| Therapeutische Pflege |
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| Verdauungssystem - Störungen |
Allgemeine Hinweise
Im vorliegenden Kapitel ist auch der Mund - Bereich berücksichtigt, einschließlich Störungen des Zahn - Systems.
Therapien gegen Krebs des Verdauungssystems sind an anderer Stelle dieser Site berücksichtigt [1]. Zum Vorgehen bei der Suche nach Informationsquellen zu einem Thema und zur Beschaffung von deren Inhalten sei auf eine andere Site verwiesen [2]. Informationen zum Thema "Praktische medizinische Untersuchungen" sind ebenfalls dort zu finden.
Rat und Hilfe
Reizdarm - Syndrom - Forum. Site: http://www.rds-forum.de
[Ernährungsstörungen bei Kindern.] Siehe: http://www.kinderaerzte-im-netz.de
Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation (DSGI). Infoportal zur Zahnmedizin: http://www.dsgi.org
Deutsches Grünes Kreuz. Site: http://www.dgk.de → "Gesundheitsthemen" → "Ernährung" → "Ernährung bei Magen-Darm-Erkrankungen"
Bibliographie
Bläh, Bläh, Bläh. Lachmann, E. In: Öko - Test September 2007; (09): 52 - 56. [Infos zum Reizdarm - Syndrom und Test von Arzneimitteln.]
OP hilft bei Enge des Magenpförtners. In: Nassauische Neue Presse 15.03.2008: KuS 10. [Bei 3 bis 12 Wochen alten Kindern kann eine Verdickung der Muskulatur des Magen - Ausgangs den Übergang von Nahrung in den Darm hemmen und dadurch Erbrechen auslösen. Typisch hierfür ist schwallartiges Erbrechen etwa 1/2 Stunde nach Nahrungsaufnahme. Der Versuch des Magens, seinen Inhalt durch die Verengung (Pylorus - Stenose) zu befördern, ist manchmal an Bewegungen der Bauchwand vor dem Erbrechen äußerlich erkennbar. Betroffene Kinder zeigen häufiger Hunger - Gefühl und mangelnde Gewichtszunahme. Die Störung kann durch operative Spaltung des Magenring - Muskels behoben werden.]
Topf Ten. Steinert, J. In: Öko-Test Juni 2008; (6): 42 - 47. [Test von Antidurchfall - Mitteln.]
Kaugummikauen gut nach Darm-OP. In: Nassauische Neue Presse 22. August 2008: KuS 8. [Das Kauen von Kaugummi fördert die Normalisierung der Darm - Funktion nach Darm - Operationen, vermutlich durch reflektorische Stimulierung der Nerven und Hormon - Drüsen im Verdauungstrakt. Nach einem Artikel von Sanjay Purkayastha in: Journal of the American Medical Association (JAMA) 143: 788.]
Carrageenan induces cell cycle arrest in human intestinal epithelial cells in vitro. Bhattacharyya, S. / et al. In: The Journal of Nutrition 2008; 138: 469 - 475. [Der aus Rotalgen gewonnene Nahrungsmittel - Zusatzstoff Carrageen erzeugt bei Tieren Darm - Geschwüre und - Krebs. Da diese vor Allem durch niedermolekulare Carrageen - Varianten verursacht, in Nahrungsmitteln aber als weniger gefährlich geltende hochmolekulare Varianten verarbeitet werden, ist dieser Stoff weiter gebräuchlich. Aus der primär zugesetzten hochmolekularen Form können jedoch sekundär durch Säure, Hitze, mechanischen Stress oder Bakterien niedermolekulare Formen entstehen. Nach der hier vorgestellten Studie schädigt auch hochmolekulares Carrageen schon in geringen Konzentrationen menschliche Darm - Zellen.]
[Leserin - Brief ohne Titel.] Weidenhaupt, H. In: Geo Dezember 2009; (12): 9 - 10. [Nachdem die Verfasserin erfahren hatte, dass in Australien Morbus Crohn erst nach zunehmender Verbreitung des Konsums von Margarine aufgetreten sei, hatte sie selbst fortan auf Nahrungsmittel mit gehärteten Fetten verzichtet, woraufhin ihre eigene, seit Jahren vorhandene, behandlungsresistente chronische Darm - Entzündung verschwand.]
Fatale Darmkrankheit Zöliakie. Fasano, A. In: Spektrum der Wissenschaft Mai 2010; (5): 52 - 59. [Gluten ist eine Sammelbezeichnung für die Kleber - Proteine in Weizen. Ein ähnlicher Protein - Komplex in Roggen wird Secalin genannt, ein solcher in Gerste Hordein. Dass diese Proteine Auslöser der Zöliakie oder Einheimische Sprue genannten Unverträglichkeitsreaktionen bei Menschen sind, wurde ausgehend von der abnehmenden Erkrankungshäufigkeit während der Brot - Knappheit im 2. Weltkrieg erkannt. Aktuell werden zur Diagnose die bei Zöliakie nachweisbaren Antikörper gegen das Enzym Gewebstransglutaminase verwendet, das von durch Entzündung geschädigten Darm - Zellen freigesetzt wird und Reparatur - Vorgänge unterstützt. Antikörper gegen Gluten selbst sind diagnostisch wertlos, da sie auch bei Gesunden vorkommen können. Eine auf die oben genannte Art diagnostizierbare Veranlagung zur Zöliakie ist weltweit etwa 100 mal häufiger als die zum Ausbruch gekommene und als Zöliakie diagnostizierte Störung. Diese Diskrepanz wird aktuell mit Fehldiagnosen bei schwächeren Verlaufsformen erklärt. Krankheitssymptome treten auf, wenn die oben genannten Getreide - Proteine im Darm nur teilweise in Aminosäuren gespalten werden und verbleibende Protein - Bruchstücke, Peptide, in die Innenwand des Darms eindringen, wo sie überschießende Immunreaktionen auslösen. Menschen mit Zöliakie neigen genetisch bedingt zu abnormen Reaktionen des Immunsystems im Darm und produzieren abnorm hohe Mengen der Substanz Zonulin, die die gegen unkontrolliertes Eindringen von Stoffen in die Darm - Wand vorhandene Barriere lockert. Eine erhöhte Durchlässigkeit dieser Barriere wurde auch festgestellt bei Typ 1 - Diabetes, Multipler Sklerose, Rheumatoider Arthritis und Reizdarm. Infolge Zöliakie - bedingter Verdauungsstörungen können bei Betroffenen sekundär auftreten Eisen - Mangel - Anämie, Vitamin - Mangel und in Folge Nervenstörungen, Osteoporose, Gelenk - Schmerzen, chronische Müdigkeit, Minderwuchs, Haut - Schäden, Epilepsie, Demenz, Schizophrenie und Krämpfe. Auch Menschen mit Veranlagung zu Zöliakie erkranken manchmal erst nach mehreren Lebensjahren, was möglicherweise durch Änderungen der Darm - Flora im Laufe des Lebens bedingt ist. Therapeutisch ist aktuell das Meiden von Symptom - auslösenden Getreide - Proteinen Standard. Daneben werden ansatzweise erprobt Enzym - Präparate, die schädliche Peptide im Darm vollständig zu Aminosäuren abbauen und Mittel zur Blockierung verschiedener Schritte der abnormen Immunreaktion. Ob eine Schadprotein - freie Ernährung im 1. Lebensjahr eine spätere Toleranz gegen diese Proteine fördert, wird zur Zeit untersucht.]
Es fühlt sich an wie Gott / Mit Kindern nach Lourdes pilgern. Lobkowicz, M. - S. Verlag Präsenz Kunst und Buch: Hünfelden - Gnadenthal 2010: Abschnitt "Nachklang". [Wiederholtes Erbrechen bei Schmerz - freiem Allgemeinbefinden war bei einem Kind durch zu geringe Ableitung von Gehirn - Flüssigkeit infolge Ablösung des Schlauches an einem Stent verursacht.]
Mit fremder Zunge. Riedel, E. / Albrecht, B. In: Geo Juli 2011; (7): 157. [Bei einem 18-jährigen Patienten mit vormals gutem Zahnfleisch - Zustand hatte sich innerhalb von 2 Jahren eine ausgeprägte Zahnfleisch - Entzündung (Parodontitis) begleitet von starkem Gewebe - Verlust entwickelt, der trotz Antibiotikum - Gabe und sorgfältiger Sanierung von Zahnfleisch - Taschen bestehen blieb. Im Bereich der gefährdeten Zähne wurde die Mikroben - Art Aggregatibacter actinomycetemcomitans in hoher Konzentration gefunden, die meistens harmlos ist, selten aber auch Parodontits bei Jugendlichen hervorruft. Die Variante JP2 - Klon dieser Art ist in Nord- und Westafrika verbreitet Ursache einer sehr aggressiven Parodontitis. Ob besagte Mutante durch ein marokkanisches Kindermädchen, das den Patienten in dessen ersten beiden Lebensjahren betreute, durch einen von der Frau abgeleckten Schnuller auf den Patienten übertragen wurde, konnte bisher nicht geklärt werden. Auffallend an diesem Fall ist, dass die Gewebe - Zerstörung im Mund des Patienten auf einige Zähne beschränkt blieb. Möglicherweise wird der Erreger in den übrigen Zahnfleisch - Taschen von konkurrierenden Mikroorganismen im Zaum gehalten.]
[Therapie - Verfahren allgemein:] Siehe Kapitel: "Bibliographie "Therapie - Verfahren""
[Medizinisch nutzbare Wirkungen von Früchten:] Siehe Site: "Früchte in Ernährung und Medizin"
[Umwelt - Einflüsse auf den Gesundheitszustand:] Siehe Site: "Umwelt und Gesundheit im Test"
Quellen und Anmerkungen
| 1. | Siehe Kapitel "Krebs - Erkrankungen". |
| 2. | Siehe Kapitel "Informationen suchen und beschaffen" und verschiedene Kapitel zu praktischen medizinischen Untersuchungen der Site "Umwelt und Gesundheit im Test": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/freirech/informat.htm und http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/index.htm |
| Zuletzt aktualisiert am 29.06.2011 | |
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