vertraute außer ihrem Mann empfand. Dieses in der "westlichen" Medizin eher untypische Verhältnis zwischen ihr als Ärztin und ihren als ausgebrannte Fälle geltenden Patient/inn/en hatte eine so starke therapeutische Wirkung, dass Letztere zum größten Teil psychisch so gefestigt entlassen werden konnten, dass sie in der Stadt New York ein eigenständiges Leben führen konnten. [39]

Zu Mitteln einer Verständigung mit Menschen, die zu verständlichem Sprechen außerstande sind, sei auch auf ein Kapitel der Abteilung "Pflege - Hilfen" verwiesen [35]. Zu technischen Vorrichtungen, die auch zur Kommunikation mit bezüglich dieser Beeinträchtigten dienen können, sei auf eine weitere Site des Verfassers verwiesen [7].

 

Bibliographie

 

Sonnige Traurigtage. Homeier, S. Mabuse Verlag: 2006. ["Das erste illustrierte Kinderfachbuch für Kinder psychisch kranker Eltern und deren Bezugspersonen."]

Food, mood and health: a neurobiologic outlook. Prasad, C. In: Brazilian Journal of Medical and Biological Research 1998; 31 (12): 1517 - 1527. Auch veröffentlicht im Internet: http://www.scielo.br/pdf/bjmbr/v31n12/3323c.pdf

Nutrition and psychoses. Wunderink, A. / et al. In: Progress in Brain Research, Vol. 65. Van Ree, J. M. / Matthysse, S. (Eds.). Elsevier Science Publishers B. V.: 1986: S. 49 - 57.

Elektromagnetische Therapien in der Psychiatrie. Eschweiler, G. W. / et al. (Hg.). Steinkopff Verlag: Darmstadt 2003.

Transkranielle Magnet- und Gleichstromstimulation.. Paulus, W. In: Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 45 vom 07.11.2003, Seite A-2960 / B-2455 / C-2304. Im Internet: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=39269 Und: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=39269

Stellungnahme zur Elektrokrampftherapie (EKT) als psychiatrische Behandlungsmaßnahme.. Folkerts, H. / et al. In: Deutsches Ärzteblatt 2003; 100 (Ausgabe 8 vom 21.02.2003): Seiten A-504, B-432 und C-408. Im Internet: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=35741 Und: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=35997

Hirnschrittmacher fürs Gemüt. N. N. In: Nassauische Neue Presse 09. Juni 2007: KuS 14. [Die Aussendung elektrischer Ströme in bestimmte Gehirn - Areale mittels implantierter Elektroden kann zum Beispiel auf andere Mittel nicht ansprechende Depressionen bessern.]

Fremdgetaktet. Donner, S. In: bild der wissenschaft 2007; (6): 28 - 39. [Hirnschrittmacher.]

Transkranielle Magnetstimulation (rTMS) - Leitfaden. Seemann, O. Site: http://www.psychiater.org/open.php5?page=100421 [Hinweise zu Anwendung, Nebenwirkungen, Kontraindikationen. Krankengeschichten: Schlafstörungen, Depressionen, Demenz.]

Die Rückkehr des Elektroschocks. Paulus, J. In: bild der wissenschaft 2006; (11): 24 - 29. [Die Elektrokrampf - Therapie (EKT) bei Depressionen und anderen Erkrankungen.]

Neue Nervenzellen durch Sport. IS In: Neue Apotheken Illustrierte 15.05.2006: 48. [Anhaltende körperliche Betätigung fördert die Neubildung von Nervenzellen im Gehirn.]

Aminosäuren und ihre Bedeutung für Schlaf, Stimmung und Leistungsfähigkeit. Adresse der Internet - Veröffentlichung: http://www.aminosaeure.com/schlaf_stimmung_leistungsfaehigkeit.html [Glutamin wird zur Synthese von Gamma - Aminobuttersäure (GABA) benötigt, einem Gehirn - Botenstoff, der beruhigend, antidepressiv und konzentrationsfördernd wirkt. Glutamin - Mangel kann die Durchlässigkeit der Darm - Wand für Körpervorgänge störende Stoffe erhöhen (leaky gut syndrome). Die aus Glutamin im Gehirn gebildete Glutaminsäure bindet dort Stoffwechsel - störendes Ammoniak. Die Aminosäuren Arginin und Ornithin können im Körper ineinander umgewandelt werden. Ornithin bindet ebenfalls Ammoniak und wirkt Schlaf - fördernd. Der Nervenbotenstoff Glycin wirkt dämpfend auf überaktive Nerven. Carnitin kann den Melatonin - Spiegel erhöhen, erhöht die Wachheit, wirkt stimmungsaufhellend, fördert die Gedächtnis - Leistung und ist potentielles Mittel gegen Demenz.]

Gute-Laune-Tipps. Tünnissen-Hendricks, T. Veröffentlicht im Internet als Teil folgenderSite: http://www.heilfastenkur.de/index.shtml [Der mit angenehmer Stimmung in Zusmmenhang gebrachte Botenstoff Serotonin isr relativ reichlich in Bananen enthalten sowie in Mengen von 1 bis 2 mg / 100 g, abhängig vom Reifegrad, auch in Passionsfrucht, Ananas, Papaya, Feigen, Tomaten, Avocados und Datteln.]

(Vor)Urteile / Männer und Frauen sind verschieden - aber wie? [Redaktion der Zeitschrift "forsch" / Bonner Universitäts-Nachrichten] In: Medi-Learn Zeitung Juni / Juli 2007; (3): 10. [Östrogene regen Nervenzellen zur Bildung gegenseitiger Verbindungen an. Anm. des Bearb.: Falls auch Östrogen - artig wirkende Stoffe aus Pflanzen eine solche Wirkung zeigen sollten, könnte die Regeneration von zerstörtem Nervengewebe vielleicht durch Mittel wie Isoflavon - haltige Drogen und Nahrungsmittel oder Hopfen unterstützt werden, wenn deren Zufuhr mit der Primärtherapie vereinbar ist.]

Riskante Muskelsucht. Vieweg, M. Mitteilung vom 28.09.2006 auf der Site der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft", veröffentlicht unter der Adresse: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/270165.html. [In Konzentrationen oberhalb eines Schwellenwertes löst Testosteron die Selbstzerstörung von im Labor kultivierten Nerven - Zellen aus. Beim Menschen kann die Einnahme hoher Dosen männlicher Geschlechtshormone, zu denen Testosteron zählt, Übererregbarkeit, aggressives Verhalten und die Neigung zu Selbstmord auslösen.]

Unterwegs in die nächste Dimension. Kuby, C. Goldmann Verlag: München 2008. [Beispiele psychischer Wirkungen auf körperliche Vorgänge.]

Neustart im Kopf / Wie sich unser Gehirn selbst repariert. Doidge, N. Campus - Verlag: Frankfurt 2008.

Auch im Alter kann das Gehirn noch wachsen. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe vom 09.07.2008 (Registrierung erforderlich): http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_gehirnforschung_gehirn_121559751851.htm&n=1 Original - Publikation in: Journal of Neuroscience 2008. [Unter das Gehirn stark beanspruchender körperlicher Betätigung ist eine Zunahme der Gehirn - Substanz nachweisbar.]

Zerebrale Mikroblutungen bei ASS-Therapie. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe. Veröffentlicht am 15.04.2009 unter der Adresse [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_herzkreislauf_antikoagulantien_123979545344.htm [Nach einer Studie des Teams um Meike Vernooij, Erasmus MC University Medical Center in Rotterdam, erhöhen Thrombozytenaggregationshemmer (TAH), das Risiko von Mikroblutungen im Gehirn, die mittels Magnetresonanz - Tomographie diagnostiziert wurden. Bei Acetylsalicylsäure traten die Blutungen vor Allem in frontalen lobulären Regionen auf. Bei anderen Arten von Gerinnungshemmern fehlte diese Wirkung. Dennoch sollten die Vorteile von TAH gegen solche Nebenwirkungen abgewogen werden. Bei manchen Störungen wie zum Beispiel einer Amyloid - Angiopathie sollte allerdings auf andere Mittel ausgewichen werden. Original - Publikation in: Archives of Neurology 2009; 66.]

Viel Speck, wenig Hirn. Blech, J. In: Der Spiegel 05.10.2009; (41): 174. [Studien in verschiedenen Nationen haben übereinstimmend gezeigt, dass Übergewicht des Körpers statistisch mit einer Verringerung des Gehirn - Volumens verknüpft ist. Eine laufende Studie scheint auf das Ergebnis hinauszulaufen, dass Übergewicht dem Gehirn - Abbau vorausgeht. Körperliche Bewegung bremst den Verlust von Nerven - Gewebe und kann sogar eine Regeneration bewirken.]

Haus im Grünen stärkt Körper und Seele. apd In: Nassauische Neue Presse 16. Januar 2010: KuS 10. [Einer Studie in den Niederlanden zufolge ist Wohnen in begrünter Umgebung statistisch mit einer unterdurchschnittlichen Anfälligkeit für Erkrankungen korreliert. Besteht der 1 km - Umkreis um Wohnungen zu 10 Prozent aus Grünflächen, kommen Angst - Störungen bei 2,6 Prozent der Bewohner vor. Bei 90 Prozent Grünflächen sind es nur 1,8 Prozent. Bei Depressionen ist das Verhältnis ähnlich. Für einen ursächlichen Zusammenhang spricht, dass die Risiko - Minderung um so deutlicher ist, je mehr Zeit die Menschen in ihren Wohngebieten verbringen.]

Rettung für die Verschütteten. Dworschak, M. In: Der Spiegel 13.02.2010; (7): 111 - 112. [Mittels einer von einer Arbeitsgruppe um Niels Birbaumer, Universität Tübingen, entwickelten Technik zur Analyse von EEG - Signalen können Menschen mit Locked in - Syndrom, siehe unten, durch bewusste gedankliche Vorstellungen aus einer per Computer - Monitor angezeigten Buchstaben - Folge einzelne Zeichen auswählen und so Texte zusammenstellen. Die zunächst scheinbar erfolgreichen Versuche des Teams um Steven Laureys, Universität Lüttich, mit dem lange Zeit fälschlich als Wachkoma - Patienten eingestuften Rom Houben durch logopädisch unterstütztes Eintippen von Zeichen in einen Computer zu kommunizieren, waren zwar bei Diesem nicht reproduzierbar, jedoch bei einem anderen Patienten mit vergleichbarer Behinderung erfolgreich. In einem anderen Experiment von Adrian Owen, Universität Cambridge, und Laureys wurden Menschen mit der Diagnose Wachkoma gebeten, sich entweder vorzustellen, Tennis zu spielen, oder sich vorzustellen, in ihrer eigenen Wohnung umherzugehen. Beide Vorstellungsbilder erzeugten bei Untersuchungen mit der funktionellen Magnetresonanztomographie unterscheidbare Aktivitätsmuster des Gehirns. 5 von 54 Untersuchten konnten nach Aufforderung durch die Untersuchenden die von Diesen gewünschten Vorstellungen erzeugen. Ein Patient konnte so auch Fragen richtig beantworten bei gleichzeitiger Unfähigkeit, sich auf andere Art mittels Körperreaktionen mitzuteilen. Die Beschreibung dieser Studie wurde im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht. Mittels der oben genannten EEG - Technik konnten auch in Lüttich 3 von 13 Menschen mit der Diagnose Wachkoma Fragen überzufällig häufig richtig beantworten. Die Kopfhaut direkt kontaktierende EEG - Elektroden provozieren bei längerer Verweilzeit Haut - Entzündungen. EEG - Ableitungen mit auf die Haare aufsetzbaren Elektroden sind noch nicht Praxis - tauglich.]

Fischöl-Kapseln ohne Nutzen. apn In: Nassauische Neue Presse 02.07.2010: KuS 8. [Eine Studie an der London School of Hygiene and Tropical Medicine mit 900 Gesunden im Alter von 70 bis 80 Jahren hat gezeigt, dass 2 Jahre dauernde Einnahme von Fischöl - Kapseln zwar die Konzentration von Omega 3 - Fettsäuren im Blut steigerte, Gedächtnis und Konzentration aber genauso beeinflussten wie Fischöl - freie Scheinpräparate.]

Kinder vor seelischen Verletzungen schützen / Wie wir sie vor traumatischen Erfahrungen bewahren und im Ernstfall unterstützen können. Levine, P. A. / Kline, M. Kösel - Verlag 2010.

Nicht von schlechten Eltern / Kinder psychisch Kranker. Mattejat, F. / Lisofsky, B. Verlag Balance Buch+Medien 2009.

[Therapie - Verfahren allgemein]: Siehe auch Kapitel "Bibliographie "Therapie - Verfahren".

[Medizinisch nutzbare Wirkungen von Früchten:] Siehe auch Site "Früchte in Ernährung und Medizin".

[Umwelt - Einflüsse auf den Gesundheitszustand:] Siehe auch Site "Umwelt und Gesundheit im Test".

 

 

Amyotrophe Lateralsklerose


 

Bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) werden Bewegung - steuernde Nervenzellen (Motoneuronen) im zentralen und peripheren Nervensystem schleichend zerstört. Bis Anfang des 21. Jahrhunderts konnten weder ein biologischer Krankheitserreger noch eine chemische Substanz aus der Umwelt als Ursache entdeckt werden. Der genetische Einfluss ist begrenzt. Die Lebenserwartung Erkrankter ist stark verringert, der englische Physiker Stephen Hawking jedoch hat die Diagnose seiner ALS um bisher 45 Jahre überlebt.

 

Bibliographie

 

Gelähmt auf Höhenflug. Vaas, R. In: Bild der Wissenschaft 2008; (7): 38 - 45. [Biographie des an ALS erkrankten Physikers Stephen Hawking.]

Killing Me Softly. Schwartz, A. Bezug durch den Verein "Die Schwestern Maria / Hilfe für Kinder aus den Elendsvierteln e. V.", Pforzheimer Str. 134a, 76275 Ettlingen, Deutschland. Site: http://www.schwesternmaria.de [Der Verfasser, ein stark caritativ engagierter Geistlicher, schildert sein Lebenswerk und sein Leben mit ALS bis zu dessen Ende.]

Es fühlt sich an wie Gott / Mit Kindern nach Lourdes pilgern. Lobkowicz, M. - S. Verlag Präsenz Kunst und Buch: Hünfelden - Gnadenthal 2010: Darin Kapitel "Mittwoch nach Pfingsten". [Eine an ALS erkrankte Bekannte der Autorin erfuhr nach einem Bad im Wasser der Lourdes - Quelle Besserung ihres Zustandes und schließlich Heilung. Die ärztliche Komission zur Prüfung möglicher Wunderheilungen in Lourdes konnte keine medizinische Erklärung für diesen Fall finden.]

Algengift kann Demenz auslösen. In: Spektrum der Wissenschaft Juli 2010; (7): 10. [Die mit Demenz einhergehende Variante ALS/PDC der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) trat Mitte des 20. Jahrhunderts besonders häufig auf der Insel Guam auf. Als Ursache wird das Toxin BMAA vermutet, das von mit den Wurzeln von Palmfarnen symbiontisch verbundenen Cyanobakterien produziert wird und in die zur Ernährung der Menschen verwendeten Samen dieser Pflanzen gelangt. Eine Arbeitsgruppe um Sara Jonasson, Universität von Stockholm, fand BMAA auch als Stoffwechsel - Produkt von Cyanobakterien in der Ostsee, die manchmal stark vermehrt auftreten (Algenblüte). Die BMAA - Konzentrationen lagen zwar unter denen bei tropischen Cyanobakterien auftretenden, das Toxin reichert sich jedoch in der Nahrungskette der Meeresorganismen an. Besonders stark war BMAA in Muscheln und einigen Fisch - Arten konzentriert. Aktuell nehmen die ALS - Erkrankungen in Schweden möglicherweise zu. Mitteilung nach einer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift PNAS, Band 107, Seite 9252.]

 

 

Angst - Störungen


 

Angst ist ein Begleitsymptom vieler Gesundheitsstörungen. Nach persönlicher Auffassung des Site - Verfassers sollte an Stelle einer Unterscheidung zwischen "normaler", durch reale Bedrohungssituationen ausgelöster und "krankhafter", unbegründeter" Angst eine Einstufungsreihe treten, bei der ein "Angst - Index" charakterisiert wird durch den Quotienten aus Ursachenintensität und Angstintensität. An einem Ende einer solchen Reihe könnte der Zustand völliger Angstfreiheit auch bei akuter Bedrohung von Leben und Gesundheit stehen, am anderen Ende die Empfindung lebensbedrohlicher Angst alleine beim Denken an potentielle Gefahren, ohne dass diese bereits Realität sind.

 

Adressen zu Angst - Störungen


 

 

Bibliographie

 

Das schaffen wir schon. N. N. In: Öko - Test September 2007; (09): 58 - 61.

Das Angstbuch. Bandelow, B. Rowohlt Taschenbuch Verlag: Hamburg 2004.

Lavendel beruhigt und lindert Schmerzen. Bracht, P. In: Nassauische Neue Presse 25.02.2008: 3. [Lindernd bei Angst - Zuständen sollen Lavendelblüten - Bäder, - Tee und Einreibung mit Lavendelblüten - Öl, gebunden in Olivenöl, wirken. Siehe auch die Anm. des Bearb. zu Lavendelblüten - Produkten unter "Depressionen".]

"Ich weine jetzt viel öfter". Geffers, G. In: Öko-Test Mai 2008; (5): 40 - 43. [Bericht über eine an Panik - Attacken leidende Frau: "Ich begreife die Angst als etwas, was für mich sorgt, wenn ich mich selber vernachlässige."]

Ängste überwinden. Herausgegeben von Stiftung Warentest, http://www.test.de/buecher: 2009.

[Zu Informationen über Therapie - Verfahren allgemein siehe Kapitel "Bibliographie "Therapie - Verfahren"".]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

Eigene Erfahrungen

 

Nahrungsmittel aus konventionellem Anbau haben nach Erfahrung des Verfassers eine Angst - steigernde Wirkung im Unterschied zu solchen aus ökologischer Erzeugung. Da diese Wirkung bei ihm mit zeitlicher Verzögerung auftritt, scheint sie ihm nicht psychologisch bedingt. Der zeitliche Versatz war auch der Grund, dass der vermutete Zusammenhang erst nach Notierung der konsumierten Nahrungsmittel und des Gemütszustandes auffiel. Der Verfasser bemerkte einmal auf den Konsum von Bio - Champignons aus den Niederlanden hin eine psychisch destruktive Wirkung, die er von Pilzen aus konventioneller Produktion kannte. Erst einige Monate später erfuhr er, das in Bio - Pilzen aus den Niederlanden ungewöhnlich hohe Rückstände von Agrochemikalien gefunden wurden. Weitere als Bio - Ware deklarierte Nahrungsmittel hatten ähnliche Wirkung, vor Allem solche aus Italien außer Süd - Tirol, zum Teil solche aus Spanien, und generell viele, die lediglich den EG - Richtlinien für Bio - Nahrungsmittel entsprachen. Verdächtige Bio - Erzeugnisse gleichen oft durch äußerliche Makellosigkeit solchen aus konventionellem Anbau. Möglicherweise waren hier dem Bio - Kontrollsystem entgangene Chemikalien - Rückstände, deren Abbauprodukte oder durch beide ausgelöste Veränderungen in der Chemie von Nahrungspflanzen im Spiel, siehe unten. Erhebliche Unterschiede der Biozid - Gehalte zwischen Bio - Waren und Waren aus Biozid - gestütztem Anbau sind chemisch objektivierbar [4].

Der Verfasser fragt sich, ob Anwendungen von Bioziden, die an oder in Pflanzen sehr schnell abgebaut werden, aber möglicherweise dennoch chemische Veränderungen in Nutzorganismen hinterlassen, bei Rückstandskontrollen überhaupt auffallen würden. Agro - Industrie und Überwachungsbehörden behaupten zwar immer wieder einmal, Biozid - Rückstände in Lebensmitteln seien bei vorschriftsmäßigem Umgang mit solchen Chemikalien beim Anbau für Konsumenten harmlos. Dem steht gegenüber, dass etliche in früheren Zeiten von den Behörden freigegebene Biozide inzwischen verboten sind. Ein EU - weiter Bann solcher Mittel schützt Verbraucher/innen jedoch nur begrenzt vor deren Rückständen in von außerhalb der EU importierten Lebensmitteln [38]. Dass früher einmal aufgrund von Tierversuchen und Beobachtungen an Menschen zugelassene Biozide inzwischen verboten wurden weckt Zweifel an der behaupteten Harmlosigkeit der Rückstände derzeit noch erlaubter Mittel.

Eine rein spekulative Ursache für Gift - Wirkungen von Lebensmitteln auf das Nervensystem könnte auch die Veränderung der Boden - Chemie durch das Einbringen von Abfall - Kompost als Düngemittel im Bio - Anbau sein. Vielleicht liegt beim Verfasser eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Substanzen vor. Aufgrund dieser Erfahrungen bevorzugt er zum Beispiel Bio - Nahrungsmittel aus Mitteleuropa von anerkannten Anbau - Verbänden mit strengeren Richtlinien als die der EG oder Bio - Bananen aus fairem Handel aus Peru und Columbien, die im Unterschied zu solchen aus zum Beispiel Mittelamerika bisher für ihn harmlos waren [34].

Rückstandshöchstmengen - Verordnungen geben nur Sollwerte vor, die in realen Lebensmitteln immer wieder überschritten werden. Ob diese auf Tests an Tieren beruhenden Begrenzungen Menschen langfristig wirklich vor Schäden schützen, sei dahingestellt. Andererseits wenden Erzeugerbetriebe mehrere Biozide bis zu den für die einzelnen Stoffe jeweils zulässigen Höchstgrenzen an. Das Zusammenwirken solcher Rückstandscocktails im Menschen ist wenig untersucht, was besonders für Wirkungen auf die Psyche gilt. Zudem gibt es für viele Biozide noch keine gesetzliche Rückstandsbegrenzung und werden bisweilen sogar bereits verbotene Mittel weiter eingesetzt (Restbestandsklausel) oder neue Mittel, auf die noch nicht routinemäßig analysiert wird [36]. Zwar sind auch Bio - Produkte gelegentlich mit Bioziden belastet, aber deutlich seltener als konventionelle Ware. Offen ist zudem, ob Biozide in Nutzorganismen ihren Abbau überdauernde biochemische Veränderungen verursachen, die sich auf Konsumierende auswirken. Bezüglich der Folgen von gegenüber früheren Zeiten veränderten Dünge - und Fütterungspraktiken und Neueinführung gentechnisch veränderter Nutzorganismen gibt es ebenfalls noch Informationslücken.

Ein ethischer, aber gerade deswegen auch bei psychischen Störungen vielleicht bedeutsamer Aspekt ist das Unheil, das die Anwendung von Bioziden besonders in Entwicklungsländern für die in der Agrarwirtschaft Beschäftigten bringt in Form von Vergiftungen durch unzureichenden Expositionsschutz.

Auch beim biologischen Anbau von Nahrungsmitteln gibt es deutliche System - Unterschiede, die sich vielleicht auf die Nahrungsmittel - Qualität auswirken. Einige Informationen zu Bioziden und anderen die Lebensmittel - Qualität beeinflussenden Faktoren sind auf einer anderen Site des Verfassers zu finden [7].

 

 

Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung (ADHS)


 

Adressen zu ADS und ADHS


 

 

Bibliographie

 

ADHS-Therapie: Lebensmittelzusätze nicht außer Acht lassen! In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht am 26.05.2008 im Internet [Registrierung erforderlich]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_paediatrie_ernaehrung_adhs_121179769241.htm&n=1 [Nach bisheriger Datenlage scheint die Meidung chemischer Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln therapeutisch wirksamer gegen das ADHS zu sein als Psychotherapie. Bei gesunden Kindern können einige Lebensmittel - Farbstoffe und Natriumbenzoat hyperaktives Verhalten provozieren.]

Keine Kinderkrankheit. Herzig, A. In: Öko-Test November 2008; (11): 56 - 61. [ADS im Erwachsenen - Alter kann Betroffenen als selbst verschuldete Charakter - Schwäche ausgelegt werden.]

Spaziergang im Park hilft. In: Bild der Wissenschaft 2009; (5): 27. [Eine Studie der University of Illinois ergab eine der Ritalin - Therapie ebenbürtige Wirkung von 20 Minuten pro Woche Spaziergang im Park bei ADHS - Kindern. Spaziergänge in anderen Stadt - Gebieten waren ohne therapeutischen Effekt.]

 

 

Autismus


 

 

Adressen zu Autismus - Störungen


Bibliographie

 

Die Ernährungslüge. Grimm, H.-U. Knaur Taschenbuch Verlag: 2005: Kapitel "2. Bizarres Verhalten / Die Chemie des Charakters". [Abnorme Reaktionen auf Milch, Gluten - haltiges Getreide und synthetische Lebensmittel - Zusatzstoffe verursachen oder verschlimmern möglicherweise Autismus. Diäten ohne Milch - Erzeugnisse, Gluten, Carageen und andere Stoffe in Nahrungsmitteln haben Besserungen bewirkt.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

 

Chorea


 

Bibliographie

 

Erblicher Veitstanz / Huntington: Hält grüner Tee das Leiden auf? N. N. Quelle: idw / GesundheitPro. Veröffentlicht am 11.09.2006 im Internet: http://www.gesundheitpro.de/Erblicher-Veitstanz-Haelt-gruener-Tee-das-Leiden-Gehirn-A060911COCHP031504.html [Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), enthalten in grünem Tee, bremst die Fehlfaltung und Nerven - schädigende Ablagerung des Proteins Huntingtin in Zellkernen bei Chorea Huntington.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

 

Demenz - Formen


 

Adressen für Demente und ihre Angehörigen


 

Bibliographie

 

Cholesterin erhöht Alzheimer-Risiko. Fricke, U. In: bild der wissenschaft 2007; (7): 40 - 41. [Ein hoher Cholesterin - Spiegel im mittleren Lebensalter begünstigt statistisch eine spätere Erkrankung an Alzheimer - Demenz; Omega 3 - Fettsäuren können im Frühstadium den geistigen Abbau stoppen. Anm. des Bearb.: Diese Fettsäuren sind außer in Meerestieren und Samen - Fetten auch in Blättern von Portulak (Burzelkraut, Portulaca oleracea ssp. sativa), einem neutral schmeckenden, leicht kultivierbaren Küchenkraut, nicht zu verwechseln mit Winter - Portulak (Postelein), enthalten.]

Es schneit in meinem Kopf. Erzählungen über Alzheimer und Demenz. Obermüller, K. (Hg.) Verlag Nagel & Kimche.

Was bleibt ... Menschen mit Demenz. Portraits und Geschichten von Betroffenen. Verlag edition uhlensee.

Elegie für Iris. Bayley, J. [Bericht des Autors über die Pflege seiner Demenz - kranken Frau, der Schriftstellerin Iris Murdoch.]

Das Vergessen erleben. Piechotta, G. (Hg.) Mabuse - Verlag: Frankfurt 2008.

Wechselbad der Gefühle. Haas, G. In: Öko-Test Februar 2008; (2): 96 - 101. [Probleme bei der Betreuung Demenz - Kranker vermittelt anhand eines konkreten Beispiels.]

"Keiner ist allein" / Demenz und Alzheimer: Tipps und Hilfe für Angehörige. Flemming, D. Verlag Beltz: Weinheim 2006.

Wenn das Gedächtnis nachlässt. Ratgeber des deutschen Bundesgesundheitsministeriums. Anforderbar unter Telephon 01805 - 996603 oder downloadbar unter http://www.bmg.bund.de → "Publikationen" → "Pflege".

Schützt Wein vor Demenz? In: Ärztliche Praxis. Internet - Ausgabe vom 11.04.2008 [Registrierung erforderlich]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_alzheimer_wein_120790808916.htm&n=1 [Konsum von Wein ist im Unterschied zu dem von anderen Alkoholika bei Frauen statistisch mit einem erniedrigten Risiko verknüpft, an Demenz zu erkranken. Dieser Zusammenhang zeigte sich nach Ausschluss des Einflusses von Body Mass Index, Rauchgewohnheiten und Bildungsstand. Anm. des Bearb.: Demnach scheint die Schutzwirkung an die Rebenfrucht gebunden zu sein, nicht jedoch an Alkohol [Siehe auch den Eintrag "Rauchen und Alkohol erhöhen Alzheimer-Risiko."], was die Sache auch für diesen Meidende interessant macht.]

Rauchen und Alkohol erhöhen Alzheimer-Risiko. In: Ärztliche Praxis. Internet - Ausgabe vom 17.04.2008 [Registrierung erforderlich]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_alzheimer_demenz_120843985665.htm&n=1 [Rauchen, Alkohol - Konsum und das Alzheimer - Demenz - Risiko - Gen APOE verfrühen statistisch das Auftreten von Demenz.]

Beta-Karotin bremst Demenz. In: Reform Rundschau Februar 2008; (2): 2. [Statistisch ist langjährige Einnahme von Beta - Carotin (Provitamin A) mit verlangsamtem Fortschreiten einer Demenz verknüpft. Kurzzeitige Einnahme zeigte keinen Effekt. Anmerkung des Bearbeiters: Da chemietechnisch hergestelltes Beta - Carotin im Verdacht steht, bei Rauchenden Lungenkrebs zu fördern, sollten statt Vitamin - Präparaten besser Nahrungsmittel mit hohen Carotin - Gehalten konsumiert werden wie Paprika, Aprikosen, Sanddorn - Beeren und andere gelbe und rote Früchte sowie grüne Gemüse. Die Carotin - reichen Möhren enthalten das Gift Carotatoxin, das bei normalen Verzehr - Mengen für Gesunde zwar als harmlos gilt, für Menschen mit Nerven - Schädigungen vielleicht aber eine zusätzliche Belastung ist.]

Alzheimer-Medikamente zweifelhaft. In: Bild der Wissenschaft 2008; (7): 10. [Anti - Psychose - Mittel (Neuroleptika) bewirkten bei Menschen mit Demenz vom Alzheimer - Typ keinen signifikanten Rückgang neuropsychiatrischer Störungen im Vergleich zu Scheinmedikamenten (Placebos), verschlechterten aber die Sprachfähigkeit.]

"Rolf, ich und Alzheimer". Thimm, K. In: Der Spiegel 23.06.2008; (26): 130 - 136. [Der Bericht aus dem Leben zweier Paare, von denen jeweils ein/e Partner/in an Demenz erkrankt ist, spiegelt die mit dieser Krankheit in der öffentlichen Meinung assoziierte Tristesse wieder, basierend auf der Annahme eines Schwundes der Persönlichkeit, des Ichs im Verlauf einer Demenz. Die zitierten Äußerungen der Kranken sind nach Ansicht des Bearbeiters nach dessen eigenen Erfahrungen jedoch auch damit vereinbar, dass in einem dementen Menschen eine empfindungsfähige Seele bestehen bleibt und deren abnehmende Fähigkeit zum Gebrauch des Gehirns das Krankheitsproblem ausmacht. In diesem Fall wären Beurteilungen von Erkrankten als zunehmend gefühlsleere und entmenschlichende Körperhüllen, denen allenfalls noch aufgrund früherer Lebensleistungen etwas Respekt entgegengebracht wird, eine verletzende Unterschätzung.]

Kochen für Menschen mit Demenz. Menebröcker, C. / und Andere Verlag Books on Demand: Norderstedt.

Ratgeber für die richtige Ernährung bei Demenz. [Gerontologische Reihe] Ernst Reinhardt Verlag: München.

Die Pflege verwirrter und dementer alter Menschen. Grond, E. Freiburg 2008 (10. neu bearbeitete Auflage).

Handy gegen Alzheimer? In: Bild der Wissenschaft 2010; (5): 37. [Ein Team um Gary Arendash, University of South Florida, fand bei Mäusen, die infolge einer genetischen Veränderung zur Ansammlung von für Alzheimer - Demenz typischen Plaques im Gehirn neigen, dass die Einwirkung von Mobilfunkstrahlung auf die Tiere den Beginn ihres intellektuellen Abbaus stark verzögern oder diesen sogar begrenzt rückgängig machen konnte.]

Vitamin B als Waffe gegen Altersdemenz. [dpa - Meldung] In: Nassauische Neue Presse 10.09.2010: 28. [Bei einer Studie an der Universität von Oxford wurde gefunden, dass der Abbau von Gehirn - Gewebe bei über 70 Jahre alten Menschen mit einem Vorstadium der Alzheimer - Demenz nach 2-jähriger Einnahme der Vitamine B 6 und B 12 in hoher Dosierung um bis zu 50 Prozent geringer war als in einer Placebo - Vergleichsgruppe.]

Malariamittel gegen Demenz. In: Bild der Wissenschaft 2011; (5): 10. [Charakteristisch für die frontotemporale Demenz ist ein Schwund von Nerven - Zellen im Stirn - und Schläfen - seitigen Bereich des Gehirns. Der Zellen - Verlust wird durch eine verringerte Konzentration des Wachstumsfaktors Progranulin begünstigt, einer die Nerven - Zellen schützenden Substanz. Untersuchungen von Christian Haass und Anja Capell, Universität München, ergaben, dass eine Verschiebung des pH - Wertes in den Vesikeln, die Progranulin bilden, zum Alkalischeren hin die Produktion dieser Substanz anregt. Eine alkalisierende Wirkung zeigten folgende Stoffe: Bafilomycin (BafA1), Bepridil (Mittel gegen Angina pectoris), Amiodarone (Mittel gegen Herzrhythmus - Störungen) und Chloroquin (Mittel gegen Malaria).]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

 

Depressionen


 

Adressen für Depressive


 

Bei Depressionen kann auch soziales Engagement, in welches Kranken meist durch Mitmenschen hineingeholfen werden muss, als eine Art Psychotherapie wirksam sein. Physische Therapien bessern im Erfolgsfalle die Stimmung, was von für die Erkrankung Anfälligen genutzt werden sollte, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen. Dies hilft vielleicht, spätere erneute depressive Phasen besser durchzustehen.

Eine Verarmung des Körpers an Wasser kann Mangeldurchblutung des Gehirns bewirken. Dieses schlägt dann Alarm zum Beispiel in Form von Depressionen. Gefährdet sind Menschen, besonders ältere, die aus Gewohnheit oder mangels Gelegenheit wenig trinken. Salz - armes Essen, Harn - treibende Arzneimittel und Schwitzen steigern die Gefahr. Nach Zusammendrücken der Haut stehenbleibende Falten deuten auf eine Austrocknung hin. Die Zufuhr von Flüssigkeit (Mineralwasser, Fruchtsaft, Suppe, schwach gesüßter Tee) sollte schrittweise erfolgen. Eine neue Therapie - Option ergibt sich vielleicht aus einer Zufallsbeobachtung: Depressive, von deren Kopf ein Magnetresonanz - Tomogramm (MRT) (Kernspin - Tomogramm) aufgenommen wurde, registrierten danach eine Stunden anhaltende Besserung ihres Gemütszustandes. Wer sich versuchsweise mit einer weit primitiveren Vorrichtung selbst einem magnetischen Gleichfeld aussetzen möchte, findet Anregungen dazu an anderer Stelle der vorliegenden Site [31].

Sind Depressionen nur gefühlte Veränderungen der Gehirn - Funktion oder haben sie eine spirituelle Bedeutung? Sind sie körperlichem Schmerz analoge Warnsignale, dass die Nichterfüllung seelischer Bedürfnisse oder die Wahrnehmung mit Angst und Trauer verbundener Seiten des Lebens eine Grenze der Ertragbarkeit oder Verdrängbarkeit überschritten hat?

Himmlische Liebe         

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Erklärung von Depressionen als funktionelle Gehirn - Störung, begünstigt durch Gene und Umwelt, medizinischer Standard. Dieses Modell hat sich etabliert auch aufgrund fehlgeschlagener Versuche, Depressionen eindeutig mit vorausgegangenen psychosozialen Brüchen korrelieren zu können. Auch Depressionen fördernde oder lindernde Wirkungen pharmakologisch wirksamer Substanzen sowie die Beeinflussbarkeit dieser Störungen mit physikalischen Therapien lassen "organische" Ursachen naheliegend erscheinen. Solche chemischen oder physikalischen Therapien könnten aber auch einfach nur die zu Depressionen führende Wahrnehmung der Umwelt verändern, analog den nur symptomatisch wirkenden Therapien gegen körperliche Schmerzen. David Foster Wallace beschreibt die Wirkung chemischer Antidepressiva so [37]: "Sie sind prima, wirklich ... prima in dem gleichen Sinne, wie es prima wäre, auf einem anderen warmen und komfortablen Planeten mit Essen und frischem Wasser" [zu leben]. "Es wäre prima, aber es wäre nicht die gute alte Erde."

Eine materialistische Erklärung dieser Erkrankung besagt letztendlich, dass Bewusstsein und Gefühle nur biologische Phänomene sind. Die Botschaft, dass sie angeblich als spirituelle Seelenwesen gar nicht existieren, dürfte die Stimmung von Betroffenen kaum verbessern. Bedacht werden sollten jedoch die beachtlichen Placebo - Effekte bei antidepressiven Therapien, die auf eine Wirkung alleine des Gefühls, therapeutisch umsorgt zu werden, hinweist und damit auch auf einen übermateriellen seelischen Hintergrund.

Vielleicht sind Depressionen verursachende Lebensumstände so alltäglich und weit verbreitet, dass sie für normal gehalten werden, wie Verringerung der Fähigkeit oder Möglichkeit zu befriedigender Kommunikation mit Mitmenschen oder Reduktion menschlicher Beziehungen auf Materielles, Äußerlichkeiten und Nützlichkeitsdenken. Ist hier ein Verlust von "himmlischer" Liebe im Spiel, die Tizian in einem Gemälde personell verkörpert dargestellt hat, siehe Bild links [11]?

 

Bibliographie

 

Holiday of darkness : a psychologist′s personal journey out of his depression. Endler, N. S. Verlag Wiley: New York 1982.

Undercurrents : a therapist′s reckoning with her own depression. Manning, M. Verlag HarperCollins Pub.: New York 1994.

Verzagte Vegetarier. Degen, R. In: Bild der Wissenschaft 2003; (1): S. 68 - 69. [Bei Vegetarier/inne/n wurde eine stärkere Tendenz zu gedrückter Stimmung gefunden als bei Menschen mit anderer Ernährung. Anm. des Bearbeiters: Vielleicht beruht dies auf einem verstärkten Konsum Fett - reicher Samen; siehe weitere Einträge in dieser Bibliographie.]

Ernährungskrankheiten ... Glatzel, H. In: Handbuch der Inneren Medizin, 6. Band, 2. Teil: Krankheiten aus äußeren physikalischen Ursachen. Ernährungskrankheiten. Vitamine und Vitaminkrankheiten. Bergmann, G. von et al. (Hg.). Springer - Verlag: Berlin ... 1954 (4. Aufl.): 542 - 549. [Die Ausscheidung Säure - bildender Anionen über den Harn erhöhende Nahrungsmittel wie Fleisch, Fett oder Milch verändern die Psyche in Richtung depressiver Stimmung.]

Verwirrung unter Gehirnbotenstoffen. Lehnen - Beyel, I. Veröffentlicht am 08.04.2005 im Internet: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/252143.html

Langsam, aber anhaltend. Amrhein, C. Veröffentlicht am 29.07.2005 im Internet: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/255935.html [Rolle von Botenstoffen bei Depressionen.]

Psychisch krank durch Erreger? Donner, S. In: Nassauische Neue Presse 25.05.2007: KuS 12. [Viren und Mikroorganismen sind möglicherweise an der Entstehung von Depressionen beteiligt, da Antibiotika manchmal gegen sonst Therapie - resistente Depressionen wirksam sind.]

Plasma fatty acid composition and depression are associated in the elderly: the Rotterdam Study. Tiemeier, H. / et al. In: American Journal of Clinical Nutrition July 2003; 78 (1): 40-46. Auch veröffentlicht im Internet auf der Site: http://www.ajcn.org/ [Ab 60 - jährige Depressive hatten ein höheres Verhältnis n-6 - / n-3 - mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Blut als Menschen ohne Depression. Da andere Faktoren, zum Beispiel Entzündung oder Arteriosklerose, an dieser biochemischen Konstellation unbeteiligt waren, wurde sie eines direkten Einflusses auf das Gemüt verdächtigt.]

Depressive Störungen bei Patienten der Allgemeinmedizin: Früherkennung und therapeutische Ansätze. Ebel, H. / Beichert, K. In: PP 1, Ausgabe März 2002, Seite 129. Auch erschienen in: Deutsches Ärzteblatt 99, Ausgabe 3 vom 18.01.2002, Seite A-124 / B-102 / C-99. Im Internet: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=33323 Und: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=30089

The medical management of depression. Mann, J. J. In: The New England Journal of Medicine 2005; 353 (17): 1819 - 1834.

Die gezähmte Depression. Reiners, H. Kösel - Verlag. [Bericht eines Betroffenen.]

Vitamin B 12 gegen Depressionen. rgz In: Naturheilkunde und Gesundheit 2007; (11): 25. [Besseres Ansprechen auf eine antidepressive Therapie ist statistisch mit höherem B 12 - Gehalt im Blut assoziiert. Auch die Einnahme einer Kombination der Vitamine B 1, B 2 und B 6, die den B 12 - Blut - Wert erhöht, wirkt antidepressiv.]

Lavendel beruhigt und lindert Schmerzen. Bracht, P. In: Nassauische Neue Presse 25.02.2008: 3. [Lindernd bei Depressionen sollen Lavendelblüten - Bäder, - Tee und Einreibung mit Lavendelblüten - Öl, gebunden in Olivenöl, wirken. Anm. des Bearb.: Bei der Wahl von Lavendelblüten - Produkten sollte als Qualitätskriterium auf eine möglichst große Ähnlichkeit deren Duftes mit dem frischer Lavendelblüten geachtet werden. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Erzeugnissen.]

Uni- und bipolare Depressionen lassen sich früh unterscheiden. In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht am 30.05.2008 im Internet [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_depressionen_depressionen_121213804785.htm&n=1 [Ein Team um U. Hegerl, Uni Leipzig, fand heraus, dass bipolare affektive (manisch - depressive) Störungen sehr viel häufiger sich in kurzer Zeit entwickeln als unipolare (rein depressive), wenn nur Störungen ohne erkennbare äußere Anlässe berücksichtigt wurden.]

Mit Gleichstrom Depressionen ausschalten. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe. Veröffentlicht am 06.04.2009 unter der Adresse [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_depressionen_depressionen_12390264820.htm Hier auch Link zum Abstract der ausgewerteten Original - Veröffentlichung. [Ein Team um Roberta Ferrucci an der Universität Mailand hat Depressionen durch Anlegen eines über Kopfhaut - Elektroden vermittelten Stroms der Stärke 1 bis 2 mA einige Minuten lang erfolgreich therapiert mit Stunden anhaltender Wirkung. Bei Anwendung dieser "transcranial Direct Current Stimulation (tDCS)" genannten Methode 2 mal pro Tag über 5 Tage hinweg setzten Besserungen nach wenigen Tagen ein und hielten wochenlang an.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

Eigene Erfahrungen

 

Die meisten kommerziell angebotenen Johanniskraut - Präparate enthalten mittels Alkoholen und Wasser gewonnene Extrakte, denen nur in Fett gut lösliche Inhaltsstoffe des Johanniskrauts weitgehend fehlen, falls es solche gibt. Mitteln mit öligen Auszügen wiederum könnten darin schwer lösliche Drogenbestandteile fehlen. Da der Anteil der einzelnen Inhaltsstoffe an der antidepressiven Wirkung noch unvollständig bekannt ist und handelsübliche Extrakt - Präparate bei ihm unbefriedigend wirkten, hat der Verfasser zur Selbstbehandlung Präparate mit der vollständigen pulverisierten Droge bei einer Dosis von etwa 5 g Johanniskraut - Pulver pro Tag zusammen mit Fett - haltiger Nahrung eingenommen, mit ebenfalls unbefriedigendem Erfolg. Der Verfasser meint, an sich eine leichte stimmungsaufhellende und angstlösende Wirkung wenige Stunden nach Einnahme eines Hopfen - Präparats [1] zusammen mit etwa 100 mg Magnesium oder 160 mg Calcium plus 60 mg Magnesium als Phosphate festgestellt zu haben oder nach Einnahme von Schwedenkräuter - Tinktur [2].

Zudem hat er an sich während depressiver Phasen für die Dauer des Aufenthalts an bestimmten Orten in Gegenwart bestimmter Personen ein Verschwinden der Symptome festgestellt.

Der Verfasser vermutet eine bei ihm Depressionen verschlimmernde Wirkung des Verzehrs von tierischen Produkten und solchen Teilen von Pflanzen, die mit deren Fortpflanzung, Wachstum oder Kernexistenz in Zusammenhang stehen: Ganze Samen, deren Keimlinge und daraus hergestellte Produkte sowie Blüten - Pollen (Vollkorn - Produkte, Nüsse, Samen von Erbsen, Bohnen, Soja und anderen Hülsenfrüchten, Kakao, Samen - Fette und - Öle, Samen - Gewürze, aus Getreide gewonnene Alkoholika, Branntwein - Essig, Malz, Bier, Honig), Zwiebeln, Knospen, Triebspitzen, Blütenstände (Blumenkohl, Brokkoli), Herzblätter, Sprossachsen und daraus gewonnene Produkte (Sprosskohl, Kohlrabi, Spargel, Rohrzucker, Rübenzucker), Wurzeln, sowie Sporen von Pilzen (Hefen, Sporen - Anlagen in Fruchtkörpern von Hut - Pilzen). Zu beachten sind hier auch versteckte Quellen solcher Nahrungsbestandteile, zum Beispiel Samenkeimlinge in hellen Hartweizengrieß - Produkten oder manchen Backwaren aus hellerem Mehl, vor Allem aus Bio - Bäckereien, durch Kochen aufgeschlossene Samenkerne in Früchten in Kompott, Grütze oder Konfitüre, mitsamt den Samen pürierte Frucht - Zubereitungen [28], mit Samen - Ölen gestreckte Oliven - Öle [30], in Tomaten bereits zu Sprossen gekeimte Samen und oben genannte Pflanzen - Teile als Gewürz - Zutaten in kommerziellen vorverarbeiteten Nahrungsmitteln oder Kräuter - Tees. Auch Fett - arme Soja - Erzeugnisse haben nach Erfahrung des Verfassers eine der Soja - Bohne ähnliche Wirkung. Nachdem er einmal, durch Anpreisungen gesundheitlicher Vorteile verleitet, versucht hatte sich Vollkorn - reich zu ernähren, geriet er erstmals in eine sehr unangenehme depressive Phase hinein, die nach Meiden besagter Nahrungsmittel abklang. Rein spekulativ könnte der biochemische Hintergrund eine Überempfindlichkeit gegen pflanzliche Hormone, Wuchsstoffe, sonstige Signalstoffe oder den menschlichen Hormon - Haushalt beeinflussende oder Fressfeinde abwehrende Pflanzeninhaltsstoffe sein.

Die persönliche Anti - Depression - Diät des Verfassers beinhaltet derzeit Fruchtfleisch von Obst -, Gemüse (Paprika, Tomaten, Auberginen, Gurken ohne Samen, Kürbis, Zucchini ohne Samen, Zuckererbsen - Schoten und grüne Bohnen, jeweils ohne Samen) - und Gewürz (Paprika, Muskatblüte, Roter Pfeffer - Beeren, jeweils ohne Samen) - Früchten, dick geschälte Kartoffeln, Topinambur oder Süßkartoffeln, geschälte und entkeimte Samen und daraus hergestellte Keimöl - arme Produkte (Weizenmehl Typ 405, Mehl aus Weißreis oder entkeimtem Mais, Grieß aus entkeimtem Weichweizen, Weißreis ohne Keimanteil, Corn - Flakes aus entkeimtem Mais ohne Malz - oder Zucker - Zusatz, Gebäck nur aus entkeimtem Mais und entkeimtem Reis [26]), Zucker aus Früchten [25] sowie Stiele und Hüte von Speisepilzen ohne die darin befindlichen Sporen - Anlagen. Aus oben genanntem Grund bezieht der Verfasser auch sein Nahrungsfett lieber aus Fett - reichem Fruchtfleisch (Oliven, Avocados, Sanddorn - Beeren) als aus daraus gewonnenen Öl - Isolaten.

Stehen umständehalber einmal nur Nahrungsmittel mit geringer Protein - Wertigkeit aus obigem Sortiment zur Verfügung, greift der Verfasser notgedrungen auch einmal zu Milch - Produkte imitierenden Soja - Erzeugnissen, möglichst Solchen mit Zutaten aus biologischem Anbau (Soja - Drink, - Pudding oder - Milch). Hülsenfruchtsamen - Proteine und Getreide - Proteine werten sich gegenseitig bezüglich ihrer biologischen Nutzbarkeit auf. Die Vermeidung von Protein - Mangel, der die Gefahr von Infektionserkrankungen und Körper - Schwäche erhöht, wird dabei mit einer leichten Zunahme der Neigung zu Depression erkauft, da Soja - Samen auf der Liste der vom Verfasser gemiedenen Lebensmittel stehen. Besser verträglich scheint nach Selbstversuchen des Verfassers isoliertes Soja - Protein zu sein [24]. Auch der Verzehr von Hefe - oder Sauerteig - haltigem Brot kann einmal notwendig werden. Dann wählt der Verfasser Backwaren aus möglichst hellen Mehlen und ohne Zusatz von Malz - Produkten sowie von tierischen oder von Pflanzensamen - Fetten.

Wie in als Nahrungsmittel geeigneten Pflanzen - Blättern enthaltene Phytoecdysteroide, deren Molekül - Strukturen denen menschlicher Geschlechtshormone ähneln, bei Depressionen wirken, muss die Erfahrung zeigen.

Zur Vorbeugung von Mangel - Schäden bei einer solchen Diät ist die Einnahme von Vitamin -, Mineralstoff - und Spurenelement - Präparaten erforderlich [19][21]. Mineralwasser bestimmter Quellen, das zum Kochen und Backen verwendet wird, ist eine zusätzliche Quelle für die Mikronährstoffe Bor und Silizium [20] sowie Fluor [22]. Vitamin A wird über Carotin in roten und gelben Früchten bezogen, Vitamin D aus Pilzen, einem Präparat [21] und aus Eigenherstellung beim Aufenthalt im Freien unter UV - Bestrahlung vom Himmel.

Eine ähnliche Auswahl der Nahrungsmittel liegt manchen philosophisch begründeten Ernährungsweisen zugrunde [3][5][6][18]. "Normalen" Menschen mögen derartige Therapie - Versuche selbst als Symptom der psychischen Erkrankung erscheinen. Wer jedoch weiß, wie sich eine ausgewachsene Depression anfühlt und die Ungewissheit kennt, ob Psychopharmaka nach langen Einschleichphasen überhaupt wirken werden, kann vielleicht auch exotische Bemühungen um eine Besserung verstehen.

Wegen des Fehlens von Protein aus Hülsenfrucht - Samen besteht bei einer solchen Diät zwar die Gefahr einer Unterversorgung mit lebensnotwendigen Aminosäuren, der aber durch bevorzugten Verzehr von Nahrungsmitteln mit hochwertigen Proteinen (Kartoffeln, Reis, Blattgemüse (Häufiger Wechsel zwischen den Arten wegen potentiell gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe!)) begegnet werden kann. Generell werden durch gleichzeitigen Verzehr unterschiedlicher pflanzlicher Protein - Träger deren jeweilige Defizite an Aminosäuren etwas ausgeglichen. Werden einzelne Nahrungsmittel zu unterschiedlichen Zeiten verzehrt, bleibt dieser Effekt gegenseitiger Protein - Aufwertung aus! Über Wirkungen kommerzieller Protein - Präparate, die auf den menschlichen Bedürfnissen entsprechende Aminosäure - Gehalte optimiert sind, bei Depressionen sind dem Verfasser keine firmenneutralen Untersuchungen bekannt. Zwar gilt eine Unterversorgung mit bestimmten Aminosäuren als depressionsfördernd, doch wirkt gerade eine sehr Protein - arme Kost bei Fastenkuren oft stark stimmungsaufhellend. Da vor einer solchen Wirkung jedoch oft eine Missstimmung - Phase durchlaufen wird, rät der Verfasser von Selbstversuchen hierzu außerhalb fachlich begleiteter Therapien dringend ab!

 

 

Epilepsie


 

Adressen für Epilepsie - Betroffene


 

 

Epileptische Anfälle können auch bei älteren Menschen erstmals auftreten, zum Beispiel nach Schädigung von Gehirn - Gewebe infolge Durchblutungsstörungen. Da bei Betroffenen die Erinnerung an solche Anfälle fehlen kann, sollte bei Menschen, die im Laufe eines Tages zumindest zeitweise alleine sind und die Schädigungen wie Biss - Verletzungen an Zunge oder Lippen, Prellungen, Blutergüsse oder Sonstige durch Sturz oder Krampf verursachte Schädigungen aufweisen, die sich die Geschädigten selbst nicht erklären können, mit deren Einverständnis eine Video - Überwachung eingesetzt werden. Im Elektronik - und Technik - Fachhandel sind verschiedene Überwachungskamera - Systeme mit Recorder - Modulen erhältlich. Eine billige Variante sind elektronische Kameras, die über längere Zeit hinweg in zeitlichen Abständen Standbilder aufnehmen und intern speichern können [41].

 

Bibliographie

 

Supplementation verhindert Vitamin-B6-Epilepsie. In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht am 26.03.2009 im Internet [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_gynaekologie_geburt_vitamin-b6-epilepsie_12380782926.htm&n=1 [Nach Mitteilung von Gerhard Kurlemann, Leiter der Neuropädiatrie am Uniklinikum Münster, beginnen etwa die Hälfte der durch Mangel an Vitamin B6 verursachten Epilepsien im Kindesalter. Erhalten bereits Schwangere ausreichende Gaben des Vitamins, bleibt ein großer Teil ihrer Kinder von der Krankheit verschont. Anzeichen für einen epileptischen Anfall bei einem ungeborenen Menschen können abnorme intrauterine Bewegungsmuster sein, zum Beispiel Krampfen und Strampeln im Takt eines Uhrwerks gefolgt von Ruhe.]

 

 

Gedächtnis - Störungen


 

Menschen mit einer weit überdurchschnittlichen Kapazität des Gedächtnisses haben zu Spekulationen Anlass gegeben, dieses sei im menschlichen Gehirn nur in Form einer Zugriffsfunktion auf in einer Hyperwelt gespeicherte Gedächtnis - Inhalte verankert. Amnesie wäre nach dieser Hypothese also kein Schwund von Gedächtnis - Inhalten, sondern von der Fähigkeit des Zugriffs darauf.

Informationen zu Demenz - Formen sind unter dem gleichnamigen Abschnitt oben zu finden.

 

Bibliographie

 

Ich will mich erinnern. Dermody, C. In: Readers Digest Juli 2008: 112 - 116. [Bericht über einen Studenten, der nach hochgradiger Amnesie infolge eines Gehirn - Tumors entgegen Prognosen, er werde nur noch zu einfachsten beruflichen Tätigkeiten fähig sein, einen Hochschulabschluss und eine anspruchsvolle berufliche Stellung erreichte.]

Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte. Sacks, O. [Jeweils neueste Ausgabe und Auflage.] Darin Kapitel "Mord". [Beispiel für einen Therapie - resistenten Gedächtnis - Verlust, der durch ein Gehirn - Trauma wieder aufgehoben wurde.]

 

 

Gilles de la Tourette - Syndrom


 

Bibliographie

 

Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte. Sacks, O. [Mehrere Ausgaben.]: Kapitel "Witty Ticcy Ray". [Über einen Patienten mit sehr heftigen und häufigen Tics: "Frei von Tics war Ray nur nach dem Geschlechtsverkehr, im Schlaf, wenn er schwamm, sang oder gleichmäßig und rhythmisch arbeitete, kurz: wenn er eine "kinetische Melodie" fand, ein Spiel, das ohne Spannungen, ohne Tics und ohne Zwänge ablief."]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

 

Koma - Zustände


 

Adressen für Angehörige von Koma - Patient/inn/en


 

Wer als Betreuungs- oder Pflegeperson an eine empfindungsfähige und schützenswerte Seele im Menschen auch in einem reaktionsarmen Koma - Zustand glaubt, sollte sich um Hilfe von Therapeut/inn/en und Ärzt/inn/en bemühen, die gleicher Auffassung sind. Anderenfalls kann es oft ohnehin knappe Gemütskraft kosten, sich auch noch gegen Drängen auf Unterlassung von Hilfe bei gesundheitlichen Krisen wehren zu müssen [32]. Ein solcher Lebensabbruch wird propagiert mit dem Argument, Menschen in Koma - artigen Zuständen hätten entweder mangels Empfindungsfähigkeit keine angenehmen Gefühle und damit auch keine Lebensqualität mehr oder würden bei erhaltenem Rest - Wahrnehmungsvermögen ihren Zustand als quälend empfinden. Dass Gefühlsregungen in ausreichend intakten Gehirnen von registrierbaren elektrischen oder biochemischen Aktivitäten begleitet werden, ist eine gesicherte Beobachtung. Aus dem Fehlen solcher Aktivitäten jedoch das Fehlen von Bewusstsein abzuleiten ist eine subjektive Spekulation, die auf der ebenso spekulativen Annahme beruht, Denken und Fühlen seien Folge besagter Gehirn - Tätigkeit. Zeitgleiches Auftreten von Gehirn- und Bewusstseinsaktivität erlaubt jedoch auch die Interpretation, dass Letztere die Ursache für Erstere und auch ohne diese möglich sein könnte. Für dieses Szenario haben Befürworter/innen einer provozierten Beendigung des Lebens Geschädigter das zweite genannte Argument parat, die diesen angeblich fehlende Lebensqualität. In der Bibliographie unten angegebene Berichte zeigen, dass in Koma - artigen Zuständen trotz Gehirn - Schädigung die gesamte Palette an Gefühlen und Empfindungen vorkommen kann wie bei Gesunden auch und dass betreuende Mitmenschen hierauf einigen Einfluss haben. Zumindest theoretisch besteht also die Chance, Geschädigten das Leben bis hin zu dessen Erträglichkeit angenehmer zu machen. Auch die Möglichkeit des Erwachens aus einem Koma - Zustand auch noch nach längerer Zeit ist eine hoffnungsvolle Perspektive für emotional an Patient/inn/en Hängende. Gegen das solche Hoffnung zerstörende Argument einer statistisch mit der Zeit stark abnehmenden Besserungswahrscheinlichkeit können sich Betreuende mit dem Gegenargument wehren, dass die Statistik für körperlich und seelisch intensiv Betreute besser aussehen dürfte.

 

Was Betreuende tun können

Aus Berichten über Besserungen von Koma - Zuständen auch noch nach langer Zeit und über Reaktionen des Gehirns von Koma - Patient/inn/en, die über ein rein vegetatives Niveau hinausgehen, aber nur mit speziellen Untersuchungstechniken nachweisbar sind, lassen sich folgende Hilfsmöglichkeiten für Betroffene ableiten:

  • Auch bei Hoffnungslosigkeit vermittelnden ärztlichen Diagnosen und Prognosen sollten Therapie - Versuche (Anbieten von Reizen für die Sinne, persönliche Ansprachen, Musik - Angebote, Spazierfahrten im Freien, Maßnahmen zur Regeneration von zerstörtem Gehirn - Gewebe wie zum Beispiel Förderung der Durchblutung und der Versorgung mit Sauerstoff, passive Bewegung des Körpers mittels Krankengymnastik oder elektrisch angetriebenen Beine - und Arme - Bewegergeräten, Zufuhr Sonden - gerecht zubereiteter natürlicher Lebensmittel, Magnetfeld - Behandlung) unternommen werden.

  • Wer es sich finanziell leisten kann, sollte in Abständen von einigen Monaten mit über von Krankenkassen bezahlter Diagnostik hinausgehenden Gehirn - Untersuchungen (zum Beispiel funktioneller Computer - oder Magnetresonanz - Tomographie) prüfen lassen, ob ein/e Patient/in auf intellektuelle, zum Beispiel per Ansprache vermittelte, Reize anders reagiert als auf reine informationslose Schall - Reize. Als billigere Alternative dazu kann auch mit einfacheren, auch selbst herstellbaren Geräten zur Messung körperlicher Reaktionen getestet werden, ob sich Solche nach intellektueller Stimulation in besonderer Weise zeigen [7].

 

Wird die potentiell mögliche medizinische Überwachung ärztlicherseits wegen hohem Alter von Patient/inn/en in Koma - artigen Zuständen oder als gering eingeschätzten Chancen auf Besserung nur eingeschränkt verwirklicht, können Betreuende einige Methoden zur Überwachung des körperlichen Zustandes [7] und Therapie von Komplikationen selbst anwenden, siehe auch den Abschnitt "Eigene Erfahrungen" unten.

Industriell hergestellte, aus isolierten Substanzen zusammengemischte Sondennahrung reicht zwar zur Lebenserhaltung von Koma - Patient/inn/en aus, es fehlen ihr aber Inhaltsstoffe natürlicher Nahrungsmittel, die eine Regeneration von geschädigtem Körper - Gewebe fördern und vorbeugend gegen Gesundheitsstörungen wirken. Die zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln zu einer sondentauglichen Beschaffenheit aufgewandte Zeit wird vielleicht durch infolge verbessertem Gesundheitszustand eingesparte Pflege - Zeit wieder ausgeglichen [27].

 

Bibliographie

 

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

Grundlagen, Betreuung und Therapien

[Veröffentlichungen in gedruckter Form und im Internet zum Themen - Bereich Koma, Wachkoma und Gehirn - Schädigung.] Zieger, A. http://www.a-zieger.de/publikationen.php und http://www.a-zieger.de/wachkoma.php

Grenzbereiche der Wahrnehmung - Die ungewöhnliche Lebensform von Menschen im Koma und Wachkoma. Zieger, A. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft 1998; (6). Verlag Reha Druck: Graz. Auch veröffentlicht im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/zieger-wahrnehmung.html

Zwischen Leben und Tod. Baumhof, D. http://www.kurskontakte.de/article/show/article_41ab1e990f07c.html

Traumland Intensivstation. Kammerer, T. (Hg.). Verlag Books on Demand GmbH: 2006. http://www.traumland-intensivstation.de/

Es ist brutal, aber man wächst da rein. Metzner, W. In: Stern 2005; (14). http://www.stern.de/politik/panorama/538369.html?nv=ct_cb

Langzeitstudie zur Pflegesituation von Wachkomapatienten. Universität Witten / Herdecke. Zu beziehen über Otto Inhester, Hervester Str. 26, 46286 Dorsten, Tel. 02369/23366.

Körper und Körpersemantik am Beispiel von Wachkoma-Patienten. Zieger, A. http://www.a-zieger.de/Dateien/Wachkoma/Koerpersemantik.pdf [Unter Anderem Möglichkeiten der Kommunikation.]

Lebenszeichen aus der Finsternis. Löwer, C. In: Spiegel Online Wissenschaft 16. Mai 2006: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,416203,00.html

Gehirn reagiert im Wachkoma auf Worte. Kohler, A. In: Spiegel Online Wissenschaft 08. September 2006: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,435669,00.html [Eine Koma - Patientin zeigte auf gesprochene Bitten, sich bestimmte von ihr ausgeführte Bewegungsabläufe vorzustellen, im Unterschied zur Reaktion auf bloße Geräusche in mit der Sprachverarbeitung in Zusammenhang gebrachten Gehirn - Regionen die gleichen MRT - Reaktionsmuster wie Gesunde.]

Wachkoma. Nydahl, P. Verlag Urban & Fischer bei Elsevier: 2004.

Basale Stimulation: Neue Wege in der Pflege Schwerstkranker. Nydahl, P. (Hg.). Verlag Urban & Fischer: München 2003 (4. Aufl.).

Schlüssel zum Erwachen: Sterbeerlebnisse und Beistand im Koma. Mindell, A. Walter - Verlag: Olten ... 1993.

Wachkomapatienten / Leblose Hüllen oder Menschen in Ausnahmesituation? Eickenberg, B. / Schminnes, H. In: Ökostadt Report 2005; (2): 14 - 15. http://www.oekostadt-rheinland.de/pdfs/Report/report2_05_12-23.pdf

Neue Nervenzellen durch Sport. IS In: Neue Apotheken Illustrierte 15.05.2006: 48. [Anhaltende körperliche Betätigung fördert die Neubildung von Nervenzellen im Gehirn. Anm. des Bearbeiters: Daher sollten aktive Bewegungen von Koma - Patient/inn/en durch Loben solcher Eigenaktivität gefördert werden. Erfolgen Bewegungen überwiegend als Reaktion auf körperliche Reize, sollte vorsichtig getestet werden, welche davon die Patient/inn/en tolerieren.]

[Musik - Therapie.] http://www.musictherapyworld.net und http://www.musiktherapie.de [Musik - Therapie kann den Zustand von Koma - Patient/inn/en günstig beeinflussen.]

Spritztour auf Schlaftablette. Schmitt, S. In: Spiegel Online Wissenschaft 15. März 2007. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,472000,00.html [Die Substanz Zolpidem, ein Schlafmittel, soll in Einzelfällen ein vorübergehendes Erwachen von Menschen aus Koma - Zuständen bewirkt haben, in anderen Fällen eine Besserung der Gehirn - Funktion.]

Überraschende Effekte. In: Apotheken Umschau 15. Juli 2007; (B 07): 62 - 63. [Kritiker/innen spekulieren, dass es sich bei auf Zolpidem reagierenden Koma - Patient/inn/en um "unechte" Koma - Zustände gehandelt haben könnte und halten grundsätzlich Schlafmittel bei Koma - Patient/inn/en für kontraindiziert.]

Komastimulationstherapie – was wissen wir? Zieger, A. In: Neurologie und Rehabilitation 2003; 9 (1): 42 - 45. http://www.a-zieger.de/Dateien/Wachkoma/Komastimulation.pdf

Behavioural improvements with thalamic stimulation after severe traumatic brain injury. In: Nature 2. August 2007; 448: 600 - 603. [Bei Patienten im minimalen Bewusstseinszustand (Minimally Conscious State (MCS)) können mehr Gehirn - Strukturen potentiell aktivierbar sein als früher angenommen. Bei einem Test - Patienten konnte mit einer tiefen elektrischen Gehirn - Stimulation eine signifikante Besserung der Kommunikationsfähigkeit erreicht werden. Die auf zwei Seiten im zentralen Thalamus implantierten Elektroden lieferten ein in Versuchen optimiertes elektrisches Signal von 4 V und 100 Hz. Anm. des Bearb.: Vielleicht sind ähnliche Wirkungen auch nichtinvasiv mit Magnetfeldern erreichbar.]

Wach und doch bewusstlos. Laureys, S. In: Spektrum der Wissenschaft März 2008; (3): 44 - 49. [Koma - Diagnostik aus der Perspektive materialistischer Medizin mit dem Ziel, keine therapeutischen Leistungen an für hoffnungslos geschädigt Gehaltene zu verschwenden.]

Therapeut auf vier Pfoten. Stockinger, G. In: Der Spiegel 10.08.2009; (33): 112. [Im Behandlungszentrum Vogtareuth, einer Spezialklinik für Neuropädiatrie und Neurologische Rehabilitation bei Rosenheim in Bayern, werden auch Hunde zur Stimulation von Wachkoma - Patient/inn/en eingesetzt. Objektivierbar sind Wirkungen dieses Therapie - Ansatzes anhand von Indikatoren für Entspannung und gesteigerte Reaktionsbereitschaft. Anmerkung des Bearbeiters: Hier wird dressierten Raubtieren eine therapeutische Potenz zugeschrieben, die einschlägig ausgebildeten Therapeut/inn/en anscheinend fehlt. Sind bei Letzteren während ihrer Ausbildung etwa vor lauter Aneignung von Fachwissen grundlegende empathische Fähigkeiten verkümmert? Was Tiere für Menschen im Wachkoma tun können, sollten Menschen aufgrund ihrer seelischen Gemeinsamkeiten mit Patient/inn/en eigentlich noch besser können.]

Fatale Fehldiagnosen bei Komapatienten. In: Der Spiegel 06.07.2009; (28): 112. [Eine Studie des Teams um den Neurologen Steven Laureys, Universität Lüttich, veröffentlicht in der Zeitschrift BMC Neurology, kam zum Ergebnis, dass mehr als 40 Prozent der mit Standard - Methoden ermittelten Diagnosen Wachkoma falsch sind und in diesen Fällen in Wirklichkeit ein Minimales Bewusstsein - Zustand (MCS) vorliegt.]

Eine Spur Bewusstsein. In: Bild der Wissenschaft 2009; (12): 8. [Ein Forschungsteam um Tristan Bekinschtein an der University of Cambridge konnte im Rahmen einer Studie an 22 Menschen im Wachkoma zeigen, dass unter Diesen etwa die Hälfte nach einer Konditionierungsphase, in der ihnen wiederholt ein Ton vorgespielt wurde, auf den nach einem Zeit - Intervall ein Luft - Stoß auf ein Auge folgte, auf das bloße Vorspielen des Tones bereits mit einem Zucken des Augenlids reagierten. Die Herausbildung eines solchen Reflexes wurde als Hinweis auf eine erhalten gebliebene Bewusstseinstätigkeit gewertet. Weiterhin zeigte sich, dass die Stärke des Reflexes positiv korreliert war mit dem Grad der Zustandsbesserung einige Monate später.]

Besser bewusstlos. Albrecht, B. In: Geo April 2010; (4): 145. [Der Neurochirurg V. Sturm konnte einen Koma - Patienten mittels Elektrostimulation über ins Gehirn implantierte Elektroden in einen Wachzustand versetzen. Die bleibenden körperlichen Behinderungen des Patienten erschienen dessen Ehefrau und Sturm jedoch so unzumutbar, dass nach einem Elektrodendefekt mit der Folge des Zurücksinkens des Patienten ins Koma kein neuer Stimulationsversuch unternommen wurde. Zuvor hatte schon Dieckmann derartige Versuche erfolgreich an Menschen in Koma - Zuständen vorgenommen. Auch dabei hielt die Rückkehr in einen wacheren Zustand nur solange an wie stimuliert wurde. Anmerkung des Bearbeiters: Was könnte ein gemeinsamer Erklärungsnenner sein dafür, dass manche Menschen durch Elektrostimulation aus Koma - Zuständen herausgeholt werden können und andere ganz ohne Spezialtherapien auch nach längerer Zeit spontane Besserungen zeigen? Geschieht hier etwas zum normalen Schlaf Gesunder Analoges, aus dem Diese bei sehr starker Ermüdung durch äußere Reize auch nur solange in den Wachzustand geholt werden können, wie diese Reize einwirken, und aus dem ein Erwachen spontan erfolgt, wenn das Schlaf - Bedürfnis des Körpers gedeckt ist und vielleicht zusätzlich die Aussicht auf angenehme Erlebnisse das Wachbleiben begünstigt? Ein anderer Aspekt der oben zitierten Mitteilung ist das Erschrecken "Gesunder" über Zustände schwerer Behinderung mit der Folge, solchen Behinderten Bewusstlosigkeit oder Tod als Erlösung zu wünschen. Auch Schwerstbehinderte können jedoch gerne leben, wenn sie außer medizintechnischer auch ausreichend emotionale und ermutigende Unterstützung erhalten [40]]

Gefangen im eigenen Körper / Wie wach sind Koma-Patienten? Dokumentarfilm von Johannes Backes und Kira Mühlen. Ausgestrahlt vom Sender 3sat am 26. August 2011 um 20 Uhr 15. Link zur Inhaltsangabe und zum Video: http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/156210/index.html [Bericht über die Bemühung der im Pflegebereich tätigen Petra Strößner um bessere therapeutische Betreuung von Menschen in Koma - Zuständen.]

 

Krankengeschichten

Koma / Eine Geschichte vom Überleben. Hoffmann - Kunz, M. / Volkhardt, V. Mabuse - Verlag: 2002.

Kopfzerbrechen / Notizen aus meinem Koma und der Zeit danach. Rafael, S. Mabuse - Verlag: 2006.

Leben nach dem Koma / Erfahrungsbericht. Forstreuter, G. Frieling - Verlag: Berlin 2000.

Tagebuch für Anne S. Wiederkehr aus dem Koma. Schmidt, C. Verlag Frohberg Media: 2000.

War ich nicht tot genug? Gernlach, Z. Verlag Books on Demand GmbH: 2000.

Anne, Kopf hoch / Eine Mutter im Wachkoma. Siegfried - Hagenow, M. [Film - Beitrag zur Sendereihe "menschen hautnah" im WDR Fernsehen vom 05.11.2003.] Site und Bezugsquelle einer Film - Kopie: http://www.wdr.de/tv/menschen-hautnah/archiv/2003/11/05.phtml

Der Tag als Benni aus dem Koma erwachte. Baur, U. [Film - Beitrag des Hessischen Rundfunks vom 30.04.2007 im Ersten Deutschen Fernsehen.] Site: http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,8ugoj5x90h0z1vpo~cm.asp

Dennis - der lange Weg zurück ins Leben. Westerheide, D. In: Inside Magazin 2006; (1). http://www.piw-ev.de/presse/inside-magazin.pdf

Der Weg zurück ins Leben. Adameit, E. / et al. Film - Beitrag; gesendet am 14.01.2004 und 15.01.2004 im WDR Fernsehen und am 20.01.2004 vom Sender RBB.

Neue Chance für Wachkoma - Patienten. http://www.gesundheitpro.de/Appalisches-Syndrom-Neue-Chance-fuer-gesundheit-A050805ANOND004414.html [Der Handballspieler Joachim Deckarm geriet nach Schädelbasisbruch bei einem Sportunfall ins Wachkoma. Die Ärzte hatten ihn aufgegeben, sein Freund und Jugendtrainer Werner Hürter jedoch nicht. Er begleitete Deckarm in Kliniken, wo er durch intensive Reha - Maßnahmen Muskeln aufbauen, sein Gedächtnis schulen, Lesen, Sprechen, Essen, Schreiben neu lernen konnte.]

Frau erwacht aus Dämmerzustand - für drei Tage. In: Spiegel Online Panorama 08. März 2007. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,470636,00.html und andere Presseberichte im März 2007. [Eine seit mehr als sechs Jahren nach Herzinfarkt und Schlaganfall in einem komaähnlichen Zustand befindliche, von ihrer Mutter zuhause gepflegte Frau in Colorado Springs, USA, ist Anfang 2007 für drei Tage aufgewacht. Ihre ersten Worte seit 8 Monaten: "Mir geht es gut", sagte Christa Lilly zu ihrer Mutter Minnie, und zu einem örtlichen Fernsehteam: "Ich denke, es ist wunderbar. Es macht mich so glücklich." Bisher vier Mal ist sie seit November 2000 für kurze Perioden aufgewacht, dann aber wieder in einen Wachkoma - Zustand zurückgefallen. Die Mutter: "Der liebe Gott hat mich wissen lassen, dass es ihr gut geht. Er bringt sie hin und wieder zurück, und ich bin dankbar dafür."]

Kinder wecken Mutter aus Koma. In: Spiegel Online Panorama 28. November 2006. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,451103,00.html [2 Jahre hatte die Britin Andrea Brushneen nach einem Unfall im Wachkoma gelegen. Als nun ihre Kinder an ihrem Bett begannen, Witze zu erzählen, musste sie laut lachen. Auch sonst ist sie ansprechbar geworden und ihre Kinder versuchen, ihren Zustand durch weitere Erheiterungen zu verbessern.]

James Blunt erweckt Kind aus Koma. In: Spiegel Online Panorama 20. Juni 2006. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,422459,00.html [Für Claudia Dealwis, 5 Jahre alt und nach einem Schädelbruch 10 Tage im Koma - Zustand, wurde James Blunt zum Prinzen, der sie aus ihrem Schlaf erweckte und zwar mittels Klinik - Radio und "You′re Beautiful", dem Lieblingssong der kleinen Britin.]

[Presse - Berichte im Juni 2007.] [1988 geriet Jan Grzebski nach einem Unfall mit schweren Kopf - Verletzungen in einen Koma - Zustand. Er war gelähmt, konnte nicht verständlich sprechen und wurde von seiner Frau zuhause gepflegt. 2006 zeigten sich während einer Lungenentzündung erste Zeichen eines Erwachens aus dem Koma. Ein halbes Jahr später konnte sich der inzwischen 65-Jährige selbst äußern: "Ich konnte nicht sprechen oder irgend Etwas tun, jetzt geht es mir besser." Auch Erinnerungen hat er aus seiner Zeit im Koma behalten, zum Beispiel an die Hochzeiten der Kinder, und er stellte fest, die Welt erscheine ihm jetzt schöner.]

Der Lazarus von Big Flat. Dworschak, M. In: Der Spiegel 2006; (34): 144 - 146. [Bei einem Unfall wurden die Verbindungsfasern zwischen den Kleinhirn - Hälften von Terry Wallis zerrissen. 19 Jahre verbrachte er im Wachkoma, selten unterbrochen von einem Nicken oder einem erregten Kopfschütteln, wenn er das Wort "Chevrolet" hörte, eine von ihm gehasste Auto - Marke. "Hilfreich war bestimmt, dass die Familie Wallis ihren Sohn ... regelmäßig nach Hause holte. Manchmal fuhr sie mit ihm ans Ufer des nahen Flüsschens ... Auch wenn Terry die Zeit oft einfach nur verschlief, war er immer dabei. Seine Leute sprachen mit ihm, als verstünde er jedes Wort." Dann antwortete er eines Tages auf die rhetorische Frage einer Betreuerin, wer denn heute wieder zu Besuch käme, zum ersten mal: "Mom" Das zweite von ihm wieder gesprochene Wort: "Pepsi". Wenig später kam das Sprechen so richtig in Fluss. Auch das zunächst stark geschädigte Erinnerungs- und Bewegungsvermögen nahm zu. Ein MRT - Bild zeigte neu gewachsene Nervenverbindungen in Terrys Gehirn. Anm. des Bearb.: Nicht nur die Reaktion auf die Erwähnung besagter Auto - Marke zeigt, dass der Patient schon im Wachkoma bewusste Wahrnehmungen hatte, sondern auch die erstmalige Antwort auf die Frage der Betreuerin, die nur mit einer Registrierung der Besuche seiner Mutter schon vor dem eigentlichen "Aufwachen" erklärt werden kann.]

Außersinnliche Wahrnehmung und Heilung. In: Murphy, J.: ASW - Ihre außersinnliche Kraft. Verlag Ullstein: Berlin 2008: 6. Kapitel. [Heilung eines religiösen Koma - Patienten nach beschwörender religiöser Ansprache durch seinen Vater.]

Gottes Spuren / Die Wunder der katholischen Kirche. Englisch, A. Wilhelm Goldmann Verlag: München 2008. Darin Kapitel "1 Die höchste Schule der Liebe". [Schilderung einer mit etablierter Schulmedizin nicht erklärbaren Heilung eines Koma - Zustands.]

Wunder des Lebens / Auf einem Zaune sitzend. Jourdan, C. [Auszug aus: Das Herz am rechten Fleck / Eine Lebenswende. Jourdan, C. Verlag Freies Geistesleben.] In: A tempo / Das Lebensmagazin Januar 2009; (1): 8 - 9. [Ein nach längeren vergeblichen Therapie - Versuchen als unheilbar eingestufter Koma - Patient erwachte nach mehr als 2 Jahren spontan mit den Gedanken, er habe verschlafen und werde zu spät zur Arbeit kommen. Nach Aufklärung über seine Krankengeschichte berichtete er, während seiner Koma - Phase sei ihm ein Mensch erschienen, der ihm durch Gespräche beigestanden habe und den er intuitiv für Jesus gehalten habe.]

"Meine zweite Geburt". Dworschak, M. In: Der Spiegel 23.11.2009; (48): 134 - 137. [Der Belgier Rom Houben wurde nach einem Unfall wegen scheinbarer Reaktionslosigkeit 23 Jahre lang als Wachkoma - Patient eingestuft, obwohl er seine Umwelt bewusst wahrnehmen konnte, bis der Neurologe Steven Laureys, Leiter des Zentrums für Koma - Forschung an der Universität in Lüttich, mittels Positronen - Emission - Tomographie (PET) entdeckte, dass Houbens Gehirn weitgehend normale Aktivitäten zeigte. Mental überstanden hat Houben seine Zeit als angeblich Empfindungs- und Bewusstloser mit mentalen Selbsthilfe - Techniken. Auch Ausflüge mit seinen Eltern während dieser Phase empfand er als beglückend. Im Rahmen einer Studie fand Laureys, dass bei 18 von 44 von ihm untersuchten Menschen mit der Diagnose Wachkoma diese Einstufung disqualifizierende Gehirn - Aktivitäten nachweisbar waren. Die diagnostischen Fallen in solchen Fällen sind zum Einen fehlende Langzeit - Tests an diesen Patient/inn/en, die wegen der zeitlichen Schwankungen ihrer Bewusstseinstätigkeit notwendig wären, und zum Anderen die Unterordnung von dem Wachkoma - Befund widersprechenden Beobachtungen unter die einmal erfolgte Beurteilung, nach der Reaktionssymptome ohne nähere Prüfung als Reflexe ohne Bewusstseinsbeteiligung abgetan werden. Bei Houben waren zum Beispiel die Augen so Licht - empfindlich, dass sie wegen Blendung auf Bewegungen der Finger untersuchender Ärzte nicht reagierten, was fälschlich als Wachkoma - Zeichen gewertet wurde. Auch mit bewusstem Ignorieren ärztlicher Test - Versuche durch resignativ gestimmte Patient/inn/en muss gerechnet werden. In solchen Fällen kann das Betrachten des eigenen Gesichtes in einem Spiegel manchmal Reaktionen provozieren. Ein gründlicher Test von scheinbar stark Bewusstseinsgestörten trägt die Bezeichnung "Coma Recovery Scale Revised". Vorschrift ist dessen wiederholte Durchführung, um Zufallsergebnisse auszuschließen. Reagiert ein Mensch in einem äußerlich dem Wachkoma ähnlichen Zustand auf Ansprachen oder Bilder mit intellektuellem Inhalt stärker als auf inhaltsarme Reize, wird dieser Zustand als "minimal bewusst" bezeichnet. Solche Menschen empfinden Schmerzen und müssen gegebenfalls dagegen therapiert werden. Die Dosierung von Anti - Schmerz - Mitteln muss sich nach dem durch sie bewirkten Rückgang nichtverbaler Schmerzempfindungsäußerungen (Schwitzen, Grimmassieren) richten. Überdosen können einen Menschen in besagtem Zustand fixieren und Besserungen blockieren. Andrea von Helden, Chefärztin am Zentrum für Schädel - Hirn - Schwerstverletzte der Berliner Vivantis - Klinik, betont die Wichtigkeit der Würdigung auch kleiner Genesungsfortschritte den Betroffenen gegenüber. Ohne solche Ermutigungen würden sie anfällig gegen lebensbedrohliche körperliche Komplikationen werden.]

Sein neues Leben. Meldung der Agenturen afp / ap. Veröffentlicht in: Nassauische Neue Presse 26.11.2009. [Nach Entlarvung der einstigen Diagnose Wachkoma bei Rom Houben als Fehldiagnose, aufgedeckt durch Steven Laureys im Jahr 2006, siehe oben, hat der Patient nun die Möglichkeit, Computer - unterstützt mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren. Den Vorwurf eines Neurologen - Kollegen, nicht Houben führe die Hand seiner Kommunikationshelferin auf der Computer - Tastatur sondern die Helferin die Hand des Patienten konterte Laureys mit dem Hinweis, dass Houben in Abwesenheit seiner Helferin vorgelesene Begriffe von ihm später richtig in den Computer eingegeben wurden. Er beherrscht auch jetzt noch 4 Sprachen wie vor seinem Unfall und ist imstande, seinen Rollstuhl zu steuern.]

Nach drei Jahren Koma zurück ins Leben. [Dokument zu einem Beitrag im TV - Magazin "stern TV".] Veröffentlicht im Internet mit Datum 08. Februar 2011 unter der Adresse: http://www.stern.de/tv/sterntv/die-geschichte-der-susanne-ehret-nach-drei-jahren-koma-zurueck-ins-leben-1651766.html [Nach einer Gehirnhaut - Entzündung geriet Susanne Ehret in einen Koma - Zustand, musste künstlich beatmet und mittels Eis - Kühlung vor einem lebensbedrohlichen Anstieg der Körper - Temperatur bewahrt werden. Nach 6 Monaten ohne Bewusstseinsreaktionen zeigte sich, dass sie ohne Beatmungsgerät selbstständig atmen konnte. Ihr Vater war häufig bei ihr und versuchte, mit ihr zu kommunizieren, auch durch Abspielen ihrer Lieblingsmusik. Nach Verlegung in die Schlossklinik Bad König, die auf die Behandlung schwerer Gehirn - Schäden spezialisiert ist, konnte sie 4 Jahre nach Beginn des Koma - Zustands erstmals wieder aktiv mit ihrer Umwelt Kontakt aufnehmen. Nach 2 weiteren Jahren Reha - Therapie war sie zwar wieder sprach- und gehfähig, aber immer noch auf Pflege angewiesen. Nach weiterem langem selbst initiiertem Training hat sich ihr Zustand so weit gebessert, dass sie sich als geheilt fühlt.]

Von den Ärzten aufgegeben und doch zurück im Leben. [Dokument zu einem Beitrag im TV - Magazin "stern TV", gesendet am 23.06.2010.] Veröffentlicht im Internet mit Datum 23. Juni 2010 unter der Adresse: http://www.stern.de/tv/sterntv/hermann-suhr-von-den-aerzten-aufgegeben-und-doch-zurueck-im-leben-1576165.html [Hermann Suhr wurde nach einem Herzinfarkt reanimiert, verblieb jedoch in einem nach ärztlicher Einschätzung irreversiblen Koma - Zustand. Nachdem sich seine Frau 3 Wochen lang intensiv mit ihm beschäftigt hatte, zeigte er wieder Bewusstseinsäußerungen, wurde jedoch wegen seines psychisch veränderten Zustands in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Durch intensive Bemühungen konnte seine Frau seine Entlassung aus der Psychiatrie und die Aufnahme einer Reha - Therapie erreichen. Inzwischen kann er wieder ein weitgehend normales Leben führen. Das Buch zu diesem Fall: Else Suhr: Tod oder Leben? Durch die Liebe zum Leben. Ihleo-Verlag. ISBN 978-3-00-027145-8.]

Beweise für ein Leben nach dem Tod. Long, J. / Perry, P. Verlag Arkana: München 2010: Kapitel "3 Beweis Nr. 1: Der luzide Tod". [Ein Patient hatte in einem Koma - Zustand ein außerkörperliches Erlebnis, bei dem er wahrnahm, dass eine Besucherin einen Gegenstand in eine Schublade in seinem Krankenzimmer legte. Nach Erwachen aus dem Koma konnte er diese Schublade richtig angeben.]

Near-death experience in survivors of cardiac arrest: A prospective study in the Netherlands. van Lommel, P. / und Andere. In: Lancet 2001; 358: 2039 - 2045. Zitiert in: Beweise für ein Leben nach dem Tod. Long, J. / Perry, P. Verlag Arkana: München 2010: Kapitel "4 Beweis Nr. 2: Außerkörperliche Erfahrungen". [Ein Patient hatte in einem Koma - Zustand ein außerkörperliches Erlebnis, bei dem er wahrnahm, dass die Besatzung des Notfallwagens, in dem sein von ihm verlassener Körper behandelt wurde, seine Zahnprothese in eine Schublade im Wageninnern legte. Nach Erwachen aus dem Koma konnte er angeben, wo sich die von seinen Betreuungspersonen vermisste Prothese befand.]

 

Eigene Erfahrungen

 

Die 83-jährige Mutter des Verfassers war nach einem Schlaganfall in einen Koma - Zustand geraten. Maßnahmen zur Frührehabilitation wurden wegen unbefriedigender Erfolge abgesetzt. Als Notbehelf versuchte der Verfasser täglich einige Anwendungen zur Anregung der Gehirn - Funktion, deren Wirkung wegen des Einzelfall - Charakters natürlich nicht durch Vergleich mit einem Verlauf ohne diese feststellbar war: Kühlende Abwaschung des Gesichts. Hin- und Herbewegung eines Magneten dicht über der Kopf - Oberfläche als primitive Magnetfeld - Therapie [10]. Massage der behaarten Kopf - Partien mit einem Federdraht - Massage - Gerät [14]. Tropfenweise Gabe von Flüssigkeit auf die Zunge zur Anregung der Schlucktätigkeit. Häufige Ansprache, Berührungen, passive Bewegung von Armen und Beinen, Vorsingen von Liedern, Radio. Weitere Behandlungen siehe unter "Schlaganfall" und an anderer Stelle dieser Site [9][23]. Im Rahmen der anschließenden häuslichen Pflege wurden einige in der Literatur beschriebene Koma - Therapie - Techniken versucht und die Patientin möglichst täglich im Rollstuhl spazierengefahren und bei Einkaufstouren mitgenommen. Unterwegs wurde sie von Bekannten angesprochen, die sie auch zuhause besuchten und sie zu unterhalten versuchten. Allmählich zeigte sie vermehrte Reaktionen auf Ansprache und Berührung und verstärkt eigene Körperbewegungen und konnte nach einiger Zeit auch Ablehnung, Zustimmung und Freude signalisieren. Zugleich bildeten sich auch körperliche Störungen zurück.

An "Dornröschen"erinnert den Verfasser folgendes Erlebnis: Eine nach einem Schlaganfall im Koma liegende Mutter ließ auf Ansprache durch ihren Sohn keine Reaktion erkennen; nach einem Kuss auf den Mund jedoch öffnete sie die Augen.

 

 

Lähmungen


 

Bibliographie

 

[Ohne Titel.] http://www.heartfixer.com/AMRI-Outcomes-Non-CV-Spinal%20Cord.htm [Magnetische Wechselfelder, zum Teil mit anderen Therapien kombiniert, sollen Besserungen von durch Rückenmark - Schädigung verursachten Lähmungen bewirken können.]

Heilung / Das Wunder in uns. Kuby, C. Kösel Verlag: München 2005. Siehe auch http://www.clemenskuby.de/ → CLEMENS KUBY → Seine Vita. Siehe auch vom selben Verfasser das Buch: Unterwegs in die nächste Dimension. Goldmann Verlag: München 2008: Kapitel "Katharsis - ohne Reise". [Der Verfasser verlor auf medizinisch rätselhafte Weise seine Querschnittlähmung.]

Der Tag, an dem mein Bein fortging. Sacks, O. rororo Sachbuch: Reinbek 1991. [Bericht eines Neurologen, der die Kraft mentaler Einflüsse bei der Genesung seines gelähmten Beines erfuhr.]

Unglaublich! Die Welt des Unbegreiflichen. Berlitz, C. Verlag Knaur: München 1992: 155 (2. Buch - Teil) [Geheilt durch Blitz]. [Ein von akut begonnenen Lähmungen Betroffener verlor diese wieder nachdem er von einem Blitz getroffen worden war. Nach: American Journal of Science.]

Unglaubliche Geschichten von Prominenten. Holbe, R. In: Die andere Realität / Zeitung für Spiritualität und Wissenschaft, Parapsychologie und bodenständige Esoterik [Vereinsorgan von "Akademie für Esoterik e. V.", Bossler Weg 50, 45966 Gladbeck, Deutschland. http://www.D-A-R.de] 01. Oktober 2009; 27 (5): 27. [Ein auf den Rollstuhl angewiesenes gelähmtes Mädchen verlor nach einer Körperkontakt - Zuwendung des Musik - Künstlers Julio Iglesias, der selbst mehrere Jahre gelähmt war, bei einer TV - Show allmählich ihre Behinderung und wurde wieder ganz gesund.] Siehe auch: Holbe, R.: Verborgene Wirklichkeiten. Kösel - Verlag.

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

 

Locked in - Syndrom (LIS)


 

Kontakte für LIS - Betroffene


 

Bibliographie

 

Bis auf den Grund des Ozeans. Tavalaro, J. / et al. Herder - Verlag: Freiburg 2000 (12. Aufl.).

Locked-in / Gefangen im eigenen Körper. Pantke, K. - H. Mabuse - Verlag: 1999 (4. Aufl.). Siehe auch:

Schmetterling und Taucherglocke. Bauby, J. - D. Verlag dtv: 1998.

Verdammte Stille. Vigand, P. / Vigand, S. Heyne - Verlag 2000.

Bei vollem Bewusstsein vollständig gelähmt. Pressemeldung von tbz-Info. http://www.thieme.de/viamedici/aktuelles/wissenschaft_archiv1/11_locked_in.html

Macht der Gedanken / Leben mit dem Locked-In Syndrom. Ein Film von Caroline Rosenau. http://www.machtdergedanken.de/Men%FC.htm

Aufstand der Eingeschlossenen. Donner, S. / Hub, A. In: Bild der Wissenschaft 2008; (2): 32 - 41. [Ein LIS kann im Zusammenhang mit einem Stammhirn - Infarkt, der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), dem Guillaume - Barré - Syndrom, Unfällen, Gehirn - Tumoren oder - Operationen, Gehirn - Infektionen, einer Multiplen Sklerose sowie seltener einer Spinalanästhesie auftreten und in der Notfall - Diagnostik als Koma - Zustand fehlgedeutet werden. Im medizinischen Alltag können Monate bis Jahre bis zur Erstellung der richtigen Diagnose vergehen, während denen LIS - Patient/inn/en bei vollem Bewusstsein und Wahrnehmungsvermögen sein können. Deren Pflegepersonen kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Erkennung kaum wahrnehmbarer Kommunikationsversuche seitens der Behinderten zu. Therapeutisch wirksam sind Stimulation des Nervensystems durch Temperatur - und Bewegungsreize und passive Aufrichtung am Stehbrett. Schlaf bei Gesunden zeigt mit aktivem Großhirn und reduzierter Stammhirn - Tätigkeit Parallelen zum LIS. Von diesem Betroffene können sehr realistisch wirkende Halluzinationen erleben, die durch reale Sinneseindrücke beendet werden können, und Phantom - Schmerzen empfinden. Die LIS - Patientin Angela Jansen kann bei maschineller Beatmung und Ernährung per Magensonde mit dem Auge - gesteuerten Computer "Eyegaze" Texte schreiben, fährt im Rollstuhl in der U - Bahn und in Restaurants und wirkte schon 2 mal bei Theater - Aufführungen mit. Mit einer von Niels Birbaumer entwickelten Vorrichtung können durch Gedanken beeinflusste Gehirnströme in auf einem Computer - Monitor lesbare Mitteilungen umgesetzt werden. Einer Patientin, die durch Vorstellungen, Zitronensaft oder Milch zu trinken, den Säuregrad (pH - Wert) ihres Speichels senken oder anheben konnte, wurde mit einem pH - Sensor eine "Ja" - "Nein" - Kommunikation ermöglicht. Entgegen Erwartungen Gesunder empfinden viele Patient/inn/en ihr Leben mit LIS als lebenswert und können sich über angenehme Erlebnisse freuen. Auch nach Jahren sind neurologische Besserungen noch möglich.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

[Siehe auch Kapitel "Pflege - Hilfen: Stichworte K..." → "Kommunikationshilfen".]

 

 

Multiple Sklerose (MS)


 

Bibliographie

 

Komplementäre und alternative Therapien der multiplen Sklerose. Schwarz, S. / et al. In: Medizinische Monatsschrift für Pharmazeuten 2008; 31 (3): 89 - 98.

Außer mir / Mein neues Leben mit Multipler Sklerose. Zapla, A. Verlag Lübbe: 2008.

[Mut und Hoffnung bei Multipler Sklerose.] Bücher - Liste von Christine Wagener-Thiele auf der Site der Fa. Amazon: http://www.amazon.de/Mut-Hoffnung-bei-Multipler-Sklerose/lm/R1A5NN7YUKAYTM/ref=cm_lmt_srch_f_2_rsrssi0

Gottes Spuren / Die Wunder der katholischen Kirche. Englisch, A. Wilhelm Goldmann Verlag: München 2008. Darin Kapitel "12 Wunderhauptstadt Lourdes". [Fälle von Heilungen fortgeschrittener MS im Wallfahrtsort Lourdes.]

Kleidung mit Kühltechnik hilft MS-Kranken. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe. Veröffentlicht am 08.06.2009 unter der Adresse [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_aktuell_multiple_124446613945.htm [Anstieg der Temperatur der Luft oder des Körpers können, vermutlich durch Leitungsblockierung bereits geschädigter Axone, akute Verschlechterungen des Zustandes von MS - Kranken bewirken (Uhthoff - Phänomen), die mit Krankheitsschüben verwechselt werden können. Sie werden daher zur Gruppe der Pseudoschübe gerechnet, die andere Ursachen als echte Schübe haben. Im Unterschied zu diesen kann das Uhthoff - Phänomen durch Abkühlung des Körpers unterdrückt werden. Eine solche kann mittels spezieller Anzüge erreicht werden, die aus 2 Lagen von Kunststoff - Membranen mit dazwischen liegendem Wasser speicherndem Gewebe aufgebaut sind. Eingefülltes Wasser verdunstet durch die Membranen und entzieht dabei dem Körper Wärme.]

Jahreszeit beeinflusst MS. dapd In: Nassauische Neue Presse 12.10.2010: KuS 6. [Im Rahmen einer im Fachmagazin "Neurology" veröffentlichten Studie unter Leitung von Dominik Meier, Harvard University, wurde gefunden, dass die Höhe von Luft - Temperatur und von Sonneneinstrahlung statistisch mit einem beschleunigten Fortschreiten der Multiplen Sklerose (MS) verknüpft ist. Ein Zusammenhang mit Niederschlägen fehlte. Mit Bild - gebenden Untersuchungen wurden MS - typische Veränderungen im Gehirn von März bis August 2 bis 3 mal häufiger entdeckt als in den übrigen Monaten.]

Wird multiple Sklerose epigenetisch vererbt? Groß, M. In: Spektrum der Wissenschaft April 2010; (4): 21 - 23. [Verwandte von an MS Leidenden erkranken überdurchschnittlich oft selbst daran. Global nimmt mit zunehmender geographischer Breite auch die Häufigkeit von MS zu, was sogar innerhalb Frankreichs gilt. In Lappland ist jedoch MS weniger verbreitet als nach der geographischen Lage zu erwarten und in Schottland sind die Erkrankungsraten im Welt - Vergleich am höchsten. Nach einer auf diesen Beobachtungen basierenden Hypothese bewirken die mit zunehmender geographischer Breite abnehmende solare Ultraviolett - Strahlung an der Erdoberfläche und eine Fisch - arme Ernährung eine verringerte Versorgung des Körpers mit Vitamin D und erhöhen dadurch das Erkrankungsrisiko. Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhemisphäre tragen im Frühjahr Geborene ein höheres Erkrankungsrisiko als im Herbst Geborene, was mit der geringeren Sonnenlicht - Exposition von Schwangeren im Winter zu tun haben könnte, die spekulativ die Entwicklung eines fehlerhaften Immunsystems bei Ungeborenen begünstigen könnte. Jugendliche, die in eine Region mit anderem MS - Risiko als dem ihres Herkunftsortes umziehen, nehmen das MS - Risiko ihres neuen Lebensortes an. Bei Erwachsenen fehlt dieser Migrationseffekt. Der Neurologe George Ebers versucht, Ergebnisse aus von ihm initiierten epidemiologischen Studien mit biologischen Befunden in Einklang zu bringen. So konnte gezeigt werden, dass der Zusammenhang zwischen MS - Risiko und Jahreszeit der Geburt auch für an MS Erkrankte mit der Gen - Variante HLA-DRB1*15, einem erblichen MS - Risiko - Faktor, gilt [Neurology 2009; 73: 2107ff]. Das Team um Ebers vermutet, dass Vitamin D - Mangel über epigenetische Mechanismen die Aktivität des Gens HLA-DRB1 beeinflusst, das an der Steuerung des Immunsystems beteiligt ist. Auf einen epigenetischen Einfluss auf das MS - Risiko deutet auch das Verschwinden von MS auch in Familien mit mehreren Erkrankten nach einigen Generationen hin, was gegen einen Vererbungsgang nach den Mendel - Regeln spricht, aber mit der nur vorübergehenden Vererbung epigenetischer Faktoren über einige Generationen hinweg vereinbar ist. Unter Verwandten erkranken die Schwester und die Tochter einer Frau häufiger beide an MS als die Schwester und die Tochter eines Mannes. Haben Paare aus einem indianischen und einem europäischen Elternteil ein Kind, das später an MS erkrankt, tritt in der nächsten Generation MS häufiger erneut auf, wenn die Mutter des Ausgangspaares europäischer Herkunft ist [Neurology 2009; 73: 602ff]. Generell ist unter den an MS Erkrankten in den letzten Jahren der Frauen - Anteil gestiegen [Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry 81: 31ff]. Auch diese Beobachtungen deuten auf epigenetische Mechanismen bei der MS hin und sprechen gegen eine Vererbung nach Mendel.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" oben.]

 

 

Quellen und Anmerkungen


 

1. 3 mal täglich 2 Dragees "Klosterfrau Nervenruh Beruhigungsdragées".
2. Nach Anregung aus dem Buch: Treben, M.: Gesundheit aus der Apotheke Gottes. Verlag Wilhelm Ennsthaler: Steyr 1980.
Eigene Herstellung: 90 g "Schwedenkräuter - Ansatzmischung", Fa. Aurica, 66773 Schwalbach / Elm, mit 0,25 L 96 - prozentigem Ethanol angesetzt und 48 Stunden stehen gelassen (Desinfektionswirkung), dann 0,2 L abgekochtes demineralisiertes Wasser (Vermeidung von Ausfällungen durch Kalk - reiches Leitungswasser) zugegeben zur Extraktion Wasser - löslicher Stoffe. Einzeldosis 1 Teelöffel. Je nach Bedarf bis 3 mal täglich. Über Kontraindikationen, Neben- und Wechselwirkungen liegen dem Verfasser keine Informationen vor. Achtung: Sehr bitterherber Geschmack! Schnellere Wirkung möglicherweise durch längeres Behalten der Tinktur im Mund.
3. Siehe Site "Früchte in Ernährung und Medizin": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/fruechte/index.htm
4. Weniger Rückstände in Bio-Ware. In: Öko-Test November 2010; (11): 31. [Nach Angaben von Ellen Scherbaum, Leiterin der Abteilung Rückstände und Kontaminanten am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart, ist die Quote der wegen Überschreitung des Wertes 10 µg Biozid - Rückstände pro kg Lebensmittel beanstandeten Bio - Waren von 8,4 Prozent im Jahr 2005 auf 1 Prozent im Jahr 2009 gesunken. In Proben von Bio - Lebensmitteln ohne Beanstandung wurden in den letzten Jahren gleichbleibend etwa 2 µg Rückstände / kg gefunden. In Waren aus Biozid - gestütztem Anbau waren die Rückstandsmengen etwa 200 mal größer.]
5. Zu "Terrane Ernährung" siehe Site: http://www.lebegesund.de/11/de/info/vergleich.html
6. Zu "Jesus - Diät" siehe Sites: http://www.towardsfreedom.com/RTTheJesusDiet.html und http://www.towardsfreedom.com/RTTheJesusDiet2.html
7. Siehe Site "Umwelt und Gesundheit im Test": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/index.htm → Inhaltsverzeichnis
8. Im Projekt Priscus wird von der Universität Witten / Herdecke eine Zusammenstellung von für ältere Menschen besonders gefährlichen Medikamenten erarbeitet. Site: http://www.priscus.net
9. Siehe Kapitel "Atmung - Störungen", "Herz - Kreislauf - Störungen" und "Nieren - und Urogenitalsystem - Störungen".
10. "Batterie" aus säulenförmig aneinander haftenden Neodym - Scheibenmagneten, 15 mm Durchmesser, bezogen von: AstroMedia, Katernberger Str. 107, 45327 Essen. Telephon 0201 6349766. Site: http://www.astromedia.de
11. Bild: Ausschnitt aus dem Gemälde "Die irdische und die himmlische Liebe". Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Tizian_017.jpg
12. Siehe Kapitel "Krebs - Erkrankungen".
14. "Bokoma", "Headmassager", "Prickler".
18. Aragón Castro, N.: Sibila: Ein Leben in Natur und Freiheit. Verlag Vega: 2005.
19. "Chrom Zink" - Tabletten, die auch weitere Spurenelemente enthalten, der Fa. Henze Natur-Mineral, http://www.henze-mineral.de. "Supermineral Grandelat", erhältlich in Apotheken oder Reformhäusern. "Full Spectrum Minerals" der U.S. - Firma Now, enthalten zusätzlich Bor und Vanadium.
20. "Hirschquelle" und "Apollinaris".
21. "Calcium Magnesium + Inulin + Phosphor + Vitamin D" der Firma Henze Natur-Mineral, http://www.henze-mineral.de.
22. Mineralwässer mit etwa 1 mg Fluorid / Liter.
23. Siehe Kapitel "Infektionskrankheiten".
24. Getestet hat der Verfasser "Musculaire Soja Pro pur", ein Soja - Protein - Isolat im Vertrieb der Firma Henze Natur-Mineral, Talstr. 33, 66969 Lemberg, http://www.henze-mineral.de.
25. Zum Beispiel folgende Bio - Produkte: "DolceDi Apfelzucker" und damit gesüßte Fruchtaufstriche der Firma Rigoni di Asiago, erhältlich zum Beispiel bei der Fa. Violey, http://www.violey.de, sowie in "Alnatura" -, "dennree" - und "tegut" - Märkten. Mit Apfeldicksaft gesüßte Fruchtaufstriche Marke "ekoland" der Fa. Natudis, http://www.natudis.nl, erhältlich zum Beispiel in "Alnatura" - Märkten.
26. Zum Beispiel "Reis - Mais - Knusperbrot" der Firma Byodo oder "Knusperbrot aus Reis und Mais" der Firma Alnatura, erhältlich in Bioläden, dm - Drogerien und Reformhäusern.
27. Siehe auch Kapitel "Pflege - Hilfen: Ernährung
28. Zum Beispiel "Vollfrucht" - Erzeugnisse der Fa. Donath.
30. Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften / DE / vom 06.03.2001: C 72 E/111: (2001/C 72 E/139) Schriftliche Anfrage P-1763/00 von Adriana Poli Bortone (UEN) an die Kommission (29. Mai 2000) und Antwort von Herrn Fischler im Namen der Kommission (26. Juni 2000). Veröffentlicht im Internet: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2001:072E:0110:0111:DE:PDF [Demnach muss zum Beispiel mit dem Vorhandensein von Olivenkern - Öl oder Haselnuss - Öl in Oliven - Öl gerechnet werden.]
31. Siehe Kapitel "Vorrichtungen zur magnetischen Gleichfeld - Therapie". Analog zu den dort beschriebenen Vorrichtungen ist zur Exposition des Kopfes ein/e Stirnband oder Kopfbedeckung denkbar, das/die mit Dauermagneten bestückt ist. Die dortigen Sicherheitshinweise zur Verletzungsgefahr durch sich anziehende starke Dauermagnete sollten unbedingt beachtet werden, wobei in Kopfnähe besonders die Augen gefährdet sind! Zu therapeutischen Wirkungen, Neben- und Wechselwirkungen sowie Kontraindikationen von Magnetfeld - Anwendungen werden eigene Recherchen empfohlen, siehe hierzu auch die Hinweise im Kapitel "Bibliographie "Therapie - Verfahren"", darin das Schlagwort "Magnetfeld - Therapien".
32. Siehe hierzu auch die "Start - Seite".
33. Lanz, M.: Und plötzlich guckst du bis zum lieben Gott / Die zwei Leben des Horst Lichter. Gütersloher Verlagshaus: 2007 (5. Aufl.): 158 - 159.
34. Bio - Bananen aus fairem Handel führen außer "Eine Welt" - Läden auch die Filialen der Fa. Lidl.
35. Siehe Kapitel "Pflege - Hilfen: Stichworte K..." → Abschnitt "Kommunikationshilfen".
36. Hansen, H.: Krumme Dinger. In: Öko-Test März 2009; (3): 18 - 25.
37. Brinkbäumer, K.: Wer schreiben will, muss leben. In: Der Spiegel 10.08.2009; (33): 118 - 123.
38. Siehe auch die Site "Umwelt und Gesundheit im Test": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/index.htm → "Inhaltsverzeichnis" → "Bibliographie "Umwelt und Gesundheit" ...".
39. Kübler - Ross, E.: Über den Tod und das Leben danach. Verlag Die Silberschnur: Melsbach 1988 (9. Auflage): 26 - 27.
40. So ist zum Beispiel der Physiker Stephen Hawking trotz fast vollständiger Lähmung aktiv auf seinem Arbeitsgebiet tätig, hatte sich die 60 Jahre lang auf maschinelle Atemhilfe angewiesene June Middleton eine lebensbejahende Haltung bewahrt oder können sich auch durch ein Locked in - Syndrom extrem schwer Behinderte an Annehmlichkeiten des Lebens erfreuen [Siehe oben den Abschnitt "Locked in - Syndrom (LIS)".].
41. Eine autonom arbeitende Digital - Kamera, die in einstellbarem Zeitabstand Standbilder aufnimmt und auf einem einsteckbaren, am Computer auslesbaren USB - Stick speichert, ist zum Beispiel die "GardenWatchCam" der U. S. - Firma Brinno.

 

Zuletzt aktualisiert am 08.09.2011
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